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7.2.-9.2.2020 Insider Skitourenkurs Wochenende im Langtauferer Tal
Anfahrt bei frühlingshaften Temperaturen und Schönwetter. Nach einer kurzweiligen Anfahrt erreichen wir unser schön gelegenes Hotel im hint. Langtauferertal. Nach dem Abendessen werden die möglichen Skitouren durchgesprochen. Die Wetteraussichten für das Wochenende sind schon einmal sehr gut. Nach einer sternenklaren Nacht und einem guten Frühstück geht es direkt vom Hotel aus los. Sonne und ein wolkenloser Himmel erwartet uns. Aufstieg über weite Almweiden empor, in das Hochtal, Richt. Weißseejoch. Hemdsärmelig geht`s in der wärmenden Sonne Hang für Hang, nicht enden wollend, empor zum

Gipfel des Glockhauser 3021 m. Unser erster 3000er dieses Jahres. Eine herrliche Aussicht bei der Brotzeit, rundherum belohnt unsere Mühen. Schnell sind die Ski auf Abfahrt umgestellt. Jetzt kann es losgehen. Zuerst etwas vorsichtig im steileren Gipfelhang, aber dann Schwung auf Schwung, schwelgend im tiefen, staubenden Pulverschnee hinab über das Hochtal. Wir sind fast die einzigen, die hier unterwegs sind. Die weiten Pulverschneehänge gehören heute uns. Einzelne Bremser sind verblasene Stellen als Bruchharsch getarnt, die manchen kurzzeitig die Schneetiefe spüren lassen. Ansonsten reihen

sich Pulver an Pulverschneehang mit Firneinlagen, bis hinunter nach Melag. Traumhaft erwischt. Den Tourentag beschließen wir mit Apfelstrudel, Kaffee und auch einer Halbe Bier in der Sonne. 9.2.20 Sonntag. Das angesagte Sonnenwetter hält an. Wir fahren heute mit dem Schneemobil hinauf nach Maseben, in das schöne, sonnige Valbenair- Hochtal. Hier sind wir Nord-bzw. schattenseitig unterwegs. Der starke Sturm der letzten Tage hat die aktuelle Lawinengefahr auf dieser Seite etwas ansteigen lassen. Bei dieser Wetterlage ist die Gefahr aber gut zum Einschätzen, wir entscheiden uns zur Route auf die

Gamsspitze 3066 m. Nach ca. 3 Std. im kalten Schatten des Berges, kommen wir in die wärmende Sonne an der Scharte. Die wenigen Meter zum Gipfel sind ja schon obligatorisch. Nach einer gemütlichen Brotzeit rüsten wir zur Abfahrt. Der schattseitige Schnee verspricht eine super Pulverschnee Auflage. Vorsichtig geht`s hinein in die weiten Hänge und hinunter, in dem zum großen Teil noch unverspurten Schnee. Mit Genuss schwingen wir hinaus bis zum Almgasthof. Wohlverdiente Getränkepause, dann geht`s endgültig hinab zum Parkplatz. Einkehr im Hotel, umpacken und ab nach Hause. Danke an alle, die zum guten Gelingen des Insider Kurses beigetragen haben.

 

Insider Skitourenkurs 2.Tag am 1.2.2020
Ein frühlingshafter Tag erwartet uns, bis zu 8 Std. Sonne, so kurz vor dem angesagten Dauerregen. Aber wohin? Nicht einfach bei der Wetter- Sturm, Schnee u.-Lawinenlage. Wir fahren zum Achensee, da ist es zumindest windgeschützt und Schnee hat es hier auch genügend. Beim Aufstieg ziehen wir schon bald die Jacken aus und gehen im Hemd. Gemütlich und ohne Eile geht's an den Almen vorbei, durch lichten Wald hinauf zum Hochplateau und zur Achenseer Hochplatte. Mit weitem Rundblick bei der Rast besprechen wir die anstehende Abfahrt. Der nahe Südhang verspricht in Gipfelnähe bei noch wenig

Wind, sichere Verhältnisse und sogar Firn. Das passt, gesagt getan! Interessant und mit Genuß den steilen Hang, auch noch etwas ausgesetzt und hart, aber dann im weichen, g`fierigen Firn zu den Almen. Pause und Üben, suchen mit LVS-Geräten, Organisation einer Verschütteten Suche. Bald schon geht`s hinab, abwechslungsreich, über die weiten Hänge, im Firn mit einem Schuss Abenteuer hinunter zum Waldanfang und hinaus zum Parkplatz. Ein superschöner Frühlingstag! Nach dem verdienten Cappuccino mit Apfelstrudel im nächsten Ort geht es weiter nach Hause. Die Wetterfront kommt uns sehr schnell entgegen und es fängt schon bald an zu regnen. Super erwischt.

25.1.2020 Insider Skitourenkurs zum Schwaiberghorn 1990 m.
Nach der stabilen Wetterlage mit kurzen Wintereinbrüchen gehen wir es wie gewohnt, ruhig an. Nach der, in den meisten Tourengebieten schlechten Schneelage, habe ich nach einigem Überlegen eine Skitour in der Wildschönau ausgesucht. Gut gewählt, landen wir am Parkplatz zur Kober Alm. Auf der Forststraße geht `s hinauf zu den Almen. Tiefster Winter mit viel Schnee empfängt uns. Bei guter Laune

und märchenhaftem Winterwetter geht`s, bei Windstille, teilweise spurend im pulvrigen Neuschnee hinauf in die Gipfelregion. Bei freier Sicht über die herumstehenden Berge, gehen wir vom Skidepot hinauf zum aussichtsreichen Gipfel des Schwaiberghorn 1990 m. Nach einer gemütlichen Brotzeit brechen wir auf. Abfahrt, im ca. 20 -30 cm tiefen, staubenden Pulverschnee über die freien Hänge, interessant

Schwung auf Schwung von einem Pulverhang zum nächsten wechselnd, erreichen wir weit unten wieder die Straße und unseren Parkplatz. Einkehr und Aufwärmen bei Kaffee, Kuchen, Suppe im nächsten Gasthof. Für einige der erste Schneekontakt mit Ski in diesem Winter. Ein gelungener Tourentag für uns Insider.


Skitourenkurs-Wochenende - Neue Bamberger Hütte vom 17.-19.01.2020
Zeitige Anfahrt übers Inntal in den kurzen Grund in den Kitzbüheler Alpen. Bei frühlings-haftem Wetter, wolkenlosen, blauen Himmel und Sonne pur erreichen wir die schön gelegene Hütte. In der Nacht, genauer gesagt, in den Morgenstunden erreicht uns die Kaltfront. Der Winter kommt mit voller Kraft zurück. Nach dem Frühstück beruhigt sich die Lage etwas. Wir brechen auf zur Skitour mit Ausbildung in Richt. Schafsiedel bei ca. 10-15 cm. feinstem Pulverschnee. Bald legt sich der Wind. Varianten-Routenwahl. Anlegen einer sicheren Aufstiegs- und Abfahrtsspur im Tourengelände unter Berücksichtigung der

Schnee- und Lawinenlage mit Entscheidungstraining. Bei der nach ca. 2 Std. sich verschlechternden Wetterlage, aufkommenden Windböen, Schneefall und schlechte Sicht zur Routenwahl und Erkennen von lauernden Gefahren entscheiden wir uns zur Abfahrt. Tiefer Neuschnee und unverspurte Hänge verleiten den einen od. anderen trotz der einsetzenden, winterlichen Verhältnisse zu einem freudigen Juchzer. Lustig, Schwung auf Schwung genießen wir den lockeren Neuschnee zurück zur Hütte. Nachmittags steht in Hüttennähe noch üben mit LVS-Geräten, Verschüttetensuche u. arbeiten mit Sonden auf dem Programm. Was bleibt als Restrisiko? Die gute Bewirtung lässt uns den starken Schneefall vergessen. In der Nacht schneit es fast ohne Unterbrechung weiter. Tiefster Winter. Sicht ist nur im Bereich von

einzelnen Bäumen. Wir gehen noch einige Höhenmeter von der Hütte weg. Tiefhängende Wolken mit nur kurzer Sicht und anhaltender Schneefall, lassen die Entscheidung nicht schwer fallen. Abfahrt, und das im ca. über 30 cm Pulverschnee. Ein Gedicht. Zurück an der Hütte, packen wir unsere Sachen zusammen und Abfahrt teilweise mit Fellen spurend im tiefen Neuschnee. Hier kommt noch Orientierung, in der Natur, Gelände u. Wetter zum Einsatz. Ein Wintermärchen. Wir sind die Ersten, so haben wir wieder fast unverspurte Hänge und die breite Forststraße im tiefen Pulverschnee nur für uns und das bei guter Sicht durch den tief verschneiten Winterwald. Ein nicht zu vergessendes Erlebnis. Danke für`s Mitmachen und die gute Stimmung in der Gruppe.


Sicherheitstraining am 11.1.2020
Ein traumhafter, sonniger Tag hat es gut gemeint mit uns. Nach einigem Suchen u. Erkundigen haben wir ein passendes Tourengebiet mit reichlich viel Schnee und dazu auch sicheren Verhältnissen
gefunden. Nach kurzweiliger Anfahrt durch die regenverhangenen Voralpen erreichen wir den Ausgangspunkt. Ausbildung während der Skitour: Sicherheitstraining - neues aus der Law. Beurteilung,

Anwendung von Sicherheits-Checks. Law. Lage - Suchen im 15 Min. Zeitfenster, VS-Geräteübung, Ein - und Mehrverschüttung. Während des Aufstiegs zum Aussichtsgipfel auf ca. 2300 m, wird das Ausbildungsprogramm durchgesprochen und angewendet, bei wechselnder Schneebeschaffenheit. Etwas eingefroren nach der LVS- Verschütteten Suchübung wärmen wir uns bei Strudel u. Cappuccino im nahegelegenen Gasthof auf. Danke an alle, die bei diesem schönen Tag mitgemacht haben.

Skitour zum Gröbner Hals am 4.1.2020
Bei dichter Bewölkung, aber noch trockenem Wetter erreichen wir den Parkplatz. Kaum legen wir die Felle auf die Ski, fängt es leicht an zu tröpfeln. Ausbildung während des Aufstiegs in Lawinenkunde und Gehtechniken, Spitzkehren - Erkennen u. Berücksichtigung der Schnee- und Lawinenlage. Je näher wir zu unserem Ziel kommen, geht das Sauwetter in Regen und schlussendlich in Schnee über. Etwas

durchnässt entscheiden wir kurz vor den Almen zur Abfahrt, bei ca. 10 cm durchgeweichten Pulverschnee. Am Parkplatz angekommen, gibt es noch Einweisung und Ausbildung, im Suchen mit LVS-Geräten und Rettungsaufbau. Trockenlegen und Aufwärmen verlegen wir in die nächste Gastwirtschaft. Eine Skitour zum Eingehen und Materialtesten

Tiefschneekurs am 14.12.2019
Wir haben Tiefschnee, gute Verhältnisse und auch ein dementsprechendes Skigebiet gefunden, nach einigem Suchen u. Erkundigen. Bei dieser wechselnden und greisligen Wetterlage belohnt uns die ausdauernde Suche mit schönem, sonnigen Wetter und überraschend zum größten Teil auch windgeschüzten Hängen. Den Wintereinstieg haben wir gut erwischt.

 

La Palma Wanderreise vom 16.10. - 23.10.2019
Endlich ist es soweit. Wir freuen uns auf die Wanderinsel zum Sommer verlängern. Nach einem kurzweiligen Flug kommen wir auf La Palma an. Sonnige Wärme empfängt uns. Alles läuft wie gewohnt. 2.Tag: Ein neuer Tag, sonnig und warm. Der vulkanische Süden. Kurze Wanderung am Kraterrand des Vulkans San Antonio, 662 m. Ein kurzer Besuch im Centro de Visitates Volcan San Antonio gibt uns erste Einblicke zum Ausbruch von 1971. Weiter geht es Richt. Meer, interessant durch die schwarz bis rostfarbene Vulkanmondlandschaft des Teneguia Vulkans. Über Vulkanasche und Auswurfsgeröll steigen wir

in Richt. des aussichtsreichen Gipfels Teneguia. Starke, stürmische Böen raten uns zum Abbruch kurz vor dem Ziel. Trotzdem haben wir einen herrlichen Rundblick. Gemütliche Brotzeitpause unterhalb, beim Abstieg über die Lavafelder zum Faro an der Südspitze und weiter zu den bekannten Meeressalzdolinen. Ein Bad im Atlantik bei der wärmenden Sonne belebt die Geister. Einkehr am Leuchtturm und Einkauf von Fleur de Sal. Abends nach der Besprechung, ein ernster Blick auf die Wetterkarte, Wolken u. Regen sind im Anmarsch. Eine wetterbedingte Umplanung der Wandertouren scheint angebracht. 3.Tag: Das

Wetter hält heute noch u. der Luftdruck steigt. Wanderung durch die Angustias-Schlucht in der Caldera de Taburiente. Ein Highlight dieser Wanderwoche. Steil und schmal windet sich die Straße hinab in den Talgrund, zu unserem Ausgangspunkt. " Wir haben die Rechnung mit dem Wirt gemacht." Die Schlucht ist offen. Super. Taxifahrt zum Mirador de los Brecitos 1030 m hinauf. Durch alten, verwachsenen Hochwald auf aussichtsreichem Wanderpfad in die Bergwildnis des National Parks in das unter senkrechten Felsabbrüchen gelegene Bachbett des ganzjährig fließenden Wildbaches. Schöne, glasklare

Badegumpen laden zum Rasten ein. Bald geht es weiter, interessant mit wahnsinnigen Weit- Rund u. Tiefblicken hinab durch die wilde Schlucht, der Barranco de las Angustias, "die enge Schlucht der Todesängste". Zusätzlich werden wir mit einem schönen Abstecher zum Colori Wasserfall belohnt. Atemberaubend und abwechslungsreich schlängelt sich der Schluchtpfad hinaus zum Parkplatz. Als Abschluss der schönen Tour erfrischt uns noch ein guter Schluck im nahen Restaurant. 4.Tag: Die Route der Vulkane. Anfahrt durch den Tunnel und in der Sonne zum Rifugio Pilar. 1440 m. Ab hier wandern wir durch Bergwald (was noch steht vom letzten Waldbrand) auf dem vulkanischen Rücken, durch Nebelfetzen mit teilweise grandiosen Tiefblicken auf unserem Panoramaweg in einer abwechslungsreichen Route, entlang der Kette von Vulkankratern und Schlunden über den Krater Hoyo Negro 1886 m bis zum markantesten, den Volcan de la Deseada 1945 m. Unterwegs begrüßen uns schon zwei zutrauliche

Kolkraben, wovon einer es auf eine Tüte Studentenfutter abgesehen hat. Hier können wir die eigenartige Landschaft so richtig genießen. Den Rückweg gestalten wir als Rundtour bei herrlichem, sonnigen Wetter, zurück zum Parkplatz. Rückfahrt zum Hotel, aber schon vor dem Tunnel wird es nebelig und nass. Das hat auch noch gepasst. 5.Tag. Kein Regen und oben alles frei. Wir fahren auf der eindrucksvollen Hochstraße empor zum Ausgangspunkt auf 1880 m. Abwechslungsreiche Wanderung durch lichten Kiefernwald hinauf zum Pico de la Nieve 2239 m. Es reicht gerade noch zum Gipfelphoto

und schon stehen wir in der Nebelsuppe mit starkem Wind. Der grandiose Tiefblick ist noch kurz. Am Kamm und Gratverlauf führt unsere hohe Route durch Nebellücken und feuchtelnde Wolken um den riesigen Einsturzkrater zum Gipfel des Pico de la Cruz 2351 m. Kurzzeitig sind wir eingewässert und ½ Std später wieder trocken geblasen durch Wind und die wärmende Sonne. Ein Wechselspiel. Aber Petra steht mit dem Bus zur Weiterfahrt schon bereit. Wir fahren zum höchsten Berggipfel von La Palma, dem Rocce de los Muchachos 2426 m. Es reißt immer mehr auf, unter uns wahnsinnige Tiefblicke. Kaum am Gipfel angekommen, fliegen unsere Freunde ein. Die an Menschen gewohnten zwei Kolkraben, ziemlich frech und neugierig, ein Schauspiel, kaum zu glauben. Anschließend Fahrt hinunter nach

Santa Cruz, Stadtbesichtigung und Kaffeepause. Das reichhaltige Abendessen lenkt vom erlebnissreichen Tag ab. 6.Tag: Oben alles zu und starker Regen. Wir wechseln auf die sonnenverwöhnte Westseite der Insel. Zahlreiche Barrancos zerschneiden die fruchtbaren Calderahänge, die Küste wird karger, zerklüfteter und unzugänglicher, je weiter wir nach Norden kommen. Wanderung mit weiter Rundumsicht hinab zur Piratenbucht an der steil abfallenden Felsküste. Es gibt kaum einen gewaltigeren und eindrucksvolleren Platz an der Küste. Wie ein natürlicher Konzertsaal wirkt die Bucht mit dem ca. 50 m hohen Felsüberhang und den darunter eingebauten Steinhütten. Beschauliche Pause. Gemütlicher Aufstieg, als Rundtour mit weitem Tiefblick hinauf, zu den aufgelassenen, ehemalig bebauten Terrassen-Feldern

und weiter zu unserem Bus. Kaffee und Bier gibt es in der Bar nebenan. Auf der Rückfahrt lockt das Meer, der schöne Strand und ein Eis im Ort Tazacorte. 7.Tag: Heute zieht es uns in den Nord-Osten, an Santa Cruz vorbei zu den Urwald-barrancos. Interessante Rundwanderungen durch die von Nebelurwald geprägte Schlucht, die Gubo de la Galga. Durch den von exotischem Grün strotzenden Taleinschnitt mit Lorbeerwald auf interessantem Weg, Richt. Talschluss. "Was ist schon ein Regenwald ohne Regen, heute haben wir Glück. Unser Pfad führt uns weiter durch hohen Farn, urwaldähnlich aus dem Hochtal

auf die Kammhöhe und zum sonnigen Mirador de la Somada Alta 770 m. Abwechslungsreich, als Rundtour auf dem Wanderweg zurück zum Parkplatz. Nach so viel Aktion wollen wir den Nachmittag am Wasser verbringen, und wo geht das hier am besten? Natürlich im schön angelegten Meeres Schwimmbad von Barlovento. Ausgiebige Badepause. 8.Tag: Leider schon der letzte Tag. Der Vormittag steht zur freien Verfügung mit Baden im Meer, fotografieren, schwelgen ect. Transfer zum Flughafen und Rückflug nach München in`s recht kalte Oberbayern.


Hohe Tatra Wanderreise vom 31.08. - 7.09.2019
Der Sommer war sehr heiß und wechselhaft und jetzt noch ein paar Sonnentage dazu, dieses Mal in den Karpaten und vielleicht etwas kühler. 31.8.19 Es ist soweit. Frühzeitige Anfahrt über Salzburg - Wien - Bratislava - Vysokè Tatry, in`s Landesinnere zum schön gelegenen Gasthof. Wir werden herzlich empfangen und auch das Wetter ist sonnig und warm. 1.9.19: Kurzweilige Wanderung vom Kurort Strbske Pleso, zum Akklimatisieren auf den Spuren der Tatranska magistrale, zuerst durch Bergwald zum Popradske Pleso. Vom Berggasthaus über die Almen auf den aussichtsreichen, südseitig

verlaufenden Magistrale zum Gipfel des Ostrva 1984 m. Ein erster Einblick in`s kleinste Hochgebirge der Welt, in die Täler der Mengusovskadolina zieht uns in den Bann. Uns zu Füßen die Waldhügel Richt. Poprad und der Ort, Strbske Pleso mit dem gleichnamigen schön gelegenen See. 2.9.19. Anfahrt Richt. poln. Grenze. Interessante Wanderung im Nationalpark - Tatransky Narodny von der Weißen Tatra in die Hohe Tatra. Anstieg über das Javorova dolina, durch naturbelassene Wälder, entlang plätschernder Wildbäche auf die weiten Almflächen u. Wiesen mit blauen, langstieligem Enzian.

Eine Augenweide. Am Wegesrand und an Rastplätzen ist deutlich erkennbar, mit Tafeln u. aus Holz geschnitzten Bären, dass die Gegend auch die Heimat der hier lebenden Tiere ist. Leider bleibt es nicht beim Plätschern des Wildbaches. Ein schnell aufziehendes Gewitter mit starkem Regen zwingt uns knapp unterm Kopskesedlo Pass, zur baldigen Umkehr. Schade. 3.9.19: Wetterbedingt ziehen wir den Besichtigungstag vor. Bei Regen, Aufstieg durch schönen Hochwald zur Schauhöhle Belianska. Führung durch die sehr sehenswerte Grotte im kristallinem Gestein, einfach gewaltig, geschaffen durch einen urzeitlichen Flusslauf. Ein

Naturschauspiel kaum zu beschreiben. Nach der Mittagspause kurze Fahrt in die mittelalterliche Stadt Kezmarok (Käsmark) im Zipser Land. Die Regenwolken bleiben im Gebirge hängen. Interessante Besichtigung der alten Stadtburg mit Innenhof, erstmalig erwähnt 1463, der Basilika, der wunderschönen alten evangelischen Holzkirche, die sogar in das Weltkulturerbe der UNESCO aufgenommen wurde, dem historischen Rathaus usw. Nach einer gemütlichen Kaffeepause, Rückfahrt zum Gasthof u. Ausklang des ereignisreichen Tages. 4.9.19: Heute ist wieder schönstes Wetter u. wolkenloser Himmel.

Seilbahnauffahrt Richt. Lomnicky stit. Leider ist der Gipfel heute in Wolken. Schade! Dafür haben wir auf dem nicht weniger interessanten Gipfel der Lomnicka Veza 2214 m noch einen herrlichen Rundblick. Hier sind wir mitten in der Hohen Tatra. Die Aussicht ist überwältigend, aber unsere Wanderung fängt erst an. Nach einer gemütlichen Brotzeitpause, Abstieg als Rundweg vom Bergsee Skalnate pleso 1751 m, auf dem Tatranska magistrale, auf der Sonnenseite querend, in das von wilden Felszacken und Wänden umgebene Hochtal Studena dolina, zur Zamkovskeho chata 1479 m. Bei einem Kaffee mit Kuchen und Dampfnudel, genießen wir diese herrliche Bergwelt. Anschließend Abstieg über den schönen Wasserfallweg und durch lichten Bergwald hinab nach Tatranska Lomnica zum Parkplatz. (Ein alter Bekannter, dieses Mal sind es schon zwei zahme Füchse, spielen und betteln um uns herum). 5.9.19: Aufstiegserleichterung mit der Standseilbahn zum Hrebienok 1285 m. Anstieg bei sonnigem und warmen

Wetter auf dem Tatranska magistrale Richt. Wasserfallweg. Auf schönem Wanderweg, geht es gemütlich über die eher einsame Gegend in das Hochtal Velka Studena dolina zur Hütte Zbojnicka chata 1960 m. Sie ist umgeben von schönen, blauen u. grün spiegelnden Bergseen, mitten in diesen schroffen und doch lieblichen Bergen. Unterwegs, treffen wir auf die Träger mit ihren Hochlasten, die wie vor ca. 100 Jahren bei uns in den Alpen, hier noch einzelne Hütten versorgen. Hier müssen wir, ob wir wollen oder nicht, einfach relaxen. Der nahe, schöne Hüttengipfel als Aussichtspunkt geht auch noch her. Rückweg wie Anstieg. Rückfahrt von Stary Smokovec zu unserer Pension. 6.9.19: Fahrt zum Ferien- u. Kurort Strbske Pleso. Aufstiegshilfe mit dem Sessellift. Wetterbedingt planen wir um. Heute sind Gewitter und

Regen ab Mittag angesagt. Mit dem Aufstieg auf den aussichtsreichen Predne Solisko 2093 m, wird es nichts. Dichter, zäher Nebel umgibt uns. Nach einer gemütlichen Kaffeepause, Abstieg vom Berggasthaus und Weiterweg hinunter als Rundweg über herbstliche Bergwiesen und lichten Wald zum Bergsee Strbske Pleso. Ein würdiger Abschluß. 7.9.19: Leider schon der letzte Tag in der Hohen Tatra. Einpacken im Trockenen, dann fängt es an zu regnen. Zeitige Rückreise mit mehreren Pausen an Rastplätzen, zurück nach Wörthsee. Danke, an alle die zum guten Gelingen dieser wunderschönen und interessanten Wanderreise beigetragen haben.

 

 

 

  
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
 
Stürzer-Wandern, Sepp Stürzer (Staatl. gepr. Berg- und Skiführer), Hochweg 4b, 82237 Wörthsee, Tel. 08153/7808, Fax 08153/887946, Handy 00491626226207
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