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Hohe Tatra Wanderreise vom 08.09. - 15.09.2018
Der Sommer war heuer sehr heiß und trocken. Wir möchten noch ein paar Sonnentage, dieses mal in den Karpaten und vielleicht etwas kühler. 8.9.18 Es ist soweit. Frühzeitige Anfahrt über Salzburg - Wien - Bratislava - Vysokè Tatry, in`s Landesinnere zum schön gelegenen Gasthof. Wir werden herzlich empfangen und auch das Wetter ist sonnig und warm. 9.9.18: Wanderung vom Kurort Strbske Pleso, zum Akklimatisieren auf den Spuren der Tatranska magistrale, zuerst durch Bergwald zum Popradske Pleso. Vom Berggasthaus über die Almen auf dem aussichtsreichen, südseitig verlaufenden Magistrale zum

Gipfel des Ostrva 1984 m. Ein erster Einblick in`s kleinste Hochgebirge der Welt, in die Täler der Mengusovskadolina zieht uns in den Bann. Uns zu Füßen die Waldhügel Richt. Poprad und der Ort, Strbske Pleso mit dem gleichnamigen schön gelegenen See. 10.9.18. Interessante Rundwanderung im Nationalpark - Tatransky Narodny von der Weißen Tatra in die Hohe Tatra. Anstieg durch naturbelassene Wälder auf die weiten Almflächen u. Wiesen, mit blauen, langstieligem Enzian, zu den in der Sonne leuchtenden Seen. Eine Augenweide. An den Rastplätzen ist deutlich zu erkennen, dass die Gegend, die Heimat der

hier lebenden Bären ist. Am Kopskesedlo - Pass - steht unser aussichtsreicher Gipfel, der Belianska kopa 1835 m. Abstieg als Rundweg über die Hochfläche in das Seental,mit dem schönen Bergsee Velke pleso und Abstieg durch den Wald an rauschenden Wildbächen entlang hinab in`s Tal nach Tatranska Kotlina und das alles bei sommerlicher Temperatur. 11.9.18: Wetterbedingt ziehen wir den Besichtigungstag vor. Schattiger Aufstieg durch schönen Hochwald zur Schauhöhle Belianska. Führung durch die sehr sehenswerte Grotte im kristallinem Gestein, einfach gewaltig, geschaffen durch einen

urzeitlichen Flusslauf. Ein Naturschauspiel kaum zu beschreiben. Nach der Mittagspause kurze Fahrt in die mittelalterliche Stadt Kezmarok (Käsmark) im Zipser Land. Interessante Besichtigung der alten Stadtburg mit Innenhof, erstmalig erwähnt 1463, der Basilika, der wunderschönen alten evangelischen Holzkirche, die sogar in das Weltkulturerbe der UNESCO aufgenommen wurde, dem historischen Rathaus usw. Nach einer gemütlichen Kaffeepause, Rückfahrt zum Gasthof u. Ausklang des ereignisreichen Tages. 12.9.18: Heute ist wieder schönstes Wetter u. wolkenloser Himmel. Seilbahnauffahrt Richt.

Lomnicky stit. Leider ist wie gesagt, die Auffahrt zum Gipfel seit Tagen ausgebucht. Schade! Dafür geht`s auf den nicht weniger interessanten Gipfel der Lomnicka Veza 2214 m. Hier sind wir mitten in der Hohen Tatra. Die Aussicht ist überwältigend, aber unsere Wanderung fängt erst an. Nach einer gemütlichen Brotzeitpause, Abstieg als Rundweg vom Bergsee Skalnate pleso 1751 m, auf dem Tatranska magistrale, auf der Sonnenseite querend, in das von wilden Felszacken und Wänden umgebene Hochtal Studena dolina, zur Zamkovskeho chata 1479 m. Bei einem Kaffee mit Kuchen genießen wir diese

herrliche Bergwelt. Anschließend Abstieg über den schönen Wasserfallweg und durch lichten Bergwald hinab nach Tatranska Lomnica zum Parkplatz. (Ein alter Bekannter, der zahme Fuchs läßt sich mal wieder sehen). 13.9.18: Aufstiegserleichterung mit der Standseilbahn zum Hrebienok 1285 m. Anstieg auf dem Tatranska magistrale Richt. Wasserfallweg. Auf schönem Wanderweg, geht es gemütlich über die eher einsame Gegend in das Hochtal Velka Studena dolina zur Hütte Zbojnicka chata 1960 m. Sie ist umgeben von schönen, blauen u. grün spiegelnden Bergseen, mitten in diesen schroffen und doch

lieblichen Bergen. Unterwegs, treffen wir auf die Träger mit ihren Hochlasten, die wie vor ca. 100 Jahren bei uns in den Alpen, hier noch einzelne Hütten versorgen. Hier müssen wir, ob wir wollen oder nicht, einfach relaxen. Ein naher, schöner Gipfel als Aussichtspunkt geht auch noch her. Rückweg wie Anstieg. Rückfahrt von Stary Smokovec zu unserer Pension. 14.9.18: Fahrt zum Ferien- u. Kurort Strbske Pleso. Aufstiegshilfe mit dem Sessellift. Wetterbedingt planen wir um. Heute sind Gewitter und Regen ab Mittag angesagt. Aufstieg auf den aussichtsreichen Predne Solisko 2093 m. Nach einer gemütlichen

Pause, Abstieg zum Berggasthaus und weiter hinunter als Rundweg über herbstliche Bergwiesen und lichten Wald über den einladenden Höhenrücken zum Bergsee Strbske Pleso. Ein würdiger Abschluß. 15.9.15: Leider schon der letzte Tag in der Hohen Tatra. Es regnet. Zeitige Rückreise mit mehreren Pausen an Rastplätzen zurück nach Wörthsee. Danke, an alle die zum guten Gelingen dieser wunderschönen und interessanten Wanderreise beigetragen haben.

 

Island-Wander-Rundreise - Hochland bis zu den Ost-Fjörden v. 23.07. - 02.08.2018
Die Vorbereitungen sind längst abgeschlossen und die Vulkane sind ruhig. Nur das Wetter spielt im Nordatlantikraum und auf Island mit sehr wechselhaften Tages Verhältnissen etwas verrückt, ansonsten schaut es zumindest bis zum Hochland gut aus. Dann kann es losgehen. 23.7. Ankunft der Gruppe am Flughafen Island-Keflavik. Wir sind schon vorneweg mit der Fähre angereist mit unserem VW-Bus. Mit dem 4x4 Mietwagen geht es gleich weiter zum Strand und zum Hotel. 24.7. Die Wolken hängen tief. Fahrt zum mächtigen Vulkankrater des Hengill und Richt. Geothermalkraftwerk Nesjavellir. Unterwegs am

heißen Bach hängen die Wolken tief. Mit kurzweiliger Fahrt zum See Pingvallavatn. Abwechslungsreiche Wanderung vom See entlang der Erdspalte zum Thingplatz, Islands Nationalheiligtum. Über die Piste Lyngdalsheidi geht's weiter zu Islands berühmter Springquelle, dem"Geysir", Strokur. Jeder versucht das schönste Bild zu schießen! Ein kurzes Stück ist es nur noch zum majestätischen Wasserfall Gullfoss. Hier ziehen die Nebelschwaden der fallenden Wasser als Regenplatscher zu uns herauf. Weiter geht es zum Gästehaus. 25.7. Nach einer ruhigen Nacht weckt uns die Sonne.

Entlang der Pjörsa und im Schatten des mächtigen Vulkans Hekla, geht es zum Hochlandzentrum - Hrauneyjal. Kurze Nachfrage beim Ranger über die momentanen Verhältnisse, den Bus voll auftanken und weiter geht`s. Zwischen den majestätischen Gletschern Vatnajökull und Hofsjökull querend durch einige Flüsse auf der Hochlandpiste Sprengisandur, die unwirtliche, einsame Gegend durch das Landesinnere nach Norden mit einer uns knapp folgenden schwarzen Regenwolke und Wind. Eine interessante Wanderung lockert die Muskulatur, immer die gewaltigen Gletschermassen vor Augen. Unterwegs kommt

noch der mit Basaltsäulen umgebene Wasserfall Aldefoss. Am Ende der Odadahraun Wüste erreichen wir wieder die Zivilisation und den Götter-Wasserfall - Godafoss. Hier steht unser Gästehaus, direkt davor. Jetzt haben wir auch die schon lange zum Ausbruch überfälligen Vulkanberge hinter uns. 26.7. Fahrt über den Fischerort Husavik in das Tal Jökuldlur zum Fluss Jokulsa. Wanderung an d. "Echofelsen" Hljdaklettar und am mächtigen Dettifoss, (der größte Wasserfall Europas). Anschließend zum Myvatn-See. (Mückensee) Unterwegs Halt bei den Solfataren von Namaskard in der aktiven Zone. Das

anschließende Bad in den neuen Naturbädern am Myvatn versalzen uns die neuen, hohen Eintrittspreise. Fahrt entlang des Mückensees zurück zum Gästehaus. 27.7. Rundwanderung auf den Vulkan - Hverfall, ein Explosionskrater über dem dunklen Lavalabyrinth von Dimmuborgir, mit einem weiten Rundblick über die Seenlandschaft. Fahrt zu den neuen Ausbruchsgebieten des Vulkans Krafla. Interessante Rundwanderung um den Viti Kratersee. Unterwegs reizt ein Bad im heißen Bach. Über die weite Vulkanlandschaft geht die Fahrt Richt. Ringstr. und entlang der Missetäter-Wüste nach Eglisstadir. 28.7.

Wanderung am Strand der Heradsfloi-Bucht entlang, zu den Klippen mit den nistenden Seevögeln u. den putzigen, possierlichen Papageientauchern - Lundis. Vom Vogelfelsen geht die Fahrt weiter entlang an den einsamen Sandstränden, Buchten der Ostfjörde, dem ältesten und zugleich mineralienreichstem Teil der Insel. Hier kann man nur noch staunen. Das Meer, der Himmel, die bunt bemalten Häuser, die steil abfallenden Klippen usw. unterwegs, Besuch der Mineraliensammlung v. Petra Steinsdottir. Hier lagern Kristalle an Kristalle, soweit man sieht. Da möchte man am liebsten sofort anfangen zu suchen. Eine

Gelegenheit ist bald gefunden an den Küstenbergen der malerisch schönen Strände. Vorbei an den schroffen Felsabbrüchen des Liparitgebirges an der Süd-Ost Küste entlang zur nächsten Übernachtung. 29.7. Fahren u. wandern an der malerisch schönen Küste zur Gletscherlagune Jökulsarlon, dem bekanntesten Eissee Islands. Schwimmende Eisberge schillern in der ganzen Farbpalette von weiß über tiefblau bis schwarz, einfach märchenhaft, und wie sie in den Atlantik hinaustreiben. Dahinter der mächtige Gletscher desVatnajökull mit seinen

Eisabbrüchen. Wir wandern am Ufer entlang u. schauen u. genießen. Ein Schauspiel der Natur jagt das andere. Weiterfahrt durch die Sanderwüste zum Nationalpark Skaftafell. Rundwanderung am Hundadoss vorbei zum Svartifoss. Hier fällt ein Wasserfall über mächtige Basaltsäulen in die Tiefe. Als Rundwanderung mit weitem Blick zur Gletscherzunge und den wilden Eisabbrüchen erreichen wir wieder das Infocenter. Eine Kaffeepause ist immer willkommen. Unterwegs zum Hotel am Skogafoss noch ein kurzer Stopp bei der alten Postreiter Station. 30.7. Gleich um die Ecke ist der mächtige Skogafoss der in unzähligen Wasserstufen dem Meer entgegenstürzt. Ausgedehnte Wanderung entlang der schönen Wasserfälle. Von

wilder Schönheit abgelenkt, merkt man kaum, welche Höhe man schon erreicht hat. Anschließend weiter zum Seljalandsfoss, hier führt ein Weg hinter dem Wasser-vorhang des Wasserfalls durch. Wer bis jetzt nicht nass ist,geht noch mit in die Schlucht zum versteckten Wasserfall, der wie in einer Dusche herabfällt. Weiterfahrt an der Küste, zum Vogelfelsen Dyrholaey. Am Stand u. der Steilküste entlang sind die Nistplätze der putzigen Papageientaucher. Hier erwischt uns der erste kräftige Regenduscher mit Sturm. Bald sind wir im Bus und es ist gleich wieder trocken und warm. 31.7. Wir haben wieder wechselhaftes Wetter aber im Hochland sollte es gut sein. Über die einsame Vulkangegend, hinter den Gletschern

Myrdalsjökull und dem Vulkan Hekla gelangen wir über das Lavagebiet Skaftartunga zur tief eingeschnittenen Erdspalte Eldgja. Wir folgen der Hochlandpiste abenteuerlich u. interessant, durch viele Furten nach Landmannalaugar. Rundwanderung im farbenprächtigen Liparitgebirge durch das Obsidian-Lavafeld und Bimsstein auf den aussichtsreichen Gipfel des Brennisteinsalda. - Der hohe Anteil an Kieselsäure im Liparit- u. Rhyolith gibt dem Gestein die hellen Farben mit vielen Kristallen. Ein heißes Naturbad erwartet uns. Weiter auf der Sandpiste zum Hochlandzentrum und der Pjörsa entlang in`s Südland. 1.8. Leider schon der letzte Tag auf Island. Heute geht es zu den heimischen, netten Island-pferden zum Reiten, was allen großen Spaß machte. Nach kurzer Fahrt über Hveragerdi nach Reykjavik. Besuch des neuen Konzerthauses, der Kirche Hallgrimskirkja und einem Bummel durch die Stadtmitte

mit dem Rathaus und den alten Häusern. Nach einer gemütlichen Kaffeepause Weiterfahrt zur eindrucksvollen Blauen Lagune. Mit einem entspannenden Badeaufenthalt verabschieden wir uns von der Insel aus Feuer und Eis. Durch einen Flugplanwechsel bleibt die Gruppe noch eine weitere Nacht auf der Insel. So ergibt sich ein gemeinsames, gemütliches Abendessen zusammen mit der neu angekommenen estfjorde Gruppe. Eine schöne, interessante Wanderreise geht zu Ende. Die guten Wünsche einiger Teilnehmer auf ein besseres Wetter bei der kommenden West-Fjörde Wanderreise haben sich leider nicht erfüllt. Es ist so interessant und abwechslungsreich geblieben, wie in der ersten Reise.


Island-Wander-Rundreise - Hochland bis zu den West-Fjörden v. 01.08. - 09.08.2018
02.08. Diesesmal geht es mit meinem bequemen, robusten und geräumigen VW-Bus auf Tour. Nach einer kurzweiligen Fahrt zum See Pingvallavatn erreichen wir den Nationalpark und UNESCO-Welterbestätte Pingvellir. Abwechslungsreiche Wanderung durch Kontinentspalte zum Thingplatz, Islands National-heiligtum. Nach einem guten Schluck Kaffee im Informations Laden geht es weiter über die Piste Lyngdalsheidi zum aussichtsreichen Krater des Kerid - Vulkan. Anschließend weiter zu Islands berühmter Springquelle, dem "Geysir". Mit Erinnerungen u. schönen Photos in der Kamera fahren wir das

kurze Stück Straße noch bis zum majestätischen Wasserfall Gullfoss. Bis jetzt sind wir den Regenwolken gut entkommen, aber hier nässt uns der Wasserstaub von unten ein. Was soll`s, wir sind nicht aus Zucker. Anschließend Fahrt nach Laugarvatn zur Übernachtung. 03.08. Weiter geht es auf der Kjölur-Route. Der frische Wind hält die Regenwolken fern. Im Quellengebiet Hveravellir genießen und entspannen wir uns im heißen Naturbad mit dem Blick auf die Gletscher Langjökull und Hofsjökull. Über die einsame Vulkangegend, hinter den Gletscherzungen des Langjökulls, durch das Seengebiet der

Arnarvatnsheidi nach Hvammstangi. Weiter geht`s zur Halbinsel Vatnsnes in den Hunafjördur zum Felsungeheuer. Wanderung zu den Seehunden, die friedlich, träge u. faul auf den Felsen u. in den Sandbuchten in der Sonne liegen und zu den Vogelfelsen, so nutzen wir den langen taghellen Abend. Den Sonnenuntergang genießen wir in wunderschöner Lage. 4.8. Wieder ein traumhafter, wolkenloser, sonniger Tag. Heute geht die Fahrt entlang des Hruterfjördur Richt. Westen in`s Laxardalur hier wechseln wir über das interessante Innland zum Breidafjördur. Bucht um Bucht, wildromantisch und fast allein

unterwegs, erreichen wir den Fährort Bryanslaekur. Mit kurzen Wanderungen zu Aussichtspunkten und an schönen Buchten vergeht die Zeit kurzweilig zum Patreksfjördur. Hier kann man nur noch staunen. Das Meer, der Himmel, die bunt bemalten Häuser, die steil abfallenden Klippen usw. Jetzt ist es nicht mehr weit zur Westspitze Europas. Nur 300 km über den Nordatlantik nach Grönland. 5.8. Endlich einmal ein Kurze-Hosen-Wetter. Wanderung am Ende der Welt, an den 14 km langen und bis zu 400 m hohen Klippen des Vogelfelsen Latrabjarg entlang. Hier herrschen ideale Bedingungen für die Meeresvögel in

allen Nischen und Stockwerken zu nisten und brüten. Die putzigen Papageientaucher sowie Tordalke, Dickschnabellummen, Trottellummen, Eissturmvögel, Eismöwen usw. Leider schon fast alles ausgeflogen. Durch das anhaltende feuchtkalte Wetter - heuer ist die Natur früher dran und die Jungvögel sind schon rechtzeitig flügge geworden. Den Tag runden wir mit der Strandwanderung in Breidavik an der nicht endenwollenden Küste bei untergehender Sonne und einem köstlichem Schluck ab, wobei ein Bad im kalten Nordatlantik bei 12 Grad, Sonne kein Wind, Sandstrand und wenig Wellen nicht fehlen darf. Von hier sind es nur 300 km nach Grönland. 6.8. Abschied von dieser einsamen Idylle mit den weiten Sand- u. Kieselstränden und den wunderschönen Sonnenuntergängen. Auf der Fahrt nach Bryanslaekur zum

Fährhafen noch ein kurzer Abstecher zum weiten Sandstrand. Aber der starke kalte Wind lässt schnell die Lust vergehen. Nach einem guten isländischen Kaffee geht es auf das Schiff. Während der kurzweiligen Überfahrt über den Breidafjördur nach Stykkisholmur. Über den Paß erreichen wir unsere Pferdefarm-Hotel in der Nähe vom Strand. Die Zeit reicht noch zum Besuch der in der Nähe lebenden Seehunde. Friedlich, träge u. faul ohne Menschenscheue liegen sie herum. Die jeden Abend anstehende Tagesbesprechung ist heute am Strand bei Abendrot u. Lightbeer. 7.8. Rundtouren auf der Snefellsnes

- Halbinsel. Hier dominiert der sagenumwobene Gletscher Snefellsjökull. Wanderung am Leuchtturm von Malarrif, interessant an der Steilküste und in der Bucht von Dritvik zur Trollkirche. Basaltpfeiler, Felsentore und schwarze Lavakieselstrände laden zum Verweilen ein. Die Abschlusstour auf den aussichtsreichen Vorgipfel Geldingafell 824 m, direkt am Gletscher Snefellsjökull versaut uns das heute besonders stürmische Küstenwetter und dichte Schneewolken über den Gipfeln. Als Ausweiche - Wandertour vom Fischerort Arnarstapi an der Basaltküste als Rundtour mit gemütlicher Kaffeepause. 8.8.

Ein klarer, sonniger Morgen empfängt uns, und das mit freien, wolkenlosen Blick zum Gletscher und Gipfel des Snefellsjökull. Leider zu spät. Weiterfahrt zu den Wasserfällen Barnafoss u. Hraunfossar. Rückfahrt über Borgarnes nach Reykjavik. Besuch der Kirche Hallgrimskirkja und Bummel durch die Fußgängerzone mit dem Rathaus darf dabei nicht fehlen. Danach Fahrt zur eindrucksvollen Blauen Lagune. Mit einem entspannenden Badeaufenthalt, der immer wieder ein besonderes Erlebnis ist, verabschieden wir uns von der Insel aus Feuer und Eis. Abends gemütliches Essen im nahen Restaurant und

Reiseabschluß. 9.8. Frühe Fahrt zum Flughafen Keflavik und Rückflug der Gruppe. Wir bleiben noch und hoffen auf evtl. besseres Wetter. Aber, wir sind es schon gewohnt. Es passt so auch. Danke an alle, die für das gute Gelingen der Wanderreise beigetragen haben.
Wir waren im Anschluss noch ganz draußen am nördlichsten Gletscher und an den Fingern der Westfjorde bis Latrabjarg und haben Touren angeschaut. Einsam, abenteuerlich und wunderschön, wieder ganz anders, am Ende der Welt, urweltlich, ein Traum!


Madeira - Wander-Reise vom 19.6. -26.6.2018
Die Blumeninsel im Atlantik, dieses Mal zur Frühsommerblüte. Zuhause stöhnen alle wegen der momentan vorherrschenden Hitzewelle. Wir dagegen wandern bei gut temperierter Atlantikluft bis 24 Grad und traumhaften, frühlingshaften, angenehmen Wetter mit einerWassertemperatur von ca. 20 Grad. 19.6.18: Kurzweiliger Flug nach Madeira. Nach dem Beziehen unserer meerseitigen DZ., wagen noch einige den Sprung in das kühle Nass des Atlantiks. 20.6.18: Capo Girao, die zweithöchste, freistehende Klippe der Erde, 580 m hoch. Ein unbeschreiblicher Blick in die Tiefe und hinaus auf den Atlantik. Gleich in

der Nähe beginnt unsere Wanderung. Die Levada do Norte, der längste Wasserkanal im Südwesten der Insel. Der ruhige Lauf des Wassers begleitet uns auf ca. 600 m Höhe, in einer malerischen, blühenden Landschaft an den in den leuchtenden Farben blühenden Agapanthen, Ginster, Kerzengewächse der Massarocco, Orchideen, Mittags-blumen usw., nach Boa Monte. Die aussichtsreiche Levadatour beschließen wir direkt am Meer im Fischerort Ribeira Brava. 21.6.18: Fahrt nach Westen über die Hochebene Paul de Serra nach Rabacal. Interessant geht`s durch den märchenhaften Wald zur Levada

Risco und durch den "Reitertunnel" weiter auf einem alten Verbindungsweg an knallgelben Ginster vorbei, durch flechtenbewachsene u. jahrhundertealte Baumheide, auf den Stockwerk um Stockwerk nun folgenden, naturbelassenen Levadas zu den tosenden Risco-Wasserfällen und den 25 Quellen von Rabacal. Rundwanderung durch ein in allen Farben blühendes Paradies, zurück zum Bus. Auf der Rückfahrt besuchen wir die sehr schönen Meeresschwimmbäder von Porto Moniz in traumhafter Umgebung. Baden und genießen. 22.6.18: Das Wetter hält und passt genau zur Königstour, oben wolkenlos und unten

eine wundervolle Wolkenstimmung. Pico Ruivo 1862 m. Anfahrt von Norden zur Achada do Teixeira auf 1592 m. Hier beginnt die spannende Höhenwanderung über blühende Blumenhänge und der tiefblauen Massaroccokerze zum Gipfel 1862 m, mit überwältigendem Ausblick in die wilden Bergtäler und hinunter zur Nordküste. Weiter geht`s auf den in den Fels geschlagenen Wegen und gesicherten Treppen- Steigen entlang dieser einmaligen Höhenwanderung an den höchsten Bergen der Insel zum Aussichtspunkt über dem Nonnental. Der Rückweg über den Tunnelweg ist leider immer noch gesperrt, also auf

dem gleichen Steig zurück. Rückfahrt zum Hotel. 23.6.18: Funchal - Besichtigungstag. Hier sind wir in mediterraner Hafenatmosphäre im historischen Stadtzentrum. Besuch der inseltypischen Markthalle - mit Angeboten von Meeresfischen, über Obst, Gemüse , Blumenzwiebeln usw. Anschließend Fahrt mit der Seilbahn nach Monte zur Wallfahrtskirche Nossa do Monte, hoch über Funchal. Hier ruht Karl I., der letzte Kaiser Österreichs. Der Abstecher in den Parco Tropical mit seiner traumhaften, tropischen Pflanzenvielfalt und dem sehr interessanten Mineralienmuseum, mit einer Einkehr im Kaffee runden wir den

Ausflug ab. Auch die Altstadt mit den vielen Parks, Kirchen und alten Gebäuden ist sehenswert. Jetzt ist die Luft raus, den Rest des Nachmittag`s genießen wir bei einem Bad im Hotel Meerwasserpool u. im Atlantik. Baden, relaxen in der salzhaltigen Meeresluft bei Sonne ist angesagt. 24.6.18: Fahrt Richt. Osten. Der Küstensteig von Machico nach Porto da Cruz ist unser Ziel. So genannte Borracheiros brachten zu Fuß den jungen Wein in Schläuchen aus Ziegenhaut über die Bocca do Risco. Abwechslungsreiche Wanderung entlang der Levada do Canical zur Boca. Frische Atlantikluft verstärkt etwas das Kribbeln im

Bauch beim Begehen des gesicherten, in der fast senkrechten Kliffküste geschlagenen Verbindungsweges. Gähnender Tiefblick von ca. 400 m zu den in der Tiefe tosendem Atlantik. Abwechslungsreich auf Wegen und die schon gewohnten Treppen nach Porto da Cruz. Nach einem oder… Schluck Kaffee oder Bier gehen wir in das nahe Meeresschwimmbad in herrlicher Umgebung am Strand. Hier schlagen anschaulich und abkühlend ein paar hohen Wellen in das Meerwasserbecken. 25.6.18: Levada-Wanderung an der Boca da Encumeada. Heute zeigt uns die Insel nochmals ihre überschwengliche, blühende

Farbenpracht entlang des Wasserlaufes mit weiß und blau blühenden Agapanthen entlang zum Tunnel. Interessant mit der Taschenlampe hindurch auf die Nordseite. Dichter Regenwald empfängt uns mit üppiger Vegetation an der Levada entlang zum schönen Wasserfall. Zurück durch den Tunnel auf die Sonnen-seite. Hier fließt in ausgesprochen schöner Lage die Levada mit Meerblick, bei extremen Blütenreichtum, von Agapanthen, Ginster, der tiefblauen Massarocco, Orchideen, und den nicht zu übersehenden blauen Hortensien-büschen und Flächen. Entlang durch etwas feuchte Tunnel zum

Brotzeitplatz an der und Rifugio. Rückweg auf der gleichen Route. Entspannt, kurze Einkehr im Kaffe am Boca da Encumeada mit Geschäftsbummel und zurück zum Hotel mit einem Bad im tiefblauen Atlantik. 26.6.18: Leider schon der Abreisetag. Aber wir haben noch Zeit zum Baden u. Genießen in der angenehmen Hotelanlage. Rückflug 16.20 Uhr. Danke an alle, die zum guten Gelingen der sehr schönen und interessanten Wanderreise beigetragen haben.

Wanderreise Kreta-Mitte vom 17.05. - 26.05.2018
Auf geht`s zu meiner Lieblingsinsel, nach Kreta. Die Wetteraussichten sind gut. Flug von München nach Heraklion und Transfer an der Küste entlang und durch Orangenplantagen empor in die Weißen Berge, zur Omalos-Hochebene u. zum Hotel. Eine eigenartige Stille umgibt uns. Der Anfang ist gemacht. Jetzt kann es losgehen. 2. Tag: Nach einer ruhigen Nacht geht's frühzeitig nach Xyloskalo, dem Einstieg in die Schlucht. Kurzweilig schlängelt sich der Wanderweg hinunter, in die sagenumwobene Samaria-Schlucht. Mächtige Felswände ragen bis 300 m senkrecht in die Höhe, klares, blaugrünes

Wasser, Zypressen und blühender Oleander säumen den Weg. Verhältnismäßig wenig Wanderer kommen heute mit uns von der Omalos Ebene herunter. Je weiter wir Richt. Strand kommen, umsomehr Wanderer u. Touristen sind unterwegs. Das Wetter hält. Oben ziehen Wolken in die Schlucht. Brotzeitpause am verlassenen Ort Samaria. Jetzt wird es erst interessant durch die "Portes", den engsten Stellen und weiter nach Agia Roumeli ans glasklare Wasser am Lybischen Meer. Zuerst geht`s zu unserer Pension in Meeresnähe, dann wird es Zeit, in der nächsten Taverne den größten Durst zu

löschen. Bei einer verdienten Badepause und einem genussvollen Abendessen, lassen wir den Tag ausklingen. Die Herzlichkeit der Einheimischen ist ungebrochen. 3. Tag: Traumhaftes, sonniges Wetter. Küstenwanderung entlang am tintenblauen Meer zur Agios-Pavlos-Kapelle mit Fresken aus dem 12. Jhd.. Weiter auf dem aussichtsreichen Küstenweg zu den weißen Marmorbänken in der Bucht von Aradhena. Baden und Schwimmen ist angesagt. Gut abgekühlt und ausgeruht, geht es weiter in das nahe, ehemalige Fischerdörfchen Loutro, malerisch an einer Bucht gelegen. Von hier fahren wir nach

einer kurzen Einkehr (beim Miau-Miau-Papagei) mit dem Schiff nach Choras Sfakion. 4. Tag: Wolkenloser Himmel u. warm. Am Parkplatz stehen unsere Pkw`s mit dem Restgepäck bereit. Auf der Weiterfahrt, Abstecher zum Frangokastello, eine 1371 von Venezianern erbaute Burg. Sie war am 17. Mai 1828 Schauplatz einer erbitterten Schlacht. Über die Askifou-Hochebene geht es weiter nach Rethymnon. Mittagessen im Restaurant am alten Hafen. Die Stadtbesichtigung fällt leider ins Wasser, die Zeit läuft uns davon. Weiterfahrt nach Matala an der sonnigen Südküste, zum Hotel. Nichts kann

uns jetzt davon abhalten, in der von Felsen umrahmten Sandbucht in das Meer einzutauchen. Beim Abendessen sehen wir direkt vor uns die Sonne im Meer versinken. 5. Tag: Schlucht der Heiligen. Abseits vom Touristenrummel, aussichtsreich auf den Küstenbergen steht das liebevoll gepflegte Kloster Moni Odigitrias. Hier schlängelt sich ein Tal südwärts, das sich bald in eine beachtliche Schlucht entwickelt. Bei sommerlicher, milder Temperatur, Wanderung durch das mit dichtem, voll aufgeblühtem Oleander bewachsene Flussbett und interressant, von den rötlich gelben Felswänden begrenzte, wildromantische Schluchttal Richt. Küste. Meisterhaft integriert in die Felskulisse steht die byzantinische Kirche, dem Hl. St. Nikolaus geweiht am Weg. Die schöne, einsame Bucht, belohnt unsere Mühen mit einer Badepause. Rückweg als Rundweg an der schroffen Felsküste entlang zum nächsten Ort. Abkühlung an der nahen Bar. Auf der Rückfahrt, Besichtigung des sehr interessanten Kloster Moni

Odigitrias und der in den Sandstein gemeißelten Höhlen von Matala, aus vorchristlicher Zeit. 6. Tag: Rundwanderung von Matala, hoch über dem Meer mit Richt. zum roten Strand. Hier sind heute aber die Wellen zu hoch. Rückweg nach Matala. Nach der Mittagspause, Weiterfahrt nach Festos, einem der vier großen minoischen Paläste, mitten in der fruchtbaren Messara-Ebene gelegen. In römischer Zeit als Kornkammer des Reiches bekannt. Nach Besichtigung der Ausgrabungen, Fahrt in die herrliche große Sandbucht von Plakias zum Hotel in Meeresnähe. 7. Tag: Das Wetter ist weiterhin sicher.

Heute steht die Aradhena Schlucht - ein Highlight, auf dem Programm. Vom verfallenen Dorf Aradhena, das auf den Ruinen der mächtigen antiken Stadtanlage am südlichen Hang der Weißen Berge steht, steigen wir ein in die Schlucht. Einem alten gepflasterten Verbindungsweg folgend, geht's in Kehren hinunter zum Schluchtgrund. Abenteuerlich und interessant, teils im Kiesbett des Baches oder über Felsstufen, durch eine schon fast tropische Pflanzenwelt mit blühendem Oleander im Überfluss, schlängelt sich unser Weg (hoch in den Felsen nisten Adler) Richt. Marmara-Bucht mit ihren gemütlichen Marmor-Felsbänken. Für den Weiterweg von der Bucht über Phönix vorbei nach Loutro nehmen wir diesesmal das Schiff - nach einer gemütlichen Rast mit Getränken u. Eis, wie schon

gewohnt, geht's weiter nach Choras Sfakion. Rückfahrt zum Hotel in Plakias. 8. Tag: Der Küstenaussichts-berg Timios Stavros 433 m. Rundwanderung mit weitreichendem Ausblick empor zur Kapelle am Gipfel. Als Rundweg gehen wir über den Sattel hinab Richt. Steilküste und Kloster Preveli und weiter hoch über dem Lybischen Meer zur traumhaften, von Palmen umsäumte Bucht von Preveli. Abstieg in das großartige Felsental des Megalopotamos Flusses, der hier mit einer Schleife in`s Meer mündet, ein kühles Bad und etwas Ruhe im Schatten der Palmen. Zurück über den Höhenrücken empor zum geparkten Pkw. Rückfahrt nach Plakias. 9. Tag: Heute gehen wir es ruhiger an. Fahrt zum Kloster Moni Preveli. Besichtig des Klosters, der Kirche und dem Museum mit Ikonen und einer Sammlung

byzantinischer Kirchenkunst. Anschließend Fahrt zur Venezianischen Brücke und weiter zum Hotel. Nachmittag zur freien Verfügung. Baden und Schwimmen in der schönen Bucht mit dem türkisblauen Wasser und der angenehmen Temperatur innen wie außen. Es ist ja leider schon der letzte Tag auf Kreta. 10. Tag: Frühzeitige Fahrt zum Flughafen nach Heraklion und Heimreise. Ein schöner Urlaub. In allen Orten und auf allen Wanderungen sind wir wiedereinmal von der Herzlichkeit der Kreter angenehm überrascht gewesen. Dann der "Flughafenschock"- dazu die Menschenmassen und die Erkenntnis, dass Kreta auch für viele eine reine Badeinsel ist. Kreta kann man nicht beschreiben, man muss die Insel mit allen Sinnen fühlen - wir kommen bestimmt wieder und freuen uns schon darauf! Herzlichen Dank an Alle, die zum guten Gelingen dieser Wanderreise beigetragen haben!

 

 

 

  
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
 
Stürzer-Wandern, Sepp Stürzer (Staatl. gepr. Berg- und Skiführer), Hochweg 4b, 82237 Wörthsee, Tel. 08153/7808, Fax 08153/887946, Handy 00491626226207
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