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Wanderreise Sardinien - Westküste vom 5.5. - 17.5.2019
Endlich ist der lange, schneereiche Winter vorbei. Jetzt wird die lange Unterhose mit der Badehose getauscht. Auf geht`s, aber halt, wir müssen doch noch schnell die Winterreifen auf die Autos zurückmontieren. Es ist Schnee bis unter 800 m angesagt und auch gefallen. Auf unserer Alpen-Route herrscht tiefster Winter. Kaum erreichen wir die Südseite, werden die Wetteraussichten besser. Ab Genua Überfahrt mit der Nachtfähre nach Sardinien - Porto Torres. Das stürmische Wetter in den Alpen reicht herab bis ins Mittelmeer. Hohe Wellen machen die Überfahrt zu einem Erlebnis der besonderen

Art. Der Anfang ist gemacht. 2. Tag: Wir kommen etwas verspätet in Porto Torres an. Ein frischer Macchia Duft empfängt uns. Anfahrt über Bosa zur Westküste zu unserem ersten Hotel in der Nähe vom Strand Bosa Marina. Nachmittags Programm: Ein beeindruckender Tiefblick hinunter ins Temo Tal mit dem tradtitionsreichen Ort Bosa, das am einzig schiffbaren Fluss "Fiume Temo" der Insel liegt, läßt uns die Mühen des Aufstiegs zur trotzig über der Stadt stehenden Burg Malaspina vergessen. Nach der Besichtigung, Rückweg durch die mittelalterlich wirkende Altstadt. Mit einem Cappuccino in der nächsten

kühlen Bar runden wir den Tag ab. 3. Tag: Vormittag`s ist auf Wunsch, der Markt in Bosa eingeplant. Muss man einfach gesehen haben. Anschließend, nach einer ausgiebigen Stärkung, Wanderung hoch über dem Meer zum alten Seeräuber-Aussichtsturm. Die wunderschönen Farbspiele des türkisen Meeres, Felsen und Strandflora erfreuen unser Auge. Im Frühjahr breitet die Natur einen prächtigen "sardischen Blumenteppich" aus. Rückweg an der Felsküste in Wassernähe! Baden und genießen. 4. Tag: Das Wetter ist wieder schön und warm. Rundwanderung über die Gipfel des Monteferru, 1050 m.

Das mächtige, erloschene Vulkanmassiv wird wegen seiner eisenhaltigen Gesteinsschichten auch der Eisenberg genannt. Auf seiner Westseite fallen die zerklüfteten Täler bis zur Küste ab. Felsheide, Myrte, Kork- u. Steineichen. Das Gehege für Lämmergeier ist leider schon seit Jahren leer, dafür gibt es eine Aussicht über nahezu der gesamten Insel. Auf der Rückfahrt, Abstecher zur Kirche von Orgosolo und Kaffeepause. 5. Tag: Fahrt an der kurzzeitig, sehr nebeligen Küstenstraße nach Argentiera. Diese Landschaft hat die schöne Bezeichnung Nurra, bekannt nach einer römischen Siedlung. Bedeutung fand sie

wegen ihrer Blei,-Zink,-Eisen- u. Silbervorkommen. Nicht nur mit ihrem Namen erinnert Argentiera (Silberbergwerk) an diese Zeit, auch zahlreiche brachliegende Bergwerke sind Zeugen blühender Vergangenheit. Rundwanderung an den wild abbrechenden Felsklippen entlang auf die Punta Argentiera 220 m. Nach getaner Arbeit, Abkühlen an der schönen Bucht mit Bar am nahen Strand. Auf der Rückfahrt, Abstecher zur sehenswerten Grotta Neptuno, an den Steilabbrüchen des Capo Caccia. Ein aussichtsreicher Treppenweg führt zur Grotte am Meer. Weiterfahrt nach Alghero und Altstadt-besichtigung, ein Muss auf Sardinien. 6. Tag: Mit einem schönen, weitreichenden Ausblick über die Westküste beginnt unsere Wanderung bei traumhaftem Wetter. Durch blühende Küstenvegetation abwärts,

Richtung Capo Maragiu zu den einsamen Buchten und Küstengipfeln, zwischen Bosa und Alghero. In fast ständiger Begleitung von ca. 6-8 Geiern, die uns neugierig im Auge haben, nehmen wir den aussichtsreichen Gipfel über den Weiden mit. Baden in der nahen Bucht ist heute selbstverständlich. Durch üppig blühende Macchia mit grandiosen Ausblicken aufs Meer und die bizarre Felsküste, geht unser Rundkurs zurück und empor zum Ausgangspunkt. 7. Tag: Wieder ein schöner, frühlingshafter Tag. Hotelwechsel, Baden u. Kultur. Anfahrt nach Oristano-Besuch der Cantina Sociale zum Kosten des

bekannten Vernaccia. Weiter geht es nach Tharros, hier wurde erst 1900 mit Ausgrabungen begonnen. Im 8. Jahrhundert vor Christus von den Karthagern gegründet, im 3. Jahrhundert v. Chr. von den Römern erobert, - so könnte man die Kurzform beschreiben. Besichtigung und Führung. Nach soviel Kultur führt uns die Fahrt mit einer Badepause am einmalig schönen weißen Kristallstrand nach Mari Ermi. Ausgeruht geht es weiter Richtung Süden über Guspini zu unserem altbekannten Agriturismo, ruhig und schön gelegen. 8. Tag: Der falsche Genargentu - auch als Silber Sattel-Berg bezeichnet, jedoch die

Einheimischen nennen ihn den Mufflon-Felsen. Der formschöne, großartige Aussichtsberg fällt vor allem wegen des felsigen Gipfelaufbaus auf, der von weitem wie Silber schimmert. Interessant über alte Serpentinenwege zum Sattel 598 m. Verlassene, alte Minen, Stollen und Gruben am Hangrücken, zeugen von der mühevollen Bergwerks-Vergangenheit. Mineralien und Erze wurden hier abgebaut. Mit etwas Glück, finden wir hier auch schöne Kristalle. Auf dem Bergpfad, interessant zum Gipfel des Monte Corongiue Mouronis 651 m - die Aussicht ist grenzenlos - im Norden die gesamte Costa Verde - vom Cap Pecora bis zum Monte Arguento usw. Rückweg als Rundweg. Als krassen Gegensatz besuchen wir die Grotte Su Manu - Ein Erlebnis in der Tiefe. Nach einer Tasse Cappuccino an der Bar und anschließend

Fahrt zum Sandstrand von Sanicolo beschließen wir den Wandertag. 9. Tag: Die Wettervorschau sagt bis 16:00 Uhr gut an, danach leichter Regen. Müsste passen. Wir fahren etwas früher weg. Endlich eine Schlucht! Anfahrt durch`s Hinterland in die Brennholzberge, sie gehören zum nördlichen Iglesiente und sind im Forestale Monti Mannu. Genußtour mit sportlichem Akzent, vorbei an tiefen Gumpen zum höchsten Wasserfall der Insel. Ein Eldorado für Bergsteiger und Wanderer. Die Kraft des Wassers des Riu Oridda hat hier unglaublich schöne Formen entstehen lassen. Gumpen eingerahmt von glatt

geschliffenen Felsen, am Ende die Piscinas Irgas. Hier stürzt das Wasser stufig 70 Meter tief in einen kleinen Bergsee. Anschließend weiter Richt Punta P. Irgas, 691 m. Hier erwischt uns vorzeitig der Regen. Nochmals, ein umfassender Ausblick in die Schlucht zurück. Rundweg zurück am Riu Cannisoni entlang zum Bus. Das war Timing!!! Ein warmes Bad gibt es heute in der Dusche!! 10.Tag: Jetzt sind wir schon einmal hier und wollen sie natürlich erkunden und genießen - die Costa Verde. Anfahrt durch die verfallenen Bergwerkanlagen von Ingurtosu und weiter in den eher unbekannten Teil dieses

Küstenabschnittes. Wanderung mit der Badehose im Rucksack durch die riesigen Dünenareale, die größten und eindrucksvollsten von Sardinien. Sandberge, kontrastreich dazu, das klare, türkisfarbige Meer mit der felsig kahlen Küste. Hier ist die Welt zu Ende und der lange Sandstrand nur zu Fuß erreichbar. Alte Bergwerke u. Bergarbeitersiedlungen stehen verlassen in der von der Natur zurückeroberten Landschaft. Baden und relaxen ist angesagt. 11.Tag: Zwischen unberührter Costa Verde und dem fruchtbaren Campidano Graben erhebt sich ein Ausläufer vulkanischen Urspungs, mit einem 8 Kilometer langen, bizarren Grat. Die höchste Erhebung ist der Monte Arcuentu 784 m, unser heutiges Ziel. Ein alpiner Kreuzweg führt interessant zum Gipfel. Rundweg am Kammrücken mit faszinierenden Ausblicken

durch Basaltmauern, die aussehen wie Ruinen riesenhafter Schlösser, abwechslungsreich im Felsenlabyrinth bergauf ,bergab bis zum höchsten Punkt. Brotzeitpause. Die Wolken sehen eher etwas verdächtig aus. In aller Ruhe, aber flott geht's runter und über Weiden erreichen wir wieder die Zivilisation. Kurz vor dem Parkplatz erwischt uns der Regen. Was soll`s. Das wohlverdiente Bad genehmigen wir uns in unserem Agriturismo im angenehm warmen, entspannenden Whirl-Pool. 12.Tag: Leider schon der letzte Tag auf Sardinien. Ab Mittag Koffer und Reisetaschen einpacken und Abreise. Auf der Fahrt nach

PortoTorres besichtigen wir die hervorragend gut erhaltene Nuraghe von Santu Antine, eine der bedeutendsten Befestigungsanlagen Sardiniens. Anschließend zum Erfrischen und Ausklingenlassen an den Sandstrand in nächster Nähe von Porto Torres, hier ist noch alles verlassen. Kaffeepause und Souvenirläden begutachten. Danach gehts auf die Nachtfähre nach Genua. Gemütliches Ausklingenlassen bei einem kühlen Schluck. Ruhige, angenehme u. kurzweilige Überfahrt zum Festland. 13.Tag: Heimreise über die Schweiz nach Hause. Ab dem San Bernardino Pass haben wir wieder unser greisliges Wetter.
Sardinien kann man nicht beschreiben, man muss die Insel mit allen Sinnen fühlen - wir kommen bestimmt wieder und freuen uns schon darauf! Herzlichen Dank an Alle, die zum guten Gelingen dieser Wanderreise beigetragen haben!

Skihochtouren-Woche - Britannia Hütte 3030 m, auf die Ski 4.000er vom 14.04. - 20.4.2019.
Die Nacht ist heute sehr kurz und wir alle voller Tatendrang. Anfahrt über Zürich in das Rohnetal und hinauf nach Saas Fee. Die Berge sind frei, wolkenloser, blauer Himmel erwartet uns. Jetzt kann es losgehen. Auffahrt mit der Seilbahn zum Felskinn 2992 m. und weiter zur nahegelegenen Britanniahütte 3030 m. 15.04.: Zur Höhenanpassung haben wir uns das Fluchthorn 3795 m ausgesucht. Um 5:10 Uhr werden wir mit lautem Sound aus dem Schlaf gerissen. Es wird gerade hell, dafür aber saukalt. Nach kurzem Frühstück schaut die Welt schon ganz anders aus. Kurze querende Abfahrt in den Talgrund. Hier

spüren wir das Lüfterl, das um die 4000er weht. Gemütlich, im Anblick der hohen Gipfel genießen wir den Aufstieg und die Stille der vergletscherten Berge. Bald ist der aussichtsreiche Gipfel des Fluchthorn mit 3795 m Höhe erreicht. Freie, weite, unverspurte Tiefschneehänge verleiten zum Schwelgen im staubenden Pulverschnee. Wie in einem Traum. Im Talgrund angekommen, geht es zurück zur Hütte. Die Sonnenterrasse ist wie geschaffen für uns, dazu eine Halbe Weißbier mit Gletscherblick. 16.04.: Nach einer fast schlaflosen Nacht weckt uns das blendende Weiß der herumstehenden Gipfel. Traumwetter.

Kurzer Anstieg hinüber zur Seilbahnstation und Aufstiegshilfe mit der Metro Alpin. Skitour auf das Allalinhorn 4027 m. Ein leichter, aber nicht zu unterschätzender 4000er. Interessanter, aussichtsreicher Anstieg unter den Eiswänden des Gipfels Richt. Feejoch 3826 m und querend über den Gletscher hinauf zum Gipfel. Nach einer etwas windigen Brotzeitpause rüsten wir uns zur Abfahrt. Nebelschwaden und schlechte Sicht raten zur Umplanung. Wir wechseln auf die Piste und lassen die Ski laufen, Richt. Hütte. Kurzer Anstieg mit dem Schlepplift und querende Abfahrt zur Hütte. 17.04.: Keine Wolke am Himmel,

alles frei geblasen und beste Wettervorhersage für die nächsten Tage. Jetzt passt es. Früher Aufbruch von der Hütte und über den Gletscher zum Strahlhorn 4190 m. Auf der Loipe der Haute Route-Skiroute Richt. Zermatt, besser gesagt zum Adlerpass ist unser heutiger Weg, aber mit Tagesrucksack. Unsere Route führt durch eine ansprechende, imposante Gletscherwelt, Spalten umgehend kommen wir in die Gipfelregion der hohen 4000er. Die Pausen gut eingeteilt, so erreichen wir den Gipfel des Strahlhorn 4190 m, ohne Probleme und mit Leichtigkeit. Aussichtsreiche Pause am Gipfel. Rassige Abfahrt über den

Allalingletscher Schwung auf Schwung hinab Richt. Tal und der aufziehenden Nebelbank. Die Sicht wird zusehends schlechter und plötzlich ist alles dicht. Tastende Abfahrt entlang der Aufstiegsspur im Nebel und zurück zur Britannia Hütte. Beim Abendessen bemerkt doch jeder, den doch anstrengenden langen Tag. Heute hat jeden die Sonne erwischt. Ein kühles Bier belebt wieder die Geister. 18.04.: Wir lassen uns Zeit und gehen die Tour wieder gemütlich an. Abfahrt in den Talgrund. Hier empfängt uns schon die wärmende Sonne. Weiter geht's durch das Hochtal und zuletzt den steilen Hang hinauf zu den Gipfeln

neben dem Fluchthorn. Wohlverdiente Pause bei Windstille und Sonne pur. Freie Sicht hinüber zum Rimpfischhorn mit dem eher unnahbaren Gipfelaufbau und dem Allalinpass, mit seinen Gletscherstufen und Spaltenzonen. Weiter geht es zum Schneegipfel der Inn. Turre 3381 m, mit dem Vorhaben, den Superhang direkt abzufahren in den Gletschergrund. Aber so schnell können wir gar nicht schauen, zieht von Süden der dichte Nebel herein. Kurz darauf erreicht er uns beim Rückweg. Aber jetzt sind wir schneller, wir nehmen eine andere Abfahrt. Nicht aufzuhörende, gleichmäßige Gletscherhänge fördern das Lustgefühl des freien, ungebremsten Skifahrens, besonders bei diesem Deckelpulver. Hier kommen nicht alltägliche Skitechniken zum Vorschein. Und doch schaut so mancher einmal unter die Schneedecke.

Der Spaßfaktor ist dennoch vorhanden. Pfundig. Vor der Hütte steht noch einmal Gehen am Seil und alles Drum Herum als kleine Übung für den nächsten Tag an. 19.04.: Das bisherige gute Wetter lässt uns im Stich. Dichter Nebel, alles dicht und einsetzender Schneefall. Wir warten etwas ab und gehen gemütlich, wie geplant zur Seilbahnstation hinüber. Was wird mit der Tour zum Alphubel 4206 m. Anstieg mit Liftunterstützung oder gleich direkt über den Feegletscher Richtung Längflue. Mächtig steht der Gipfel mit seinem ca. 1000 m hohen, ansprechend geneigtem Osthang vor uns, aber im dichten Wolkenkleid. Da wird wohl nichts daraus. Das angesagte Nebelwetter macht uns einen Strich durch die Rechnung. Durchdenken, überlegen und handeln. Alle haben innerlich schon abgeschlossen. Wir fahren ab, hinunter

nach Saas Fee zum Autoparkplatz. Wir müssen uns nicht die schönen Skitourentage mit einer womöglich, für eine Gletschertour gefährlichen Wetterlage versauen. Nach einer Pause und einladen, Abfahrt nach Hause über die Autobahn-Raststätte bei Zürich. Ein sehr langer und interessanter Tag. Erst jetzt schmeckt das gut gekühlte Weißbier. Eine interessante, super Skitourenwoche mit allem Drum und Dran geht zu Ende. Danke an alle, die zum guten Gelingen beigetragen haben. Übrigens: Da es auf der Hütte kein Wasser für die Dusche gab, nehmen wir beim Rückweg zum Parkplatz in`s Visier, bei den frühlingshaften Temperaturen an der Bus-Waschstraße vorbeizuschauen, um zu Ostern etwas frischer, gut riechender nach Hause zu kommen. Ein Wille, ein Weg. Nass ist nass, ob kalt oder warm.


6.-9.4.2019 Hochgallhütte-Kasselerhütte 2276 m - Riesenferner-Gruppe
Anfahrt bei frühlingshaften Temperaturen und Schönwetter über den Brennerpass Richt. Ahrntal zum Ausgangspunkt der Skitour. Nach einem kurzweiligen Aufstieg, erreichen wir die schön gelegene Kasselerhütte 2276 m. Nach dem Abendessen sprechen wir die möglichen Skitouren durch. Die Wetteraussichten sind schon einmal gut für den nächsten Tag. Nach einer sternenklaren Nacht und einem guten Frühstück geht´s aufwärts über tiefverschneite, weite Hänge, abwechslungsreich, in hochalpiner Umgebung, im Schatten des Hochgall, über die Reste des Tristenkees in die Gipfelregion

des Schneebigen Nock, wir wechseln in die Scharte und empor zum Gipfel des Magersteins 3273 m. Eine herrliche Aussicht rundherum belohnt unsere Mühen. Ein kalter Wind empfängt uns. Kurze Brotzeit. Schnell sind die Ski auf Abfahrt umgestellt. Zuerst etwas vorsichtig im steilen Gipfelhang, aber dann Schwung auf Schwung, schwelgend im tiefen, staubenden Pulverschnee hinab über das Hochtal. Wir sind fast die einzigen, die hier unterwegs sind. Die weiten Pulverschneehänge gehören heute uns. Einzelne Bremser sind verblasene Stellen und dann, weiter unten, noch nicht in Firn

umgewandelter Deckelpulver, also hinterhältiger Bruchharsch lassen so manchem kurzzeitig die Schneetiefe spüren. Zuletzt wieder Firn bis zur Hütte. An der Sonnentrasse genießen wir den schönen Tourentag. 3. Tag: Die Gipfel verhangen und leichter Schneefall. Dicht eingemacht brechen wir auf Richt. Wildgall Scharte. Kurz darauf macht es auf und es wird warm. Kurzweiliger Anstieg, hemdsärmelig bei leichtem Schneefall in das Hochtal. Die Sonne kommt zum Vorschein. Aber das Wetter ist nicht eindeutig. Kurz unter der Scharte des Hochflachkogel macht es zu, wir brechen die

Tour ab. Sehr schnell verschlechtert sich die Sicht. Aber die Mühen haben sich gelohnt. Alleine unterwegs, genießen wir die Abfahrt über schöne Pulverschnee Hänge, dass es grad so staubt. Nach einem kurzen Aufstieg erreichen wir wieder die Querung und fahren zurück zur Hütte. 4. Tag: Nach der sternenklaren Nacht brechen wir heute früher auf. Etwas geht schon noch. Eindrucksvolle Skihochtour Richt., Fernerköpfl und Schneebigen Nock bei Sonne und frühlingshaften Temperaturen, die weiten Hänge hinauf zu der uns anziehenden Gipfelregion. Abwechslungsreich, hemdsärmelig in

der wärmenden Sonne, bei ca. 10 - 15 cm Pulverschnee empor Richt. Scharte. Nach kurzer Brotzeit kann uns keiner mehr halten. Die freien, unverspurten Superhänge warten. Ab jetzt geht es nur noch hinunter. Ein Genuss der Sonderklasse. Wir lassen die Ski laufen und schwingen im Pulverschnee hinab bis zur Hüttenhaustüre. Das hat sich gelohnt! Nochmals ein Blick zurück. Abwechslungs-reiche Talabfahrt, hinunter zum Parkplatz. Danke an alle, die zum guten Gelingen beigetragen haben. Trotz der nicht so guten Wettervorhersage, sehr gut erwischt.


28.03.-01.4.2019 - 5 Tage Skitour Chamanna Coaz - Bernina
1. Tag: Anfahrt bei frühlingshaften Temperaturen und Schönwetter durchs Engadin nach St. Moritz - zur Corvatsch Seilbahn. Gemeinsame Auffahrt und querende Abfahrt zur schön gelegenen Coazhütte 2610 m. Nach dem Abendessen sprechen wir die möglichen Skitouren durch. Der Wetterbericht für die nächsten Tage ist vielversprechend. 2. Tag: La Muongia 3415 m, ein runder, gemütlicher Schnee- und Eisgipfel zwischen all den wilden und schroffen Eis- und Felsgipfeln des Bernina Stocks ist unser heutiges Ziel. Nach einer sternenklaren Nacht und einem guten Frühstück

geht´s aufwärts über tiefverschneite, weite Hänge, abwechslungsreich, in hochalpiner Umgebung über den Vadret da Roseg mit einer Wahnsinnsaussicht Richt. Gipfel. Eine herrliche Aussicht rundherum belohnt unsere Mühen. Gemütliche Pause. Schnell sind die Ski auf Abfahrt umgestellt. Zuerst etwas vorsichtig im steilen Gipfelhang, aber dann Schwung auf Schwung, schwelgend im tiefen, staubenden Pulverschnee hinab über das Hochtal. Wir sind fast die einzigen, die hier unterwegs sind. Die weiten Pulverschneehänge über dem Gletscher gehören heute uns. Einzelne

Bremser in Gipfelnähe sind verblasene Stellen als Windharsch getarnt, die so manchem kurzzeitig den Schwung nehmen. Ansonsten reihen sich Pulver an Pulverschneehang bis hinunter zur Hütte. Traumhaft erwischt. 3. Tag: Wir haben wieder schönstes, klares, sonniges Wetter. Aufstieg durch das Hochtal im Schatten des markanten Eckpfeiler der Bernina. Über den stark zurückgegangenen Vadret da la Sella ziehen wir unsere Aufstiegsspur, den immer steiler werdenden Gletscherrücken in aussichtsreicher Lage empor Richt. der Dschimels. Die Auswahl der Gipfel

ist groß, welchen nehmen wir. Wir entscheiden uns zum Aufstieg in die Scharte zur westl. La Sella 3540 m. Die Mühen haben sich gelohnt. Fast alleine genießen wir das überwältigende Panorama. Abfahrt, knackig und interessant, die mächtigen Spalten umgehend und dann endlich über Superhänge, dass es grad so staubt, hinunter zur Hütte. Aber was sage ich, schaut doch die Bilder an. 4. Tag: Das Sonnenwetter hält. Unterwegs über die weiten Flächen des Vadert da Roseg, an Spalten u. Eisbrüchen vorbei in die Gipfelregion. Mächtig und dominierend im südlichen

Grenzkamm, inmitten einer wild zerrissenen Gletscherwelt, steht der Piz Glüschaint 3594m. Abwechslungsreich, über den Gletscher an blaugrün leuchtenden Spalten vorbei, in der wärmenden Sonne bei ca. 20 - 30 cm Pulverschnee empor Richt. Gipfel. Ein sonniges Plätzchen am Skidepot lädt zur verlängerten Rast ein. Der grandiose Rundblick lässt alles rundherum vergessen. Eine hochalpine, vielfältige Abfahrt wartet auf uns. Ab jetzt geht es nur noch hinunter. Ein Genuss der Sonderklasse. Wir lassen die Ski laufen und schwingen im super Pulverschnee abwechslungsreich

zurück zur Hütte. 5. Tag: Heute schließen wir den Kreis. Zur runden Sache fehlt noch eine nicht weniger interessante und vielfältige Talabfahrt. Wir entscheiden uns für das Rosegtal und Fahrt mit dem Pferdetaxi nach Pontresina. Ein würdiger Abschluss. Ein letzter, wehmütiger Blick zurück zu den mächtigen Eisgipfeln. Rückfahrt zum Parkplatz an der Corvatsch-Seilbahn u. Heimfahrt. Kurz gesagt, Skitouren und ein Wetter der Sonderklasse, besser geht es nicht. Schaut euch einfach die Bilder an.


Skitouren in der Silvretta-Gruppe - Heidelberger Hütte, vom 21. - 24.3.2019
Eine Vielzahl von interessanten und schönen Silvretta 3000er Skigipfel stehen zur Auswahl. Von der gemütlichen Heidelberger Hütte 2264 m, starten wir die eindrucksvollen Skihochtouren. Eine grandiose Szenerie löst die andere ab, dazu lockt an jedem Tag eine super Abfahrt! Das Wetter und die Lawinen Verhältnisse passen, dann kann es losgehen. 21.3.19: Anfahrt und bequeme Auffahrt mit der Schneekatze zur schön gelegenen Hütte. 22.3.19: Abwechslungsreicher Aufstieg in hochalpiner Umgebung im Schatten der mächtigen Fluchtkögl, über die weiten Hänge Richt. Kronenjoch und

weiter zu Fuß auf den fast abgeblasenen Gipfel der Breiten Krone 3079 m. Der grandiose Rundblick belohnt unsere Mühen. Nach der gemütlichen Gipfelrast geht es los. Eine vielfältige, traumhafte Abfahrt über die weiten Almhänge, mit ca. 20-30 cm Pulverschnee wartet auf uns. Schwung auf Schwung bei frühlingshaften Temperaturen zurück zur Hütte. 23.3.19: Das Wetter und die Schnee-verhältnisse werden immer besser. Eindrucksvolle Ski Hochtour auf die mächtige, uns anziehende, breite Berggestalt des Piz Davos Lais , 3031 m. Interessant durch die hügelige Moränen Landschaft,

Steilhänge und tiefe Rinnen umgehend, empor Richt. Gipfel. Ein weitreichender Panorama-Ausblick erwartet uns. Der Blick schweift rundherum bei strahlend schönem Sonnenwetter. Pause und Umbauen der Ski zur Abfahrt. Daß uns ja keiner, die noch unverspurten Hänge zusammen fährt. Ein Genuss der Sonderklasse. Der Gipfelhang im besten Firn und die weiten Hänge abseits der üblichen Aufstiegsroute, Pulverschnee und nochmals Pulver. Hier kann man nur noch schwelgen. Erst in der Senke angekommen, haben wir Zeit für eine ausgiebige Brotzeitpause. Das Weißbier auf der

Sonnenterrasse der Hütte haben wir uns heute redlich verdient. 24.3.19: Eine genussvolle Abschlußtour! Viele Gipfel stehen noch zur Auswahl. Kurzweiliger Aufstieg, gleich hinter der Hütte mit der Sonne im Rücken, Richt. Heidelbergerjoch. Wir queren im Hochtal über den Steilhängen hinauf zum Gipfel des Piz Larain 3009m. Und wieder - eine "Panorama Gipfelbrotzeit" fast alleine, mit wärmender Frühlingssonne. Keiner kann es noch erwarten, bald geht`s über den Gipfelhang im Firn und weiter, die fast unverspurten Superhänge im feinsten Pulverschnee, dass es grad so staubt

 

hinab. Jetzt wechseln wir die Hangseite und weiter geht`s im Super-Firn zurück zur Hütte. Gemütliche Einkehr und den größten Durst löschen. Ein Blick zurück, nochmals die grandiosen Berge mit den herrlichen weißen Hängen genießen und Abfahrt, das Tal 14 km hinaus nach Ischgl zum Parkplatz und Heimfahrt. Danke an alle Teilnehmer die zum guten Gelingen beigetragen haben. Das waren super Skitouren, es könnte nicht besser sein. Schaut euch einfach die Bilder an, die sprechen für sich.


Skitour vom 7.-10.03.2019 - Zillis, Splügen am San Bernardino
Anfahrt bei frühlingshaften Temperaturen und schon grün werdenden Wiesen nach Chur und weiter Richt. Gasthof. Wegen der fraglichen Schneelage-Informationen fahren wir weiter bis Splügen. Das passt. 8.2.19 Nach einem gemütlichen Frühstück geht`s los. Wolkenloser, blauer Himmel und frühlingshafte Temperaturen. Auffahrt nach Mathon. Schon nach ca. 100 m spuren wir im schönen, weichen Neuschnee bei Sonne empor, über die weiten Almwiesen Richt. Piz Beverin. Die momentane Law. Stufe 3 und die starke Schneeverfrachtung in den oberen Hängen lässt uns

sicherheitsbewußt auf den Gipfel des Einshorn 2457 m ausweichen. Es sind nur wenige unterwegs, so gehört der Gipfel uns alleine. Der weitreichende Rundblick lässt den leicht aufkommenden Wind fast vergessen. In aller Ruhe, die Ski umstellen. Jetzt zählt nur noch die Abfahrt. Der Tiefschnee lockt. Schlussmann einteilen und schon geht`s hinab. Jeder will der Erste sein. Pulver, Pulver und nochmals Pulver, dass es gerade so staubt. Manche Stellen hat der Wind erwischt, da wird es interessant. Aber die Tiefschneehänge sind weit und wie für uns geschaffen. Vor lauter Freude am

Fahren und Genuss spürt keiner die aufkom-menden Hungergefühle, nur noch die immer wärmer werdende Sonne. Brotzeitpause. Jeder Hang wird ausgenützt bis hinunter zum Restaurant. Nach kurzer Einkehr, Rückfahrt zum Gasthof. Schön gelegen, hoch über dem Tal, genießen wir die Abendstimmung, beim guten Essen und interessanter Unterhaltung. 9.3.19: Die Wolken haben sich wieder aufgelockert und es ist wärmer geworden. Wir ändern unseren Plan und fahren gleich nach dem Frühstück Richt. Splügen. Eine versteckte Skitour in das Hochtal zu den Surettaseen, hat meine

Aufmerksamkeit schon seit längerem geweckt. Interessant geht`s empor durch den tief verschneiten Wald, über schönes Almgelände mit herrlicher Aussicht über die freistehenden Gipfel um Splügen, San Bernardino, Surettahorn usw. bis hin zu unserem Gipfel, das Mittagshorn 2561 m. Tiefster Winter, reichlich Schnee, warm, pure Sonne und natürlich viel Pulver u. Neuschnee. Passend für die leistungsstarke Gruppe. Der Aufstieg schon ein Traum. Wie wird erst die Abfahrt? Nach einer geruhsamen Gipfelbrotzeit wird es ernst. Schnell weg, hier gehören uns die unverspurten Hänge ganz

alleine. Jeder zieht seine eigenen Schwünge, aneinander-gereiht im staubenden Pulverschnee hinunter zu den Seen und weiter Richt. Waldgürtel. Schöner geht es nicht mehr. Genuss pur! Schaut euch einfach die Bilder an. Interessant durch den Wald und das "Kanonenrohr", zuletzt über die unteren Hänge wo uns Firn und weicher Acker bis zur Passtraße begleitet. Super erwischt!! 10.3.19: Der Luftdruck ist gewaltig gefallen. Es ist schon sehr warm und die Wolken verdichten sich. Aber wir sind auf der Südseite. Nach dem reichlichen Frühstück, kurze Auffahrt nach Lohn. Gemütlicher,

kurzweiliger, frühlingshafter Anstieg in herrlicher Gebirgslandschaft, über die freien Hänge hinauf zur Alp Vioms und über den hügeligen Rücken zum Joch und weiter zu unserem Gipfel, den Rappakopf 2197 m. Noch hält das Wetter. Nach Norden u. Westen ist alles dunkel mit Wolken verhangen und es tobt der angesagte Sturm schon bei den näheren Gipfeln. Wir beeilen uns, bevor es auch hier losbricht. Aber Glück braucht man. Ein blauer Fleck am Himmel und schon scheint die warme Sonne. Genüsslich schwingen wir die unverspurten Firnhänge hinab zum windstillen Brotzeitplatz. Das ist

eine Frühlingabfahrt! Nach der wohlverdienten Pause geht`s weiter talwärts im weicher werdenden Firn, einigen aperen Stellen ausweichend hinunter zum Parkplatz. Ein Genuss der Sonderklasse. Am Gasthof angekommen gibt es noch Kaffee und Kuchen usw. dann rüsten wir zur Heimfahrt. Das waren vier sehr schöne Tage mit netten Freunden u. Teilnehmern. Danke an alle, die zum guten Gelingen beigetragen haben.


28.02. - 3.03.2019 Rif. Lavarella 2042 m - Sextener-Dolomiten
Hoch motiviert und mit der Aussicht auf schönes Wetter und genügend Schnee geht die Fahrt über den Brennerpass in das schöne Rautal nach Pederü. Auffahrt mit der Schneekatze zur Rif. Lavarella. 1.3.19: Wechselhaftes Wetter ist angesagt, also kein Firn in Aussicht. Den Tag überbrücken wir mit der Skitour zum Monte Castello 2817 m. Kaum sind wir über dem Limojoch wechseln die Berge in das gewohnte Winter-weiß. Schnee bis zu den Gipfeln. Hier sind wir richtig. Kurzweiliger Aufstieg zur Felsburg des Monte Castello. Die wohlverdiente Brotzeit genießen wir in der wind- u. kälte-

geschützten Biwak-Unterkunft auf ca. 2780 m, dazu mit herrlicher Dolomiten-Rundherumaussicht. Interessant gestaltet sich die Abfahrt, über die weiten, freien Tiefschneehänge mit teilweise Pulverschnee bis hinunter in den Talgrund zur Gr. Fanisalm. Abwechslungsreich zurück zur Hütte. 2.3.19: Blauer, wolkenloser Himmel empfängt uns. Hier erheben sich im Zentrum des Nationalpark`s rundherum traumhafte Gipfel und Skitourenberge. Beim Anstieg zum Heiligkreuzkofel 2907 m hoch, genießen wir die Einsamkeit der verschneiten Berge. Bei guter Sicht, fast alleine, erreichen wir alle

den Gipfel. Nach der gemütlichen Gipfelpause reizt die Abfahrt als Rundtour. Schwung auf Schwung über die tief verschneiten Almhänge im Auf und Ab zum Lago Paron. Und interessant durch diese verlassene Gegend hinunter zur Hütte. Die Halbe Weißbier in der wärmenden Sonne haben wir uns heute redlich verdient. 3.3.19: Unser Schönwetter hält. Die Skitour für heute steht schon fest. Unser Ziel, die Scharte zwischen 10er und 9er Spitze. Skihänge zum Abwinken. Bei den momentan vorherrschenden Temperaturen rechne ich hier mit Firn. Anstieg, hemdsärmelig bei frühlingshafter Wärme,

wie am Vortag Richt. 10er Spitze. Nach der kurzen Riegelpause geht`s rechts durch die hügelige Gegend, bei guter Spuranlage, geländeangepasst, kurzweilig zur aussichtsreichen Scharte auf 2667 m. Hier genießen wir die gemütliche Mittagspause mit dem weitreichenden Rundblick über die Dolomitengipfel. Aber langsam drängt die Zeit für die Abfahrt. Firn und nochmals Firn, gut erwischt, schwingen wir die unverspurten Hänge hinab, alleine auf weiter Flur, zur Rif. Lavarella. Nach kurzer Trinkpause brechen wir auf zur Talfahrt und hinunter zum Parkplatz und zurück nach Hause.


4 Tage Skitour vom 21.-24.02.2019 - Sesvennahütte 2256 m
Anfahrt bei frühlingshaften Temperaturen über dem Reschensee nach Schlining. Hier ist unser Ausgangspunkt. Bei Sonne pur und hemdsärmeligen Wetter machen wir uns auf, auf den kurzweiligen Anstieg. Der Hüttenwirt empfängt uns mit seinem herzlichen, freundlichen Gemüt und einer Reihe Empfangs-Schnaps für die gesamte Gruppe. Eine polare Störung ist übernacht aus Norden herüber geschwappt. Kein Neuschnee, dafür sonnig, kalt und starker Wind in den höheren Gefilden. Aufstieg zur Sesvennascharte. Das Wetter macht sich. Nach der kurzen Abfahrt zu den Resten des

ehemaligen Gletscher geht`s kurzweilig empor Richt. Gipfel. Knapp unterhalb bläst uns der aufkommende Sturm regelrecht zum Joch empor. Es wird eisig kalt. Ruck-zuck sind die Ski auf Abfahrt umgebaut. Nach 100 m Höhe ist der Wind wie weggeblasen. Mit Genuss, Schwung auf Schwung stauben wir hinunter über die weiten, wenig, teils unberührten Skihänge. Den ½ stündigen Gegenaufstieg bei wärmender Sonne ohne Wind genießen wir wohlwollend. Jetzt wird es noch mal interessant. Abseits der Aufstiegsroute haben wir schöne, nicht befahrene Almhänge entdeckt, die gehören heute uns. Pulverschnee in allen Variationen. Super, ein Traum und nur wir alleine. Wer suchet der findet! Noch eine kurze Windgangerl-Einlage, dann stehen wir schon vor der Hütte. 23.2.19.

Der Luftdruck steigt und steigt. Die Berge rundherum leuchten im Morgenrot. Heute haben wir etwas Besonderes vor. Abfahrt vom Schlining Pass Richt. Schlucht. Über freie, einsame, weite Hänge führt unsere Aufstiegsspur durch eine von Schluchten und markanten Geländestufen geprägten Landschaft, hinauf von Hochtal zu Hochtal in die Gipfelregion um den Piz Cristanas 3092 m. Vielleicht passt das Wetter für die Überschreitung über die Gipfel bis zur Sesvennascharte. Hemdsärmelig geht`s hinauf bis knapp unter die Scharte. Mit einem Schub bricht wieder der eiskalte, stürmische Starkwind über uns herein. Es reicht nicht einmal mehr für eine Brotzeit. Schade, hier stehen die Gipfel zum Greifen nahe. Schnell ist die Entscheidung zur Umkehr gefällt. Die verdiente Brotzeit wird

im sonnigen, windstillen Hochtal nachgeholt. Aber als Trostpflaster stehen uns jetzt die weiten, tief verschneiten und fast unverspurten Pulver- u. Tiefschneehänge offen. In vollen Zügen genießend, Schwung auf Schwung hinab entlang des Schluchtgrabens in den Talgrund und interessant, mit kurzem Anstieg zurück zur Hütte. 24.2.19 Skitour zur Rasaß Spitze. Die Sonne wartet schon auf uns. Ein Frühlingstag! Hoch über dem Vinschgau, abseits vom Trubel der Ski-Touristen ziehen wir unsere Spuren in die weiße Einsamkeit, Richt Schweiz. Mit gutem Gefühl geht es hinauf durch die noch

hartgefrorenen, sonnenbeschienenen Hänge und Gipfel. Endlich der wohlverdiente Gipfel der Rasaß Spitze 2941 m hoch. Die Aussicht ist überwältigend. Der eiskalte Wind ist weg, aber dafür verdichtet sich die heranziehenden hohen Wolkenschichten. Die gewohnte Genuss-Abfahrt wird wegen der eingetrübten Sicht etwas gebremst, aber dafür haben wir sichere Fährtensucher die doch noch eine schöne, interessante Abfahrt im teilweise staubenden Pulverschnee abseits der Aufstiegsroute finden. Mit der richtigen Vorsicht ein herrlicher Skitourentag. Rückfahrt zur Sesvenna Hütte. Nach dem Apfelstrudel und Kaffee lassen wir die Ski talwärts laufen.


Insider Skitourenkurs Wochenende v. 8.2. - 10.2.2019 - Gsiesertal - Südtirol.
Anfahrt bei frühlingshaften Temperaturen und noch alles tief in Weiß getaucht über den Brenner Richt. Sextner Dolomiten und weiter in`s Gsiesertal, zum Hotel. Hier sind wir herzlich willkommen. Sam. 9.2.19 Nach einem gemütlichen Frühstück geht`s los. Bei strahlendem Sonnenschein und freien Blick zu den Gipfeln, sind wir schon bald unterwegs im schönen, weichen Pulverschnee, bei Windstille empor, durch den Waldgürtel, über die weiten Almwiesen und malerisch gelegenen Almhütten, hinauf in das Pfinn Joch 2440 m unterhalb des Fellhorn 2518 m. Die Sonne bescheint mit einem weitreichenden Rundblick die

einladenden, weiten Tiefschneehänge. Keiner kann es noch erwarten. Ein leichter Luftzug gibt die Entscheidung frei für eine gemütliche Brotzeitpause weiter unten auf der nächsten Alm. Schnell sind die Ski auf Abfahrt umgestellt. Es geht direkt zur Einfahrt in die noch nicht verspurten Tiefschneehänge. Die Sicht ist gut, es kann losgehen. Der Schlussmann ist auch eingeteilt und schon geht`s hinab. Jeder will der Erste sein. Aber mit respektvollem Abstand. Pulver, Pulver und nochmal Pulver, dass es gerade so staubt ziehen wir unsere Schwünge hinab zur Alm. In der wärmenden Sonne gibt es die verdiente

Mittagspause. Jeder Hang wird ausgenützt mit freiem Fahren im sicheren Korridor, üben beim Spur- u. Abstandfahren. Auf der Forststraße durch den Wald hinunter zum Parkplatz. Rückfahrt zum Hotel. In der Sonne gibt es noch vor dem Saunabesuch, zum Auffrischen eine VS-Geräteübung, Ein - und Mehrverschüttung - Sondieren - usw. mit Suchen im 15 Min. Zeitfenster. Etwas angepasste Theorie zur Abendgestaltung. 10.2.19 Die Wolken haben sich gesenkt und es soll ab Nachmittag schneien. Unser verstecktes Ziel steht fest, passt bei diesem nicht kalkulierbaren Wetter. Aufstieg durch tiefverschneiten Winterwald und Waldlichtungen, bei angenehmer Temperatur, guter Sicht und wieder durch sehr viel Pulverschnee, hinauf zur Tschernied Alm 1976 m und weiter zu den freien Hängen am Kalksteinjöchl 2349

m. Das Wetter zieht herum, die Wolkendecke senkt sich herab. Wir beeilen uns, um bei guter Sicht noch die geplante Abfahrtsroute zu finden. Es passt. Los geht`s über das Hochtal mit den hügeligen Rücken. Hier gehören uns die unverspurten Hänge ganz alleine. Jeder zieht seine eigenen Schwünge, aneinandergereiht im staubenden Pulverschnee durch den Hochwald hinunter zur Alm. Schöner geht es nicht mehr. Genuss pur! Nach einer geruhsamen Brotzeit wird es nochmals ernst. Schwung auf Schwung im wenig verspurten Pulverschnee durch den Hochwald weiter hinab zum Fostweg und hinaus, teils neben und auf der Rodelbahn zum Parkplatz. Noch gut erwischt, denn es fängt leise an zu schneien. Ein sehr schönes Insider-Skitouren-Wochenende geht zu Ende. Danke an alle, die zum guten Gelingen beigetragen haben.


02.02.2019 Insider Skitourenkurs, unser Skigipfel 1700 m am Retherkopf.
Ein schnell kommender Wärmeeinbruch, über Nacht von Westen mit Regen bis in die Täler, wirft meine Planung über den Haufen. Gerade noch rechtzeitig erkannt, wechseln wir zu einem höheren Ausgangspunkt und entgehen dem angesagten Sauwetter gerade noch. Ein Wintermärchen erwartet uns. Aufstieg durch tief verschneiten Wald auf der Forststraße. Wir sind alleine unterwegs und auch

der Schneefall hört auf. Spurend im ca. 20-30 cm hohen Neuschnee bis kurz vor der Gröbneralm ohne Wind und bei milden Temperaturen, auch die Sonne lässt sich blicken. Hier wird es Zeit die Lawinensituation zu checken. Starke Schneeverfrachtung, durchnässte Schneedecke und schlechter werdende Sicht, wir entscheiden uns für eine andere Route, den Anstieg Richt. Zemm Alm, den

Hangrücken zum Retherkopfl und die schönen Südhänge. Auf Höhe 1700 m in aussichtsreicher Lage ist Brotzeit Pause angesagt. Bei einem größeren Wolkenfenster mit guter Sicht geht es endlich los, hinunter Schwung auf Schwung, nicht enden wollend, durch den tiefen, weichen und staubenden Neu- u. Pulverschnee. Mit einigen Wühlpassagen im tiefen Schnee, erreichen wir über den Bach die Almen und etwas später die Forststraße. Auf dieser hinaus zum Parkplatz. Wie gesagt, ein Wintermärchen.


Skitour im Wildpark - Kitzbüheler Alpen, am 30.01.2019
Nach einer frühen, aber kurzweiligen Anfahrt in die Kitzbüheler Alpen erreichen wir den freigeräumten Parkplatz am Wildpark. Es ist winterlich kalt! Schnell sind wir unterwegs über mächtige, alte Lawinenkegel Richt. Wildalm. Interessant geht's in der schneereichen Ecke über freie Almwiesen und Ziehwegen zur Hochwildalmhütte 1557 m. Jetzt stehen die weiten, tief verschneiten Gipfelhänge

direkt vor uns. Ganz still und leise setzt der Schneefall schon früher als angesagt ein. Die Sonnspitze können wir schon einmal ausklammern. Wir spuren im tiefer werdenden, lockeren Pulverschnee hinauf zum Gipfel des Weißkopfkogl, aber bald schon wechseln wir die Richt. Scharte der Gr. Gebra. Wegen der schnell verschlechternden Sicht und stärker werdendem Schneefall brechen wir den

Gipfelanstieg unterhalb der große Fischmäuler im Osthang ab. Steil und viel Schnee, das ist mir zu gefährlich. Jetzt lockt der traumhafte Pulverschnee zurück zur Alm. Alle Mühen sind vergessen. Die Gipfelbrotzeit bei Windstille verlegen wir in die Hochwildalmhütte, die überraschend offen hat. Unsere Abfahrtsroute haben wir schon beim Aufstieg festgelegt. Abseits der wenig verspurten Hänge

schwingen wir hinab im staubenden, tiefen Pulverschnee, Schwung auf Schwung, daß es gerade so staubt. Wieder ein Wintermärchen! Die Bilder sagen alles. Am Parkplatz beschließen wir diesen Traum in weiß.

 

26.1.2019 Insider Skitourenkurs zum Spitzstein 1596 m.
Rechtzeitig erkannt, das Wetter spinnt wieder einmal, nach so viel Schnee, wieder einmal ein Wärmeeinbruch von Westen mit Regen bis in die Täler. Wir fahren in den Osten und entgehen dem angesagten Sauwetter. Zudem sollte der Schneefall hier um Mittag aufhören. Gut gewählt, landen wir in Sachrang, im Chiemgau. Tiefster Winter mit viel Schnee und zum Parken wird es etwas eng. Bei guter Laune und

märchenhaftem Winterwetter geht`s, bei Windstille, teilweise spurend im pulvrigen Neuschnee hinauf zum Spitzstein. Der angesagte Sturm hat uns bis knapp unterm Gipfel verschont, aber jetzt fällt er über den frei stehenden Gipfel über uns her. Es reicht - nicht mit uns! Schnell entschlossen, brechen wir auf ca. 1520 m ab und bauen die Ski um. Abfahrt, nur weg vom Sturm, hinab im ca. 25 cm tiefen, staubenden Pulverschnee über die freien Hänge zur Spitzsteinhütte 1237 m. Einkehr und Aufwärmen bei Kaffee, Kuchen, Suppe usw. Bald schon lässt der Schneefall mit Sturm nach. Die Sicht wird auch

gut, jetzt geht`s weiter durch die Waldschneisen und freien Almböden. In vollen Zügen genießend, Schwung auf Schwung im weichen, herrlichen Neuschnee hinab in den Talgrund und interessant durch den Schluchtgraben hinaus zum Parkplatz. Für einige der erste Schneekontakt mit Ski in diesem Winter. Ein gelungener Tourentag für uns Insider.


Skitour zum Gr. Ochsenkopf 1662 m, am 23.1.2019
Ein frühlingshafter Tag erwartet uns, Sonne von früh bis spät und keine anderen Skitourengeher unterwegs. Das zeichnet unsere Mittwochs Skitouren aus. Durch den Warmwettereinbruch mit Regen hat sich die gefährliche Lawinenlage bestens beruhigt. Über tief verschneite Almen ziehen wir unsere Spuren in der weißen Pracht hinauf, in die sonnige Gipfelregion Richt. Riedberger Horn. Bald ist unser

Gipfel, der Gr. Ochsenkopf 1662 m erreicht. Das rundherum Panorama ist überwältigend. Bei der gemütlichen Brotzeit in der wärmenden Sonne, wägen wir ab, welche Abfahrt den größten Tiefschnee Genuss evtl. bringen könnte. Wir wählen die nördl. Abfahrt als Rundtour. Tiefschnee pur, Schwung an Schwung in den unverspurten Hängen belohnt uns bis hinunter zu den Almen. Abwechslungsreich geht`s

dann hinaus bis zum Parkplatz. Mit einem guten Apfelstrudel und Kaffee, beschließen wir den traumhaften Wintertag, der für einige die erste Skitour in diesem Winter war.

 

Skitour auf das Bleicherhorn 1669 m, am 19.01.2019
Das Wetter und die Lawinen Verhältnisse haben sich gravierend zum Besseren gewendet, jetzt steht einer Ausweichskitour nichts mehr im Wege. Nach einer kurzweiligen Anfahrt in`s Allgäu erreichen wir den freigeräumten Parkplatz an der Gunzesrieder Säge. In der Sonne wird es schon angenehm warm. Interessant geht's über übermäßig, schneereiche Hänge von Alpe zu Alpe, freie Almwiesen und Ziehwegen

zur Wilhelminealpe 1354 m. Jetzt stehen die weiten, tief verschneiten Gipfelhänge direkt vor uns. Die vorherrschende Lawinen Gefahr ist gut einzuschätzen. Wir nehmen uns den Gipfel des Bleicherhorn 1669 m, vor. Ein traumhafter Rundblick belohnt unseren Mühen. Gipfelbrotzeit bei Windstille und Sonne, so haben wir es uns verdient. Unsere Abfahrtsroute haben wir schon beim Aufstieg festgelegt. Es finden sich

immer wieder unverspurte Hänge. Schwung auf Schwung geht`s hinab im staubenden, tiefen Pulverschnee. Wieder ein Wintermärchen! Die Bilder sagen alles. Zu schnell ist die Abfahrt vorbei und wir stehen wieder unten am Parkplatz. Bei Kaffee und Kuchen beschließen wir diesen Traum in weiß.


Der Schnee ist endlich da. Jetzt hat der Winter begonnen.
Tiefschneekurs am 15.12.2018 im Kühtai. Schönstes Winterwetter mit wolkenlosen Himmel, aber eisig kalt.


Hohe Tatra Wanderreise vom 08.09. - 15.09.2018
Der Sommer war heuer sehr heiß und trocken. Wir möchten noch ein paar Sonnentage, dieses mal in den Karpaten und vielleicht etwas kühler. 8.9.18 Es ist soweit. Frühzeitige Anfahrt über Salzburg - Wien - Bratislava - Vysokè Tatry, in`s Landesinnere zum schön gelegenen Gasthof. Wir werden herzlich empfangen und auch das Wetter ist sonnig und warm. 9.9.18: Wanderung vom Kurort Strbske Pleso, zum Akklimatisieren auf den Spuren der Tatranska magistrale, zuerst durch Bergwald zum Popradske Pleso. Vom Berggasthaus über die Almen auf dem aussichtsreichen, südseitig verlaufenden Magistrale zum

Gipfel des Ostrva 1984 m. Ein erster Einblick in`s kleinste Hochgebirge der Welt, in die Täler der Mengusovskadolina zieht uns in den Bann. Uns zu Füßen die Waldhügel Richt. Poprad und der Ort, Strbske Pleso mit dem gleichnamigen schön gelegenen See. 10.9.18. Interessante Rundwanderung im Nationalpark - Tatransky Narodny von der Weißen Tatra in die Hohe Tatra. Anstieg durch naturbelassene Wälder auf die weiten Almflächen u. Wiesen, mit blauen, langstieligem Enzian, zu den in der Sonne leuchtenden Seen. Eine Augenweide. An den Rastplätzen ist deutlich zu erkennen, dass die Gegend, die Heimat der

hier lebenden Bären ist. Am Kopskesedlo - Pass - steht unser aussichtsreicher Gipfel, der Belianska kopa 1835 m. Abstieg als Rundweg über die Hochfläche in das Seental,mit dem schönen Bergsee Velke pleso und Abstieg durch den Wald an rauschenden Wildbächen entlang hinab in`s Tal nach Tatranska Kotlina und das alles bei sommerlicher Temperatur. 11.9.18: Wetterbedingt ziehen wir den Besichtigungstag vor. Schattiger Aufstieg durch schönen Hochwald zur Schauhöhle Belianska. Führung durch die sehr sehenswerte Grotte im kristallinem Gestein, einfach gewaltig, geschaffen durch einen

urzeitlichen Flusslauf. Ein Naturschauspiel kaum zu beschreiben. Nach der Mittagspause kurze Fahrt in die mittelalterliche Stadt Kezmarok (Käsmark) im Zipser Land. Interessante Besichtigung der alten Stadtburg mit Innenhof, erstmalig erwähnt 1463, der Basilika, der wunderschönen alten evangelischen Holzkirche, die sogar in das Weltkulturerbe der UNESCO aufgenommen wurde, dem historischen Rathaus usw. Nach einer gemütlichen Kaffeepause, Rückfahrt zum Gasthof u. Ausklang des ereignisreichen Tages. 12.9.18: Heute ist wieder schönstes Wetter u. wolkenloser Himmel. Seilbahnauffahrt Richt.

Lomnicky stit. Leider ist wie gesagt, die Auffahrt zum Gipfel seit Tagen ausgebucht. Schade! Dafür geht`s auf den nicht weniger interessanten Gipfel der Lomnicka Veza 2214 m. Hier sind wir mitten in der Hohen Tatra. Die Aussicht ist überwältigend, aber unsere Wanderung fängt erst an. Nach einer gemütlichen Brotzeitpause, Abstieg als Rundweg vom Bergsee Skalnate pleso 1751 m, auf dem Tatranska magistrale, auf der Sonnenseite querend, in das von wilden Felszacken und Wänden umgebene Hochtal Studena dolina, zur Zamkovskeho chata 1479 m. Bei einem Kaffee mit Kuchen genießen wir diese

herrliche Bergwelt. Anschließend Abstieg über den schönen Wasserfallweg und durch lichten Bergwald hinab nach Tatranska Lomnica zum Parkplatz. (Ein alter Bekannter, der zahme Fuchs läßt sich mal wieder sehen). 13.9.18: Aufstiegserleichterung mit der Standseilbahn zum Hrebienok 1285 m. Anstieg auf dem Tatranska magistrale Richt. Wasserfallweg. Auf schönem Wanderweg, geht es gemütlich über die eher einsame Gegend in das Hochtal Velka Studena dolina zur Hütte Zbojnicka chata 1960 m. Sie ist umgeben von schönen, blauen u. grün spiegelnden Bergseen, mitten in diesen schroffen und doch

lieblichen Bergen. Unterwegs, treffen wir auf die Träger mit ihren Hochlasten, die wie vor ca. 100 Jahren bei uns in den Alpen, hier noch einzelne Hütten versorgen. Hier müssen wir, ob wir wollen oder nicht, einfach relaxen. Ein naher, schöner Gipfel als Aussichtspunkt geht auch noch her. Rückweg wie Anstieg. Rückfahrt von Stary Smokovec zu unserer Pension. 14.9.18: Fahrt zum Ferien- u. Kurort Strbske Pleso. Aufstiegshilfe mit dem Sessellift. Wetterbedingt planen wir um. Heute sind Gewitter und Regen ab Mittag angesagt. Aufstieg auf den aussichtsreichen Predne Solisko 2093 m. Nach einer gemütlichen

Pause, Abstieg zum Berggasthaus und weiter hinunter als Rundweg über herbstliche Bergwiesen und lichten Wald über den einladenden Höhenrücken zum Bergsee Strbske Pleso. Ein würdiger Abschluß. 15.9.15: Leider schon der letzte Tag in der Hohen Tatra. Es regnet. Zeitige Rückreise mit mehreren Pausen an Rastplätzen zurück nach Wörthsee. Danke, an alle die zum guten Gelingen dieser wunderschönen und interessanten Wanderreise beigetragen haben.

Island-Wander-Rundreise - Hochland bis zu den Ost-Fjörden v. 23.07. - 02.08.2018
Die Vorbereitungen sind längst abgeschlossen und die Vulkane sind ruhig. Nur das Wetter spielt im Nordatlantikraum und auf Island mit sehr wechselhaften Tages Verhältnissen etwas verrückt, ansonsten schaut es zumindest bis zum Hochland gut aus. Dann kann es losgehen. 23.7. Ankunft der Gruppe am Flughafen Island-Keflavik. Wir sind schon vorneweg mit der Fähre angereist mit unserem VW-Bus. Mit dem 4x4 Mietwagen geht es gleich weiter zum Strand und zum Hotel. 24.7. Die Wolken hängen tief. Fahrt zum mächtigen Vulkankrater des Hengill und Richt. Geothermalkraftwerk Nesjavellir. Unterwegs am

heißen Bach hängen die Wolken tief. Mit kurzweiliger Fahrt zum See Pingvallavatn. Abwechslungsreiche Wanderung vom See entlang der Erdspalte zum Thingplatz, Islands Nationalheiligtum. Über die Piste Lyngdalsheidi geht's weiter zu Islands berühmter Springquelle, dem"Geysir", Strokur. Jeder versucht das schönste Bild zu schießen! Ein kurzes Stück ist es nur noch zum majestätischen Wasserfall Gullfoss. Hier ziehen die Nebelschwaden der fallenden Wasser als Regenplatscher zu uns herauf. Weiter geht es zum Gästehaus. 25.7. Nach einer ruhigen Nacht weckt uns die Sonne.

Entlang der Pjörsa und im Schatten des mächtigen Vulkans Hekla, geht es zum Hochlandzentrum - Hrauneyjal. Kurze Nachfrage beim Ranger über die momentanen Verhältnisse, den Bus voll auftanken und weiter geht`s. Zwischen den majestätischen Gletschern Vatnajökull und Hofsjökull querend durch einige Flüsse auf der Hochlandpiste Sprengisandur, die unwirtliche, einsame Gegend durch das Landesinnere nach Norden mit einer uns knapp folgenden schwarzen Regenwolke und Wind. Eine interessante Wanderung lockert die Muskulatur, immer die gewaltigen Gletschermassen vor Augen. Unterwegs kommt

noch der mit Basaltsäulen umgebene Wasserfall Aldefoss. Am Ende der Odadahraun Wüste erreichen wir wieder die Zivilisation und den Götter-Wasserfall - Godafoss. Hier steht unser Gästehaus, direkt davor. Jetzt haben wir auch die schon lange zum Ausbruch überfälligen Vulkanberge hinter uns. 26.7. Fahrt über den Fischerort Husavik in das Tal Jökuldlur zum Fluss Jokulsa. Wanderung an d. "Echofelsen" Hljdaklettar und am mächtigen Dettifoss, (der größte Wasserfall Europas). Anschließend zum Myvatn-See. (Mückensee) Unterwegs Halt bei den Solfataren von Namaskard in der aktiven Zone. Das

anschließende Bad in den neuen Naturbädern am Myvatn versalzen uns die neuen, hohen Eintrittspreise. Fahrt entlang des Mückensees zurück zum Gästehaus. 27.7. Rundwanderung auf den Vulkan - Hverfall, ein Explosionskrater über dem dunklen Lavalabyrinth von Dimmuborgir, mit einem weiten Rundblick über die Seenlandschaft. Fahrt zu den neuen Ausbruchsgebieten des Vulkans Krafla. Interessante Rundwanderung um den Viti Kratersee. Unterwegs reizt ein Bad im heißen Bach. Über die weite Vulkanlandschaft geht die Fahrt Richt. Ringstr. und entlang der Missetäter-Wüste nach Eglisstadir. 28.7.

Wanderung am Strand der Heradsfloi-Bucht entlang, zu den Klippen mit den nistenden Seevögeln u. den putzigen, possierlichen Papageientauchern - Lundis. Vom Vogelfelsen geht die Fahrt weiter entlang an den einsamen Sandstränden, Buchten der Ostfjörde, dem ältesten und zugleich mineralienreichstem Teil der Insel. Hier kann man nur noch staunen. Das Meer, der Himmel, die bunt bemalten Häuser, die steil abfallenden Klippen usw. unterwegs, Besuch der Mineraliensammlung v. Petra Steinsdottir. Hier lagern Kristalle an Kristalle, soweit man sieht. Da möchte man am liebsten sofort anfangen zu suchen. Eine

Gelegenheit ist bald gefunden an den Küstenbergen der malerisch schönen Strände. Vorbei an den schroffen Felsabbrüchen des Liparitgebirges an der Süd-Ost Küste entlang zur nächsten Übernachtung. 29.7. Fahren u. wandern an der malerisch schönen Küste zur Gletscherlagune Jökulsarlon, dem bekanntesten Eissee Islands. Schwimmende Eisberge schillern in der ganzen Farbpalette von weiß über tiefblau bis schwarz, einfach märchenhaft, und wie sie in den Atlantik hinaustreiben. Dahinter der mächtige Gletscher desVatnajökull mit seinen

Eisabbrüchen. Wir wandern am Ufer entlang u. schauen u. genießen. Ein Schauspiel der Natur jagt das andere. Weiterfahrt durch die Sanderwüste zum Nationalpark Skaftafell. Rundwanderung am Hundadoss vorbei zum Svartifoss. Hier fällt ein Wasserfall über mächtige Basaltsäulen in die Tiefe. Als Rundwanderung mit weitem Blick zur Gletscherzunge und den wilden Eisabbrüchen erreichen wir wieder das Infocenter. Eine Kaffeepause ist immer willkommen. Unterwegs zum Hotel am Skogafoss noch ein kurzer Stopp bei der alten Postreiter Station. 30.7. Gleich um die Ecke ist der mächtige Skogafoss der in unzähligen Wasserstufen dem Meer entgegenstürzt. Ausgedehnte Wanderung entlang der schönen Wasserfälle. Von

wilder Schönheit abgelenkt, merkt man kaum, welche Höhe man schon erreicht hat. Anschließend weiter zum Seljalandsfoss, hier führt ein Weg hinter dem Wasser-vorhang des Wasserfalls durch. Wer bis jetzt nicht nass ist,geht noch mit in die Schlucht zum versteckten Wasserfall, der wie in einer Dusche herabfällt. Weiterfahrt an der Küste, zum Vogelfelsen Dyrholaey. Am Stand u. der Steilküste entlang sind die Nistplätze der putzigen Papageientaucher. Hier erwischt uns der erste kräftige Regenduscher mit Sturm. Bald sind wir im Bus und es ist gleich wieder trocken und warm. 31.7. Wir haben wieder wechselhaftes Wetter aber im Hochland sollte es gut sein. Über die einsame Vulkangegend, hinter den Gletschern

Myrdalsjökull und dem Vulkan Hekla gelangen wir über das Lavagebiet Skaftartunga zur tief eingeschnittenen Erdspalte Eldgja. Wir folgen der Hochlandpiste abenteuerlich u. interessant, durch viele Furten nach Landmannalaugar. Rundwanderung im farbenprächtigen Liparitgebirge durch das Obsidian-Lavafeld und Bimsstein auf den aussichtsreichen Gipfel des Brennisteinsalda. - Der hohe Anteil an Kieselsäure im Liparit- u. Rhyolith gibt dem Gestein die hellen Farben mit vielen Kristallen. Ein heißes Naturbad erwartet uns. Weiter auf der Sandpiste zum Hochlandzentrum und der Pjörsa entlang in`s Südland. 1.8. Leider schon der letzte Tag auf Island. Heute geht es zu den heimischen, netten Island-pferden zum Reiten, was allen großen Spaß machte. Nach kurzer Fahrt über Hveragerdi nach Reykjavik. Besuch des neuen Konzerthauses, der Kirche Hallgrimskirkja und einem Bummel durch die Stadtmitte

mit dem Rathaus und den alten Häusern. Nach einer gemütlichen Kaffeepause Weiterfahrt zur eindrucksvollen Blauen Lagune. Mit einem entspannenden Badeaufenthalt verabschieden wir uns von der Insel aus Feuer und Eis. Durch einen Flugplanwechsel bleibt die Gruppe noch eine weitere Nacht auf der Insel. So ergibt sich ein gemeinsames, gemütliches Abendessen zusammen mit der neu angekommenen estfjorde Gruppe. Eine schöne, interessante Wanderreise geht zu Ende. Die guten Wünsche einiger Teilnehmer auf ein besseres Wetter bei der kommenden West-Fjörde Wanderreise haben sich leider nicht erfüllt. Es ist so interessant und abwechslungsreich geblieben, wie in der ersten Reise.


Island-Wander-Rundreise - Hochland bis zu den West-Fjörden v. 01.08. - 09.08.2018
02.08. Diesesmal geht es mit meinem bequemen, robusten und geräumigen VW-Bus auf Tour. Nach einer kurzweiligen Fahrt zum See Pingvallavatn erreichen wir den Nationalpark und UNESCO-Welterbestätte Pingvellir. Abwechslungsreiche Wanderung durch Kontinentspalte zum Thingplatz, Islands National-heiligtum. Nach einem guten Schluck Kaffee im Informations Laden geht es weiter über die Piste Lyngdalsheidi zum aussichtsreichen Krater des Kerid - Vulkan. Anschließend weiter zu Islands berühmter Springquelle, dem "Geysir". Mit Erinnerungen u. schönen Photos in der Kamera fahren wir das

kurze Stück Straße noch bis zum majestätischen Wasserfall Gullfoss. Bis jetzt sind wir den Regenwolken gut entkommen, aber hier nässt uns der Wasserstaub von unten ein. Was soll`s, wir sind nicht aus Zucker. Anschließend Fahrt nach Laugarvatn zur Übernachtung. 03.08. Weiter geht es auf der Kjölur-Route. Der frische Wind hält die Regenwolken fern. Im Quellengebiet Hveravellir genießen und entspannen wir uns im heißen Naturbad mit dem Blick auf die Gletscher Langjökull und Hofsjökull. Über die einsame Vulkangegend, hinter den Gletscherzungen des Langjökulls, durch das Seengebiet der

Arnarvatnsheidi nach Hvammstangi. Weiter geht`s zur Halbinsel Vatnsnes in den Hunafjördur zum Felsungeheuer. Wanderung zu den Seehunden, die friedlich, träge u. faul auf den Felsen u. in den Sandbuchten in der Sonne liegen und zu den Vogelfelsen, so nutzen wir den langen taghellen Abend. Den Sonnenuntergang genießen wir in wunderschöner Lage. 4.8. Wieder ein traumhafter, wolkenloser, sonniger Tag. Heute geht die Fahrt entlang des Hruterfjördur Richt. Westen in`s Laxardalur hier wechseln wir über das interessante Innland zum Breidafjördur. Bucht um Bucht, wildromantisch und fast allein

unterwegs, erreichen wir den Fährort Bryanslaekur. Mit kurzen Wanderungen zu Aussichtspunkten und an schönen Buchten vergeht die Zeit kurzweilig zum Patreksfjördur. Hier kann man nur noch staunen. Das Meer, der Himmel, die bunt bemalten Häuser, die steil abfallenden Klippen usw. Jetzt ist es nicht mehr weit zur Westspitze Europas. Nur 300 km über den Nordatlantik nach Grönland. 5.8. Endlich einmal ein Kurze-Hosen-Wetter. Wanderung am Ende der Welt, an den 14 km langen und bis zu 400 m hohen Klippen des Vogelfelsen Latrabjarg entlang. Hier herrschen ideale Bedingungen für die Meeresvögel in

allen Nischen und Stockwerken zu nisten und brüten. Die putzigen Papageientaucher sowie Tordalke, Dickschnabellummen, Trottellummen, Eissturmvögel, Eismöwen usw. Leider schon fast alles ausgeflogen. Durch das anhaltende feuchtkalte Wetter - heuer ist die Natur früher dran und die Jungvögel sind schon rechtzeitig flügge geworden. Den Tag runden wir mit der Strandwanderung in Breidavik an der nicht endenwollenden Küste bei untergehender Sonne und einem köstlichem Schluck ab, wobei ein Bad im kalten Nordatlantik bei 12 Grad, Sonne kein Wind, Sandstrand und wenig Wellen nicht fehlen darf. Von hier sind es nur 300 km nach Grönland. 6.8. Abschied von dieser einsamen Idylle mit den weiten Sand- u. Kieselstränden und den wunderschönen Sonnenuntergängen. Auf der Fahrt nach Bryanslaekur zum

Fährhafen noch ein kurzer Abstecher zum weiten Sandstrand. Aber der starke kalte Wind lässt schnell die Lust vergehen. Nach einem guten isländischen Kaffee geht es auf das Schiff. Während der kurzweiligen Überfahrt über den Breidafjördur nach Stykkisholmur. Über den Paß erreichen wir unsere Pferdefarm-Hotel in der Nähe vom Strand. Die Zeit reicht noch zum Besuch der in der Nähe lebenden Seehunde. Friedlich, träge u. faul ohne Menschenscheue liegen sie herum. Die jeden Abend anstehende Tagesbesprechung ist heute am Strand bei Abendrot u. Lightbeer. 7.8. Rundtouren auf der Snefellsnes

- Halbinsel. Hier dominiert der sagenumwobene Gletscher Snefellsjökull. Wanderung am Leuchtturm von Malarrif, interessant an der Steilküste und in der Bucht von Dritvik zur Trollkirche. Basaltpfeiler, Felsentore und schwarze Lavakieselstrände laden zum Verweilen ein. Die Abschlusstour auf den aussichtsreichen Vorgipfel Geldingafell 824 m, direkt am Gletscher Snefellsjökull versaut uns das heute besonders stürmische Küstenwetter und dichte Schneewolken über den Gipfeln. Als Ausweiche - Wandertour vom Fischerort Arnarstapi an der Basaltküste als Rundtour mit gemütlicher Kaffeepause. 8.8.

Ein klarer, sonniger Morgen empfängt uns, und das mit freien, wolkenlosen Blick zum Gletscher und Gipfel des Snefellsjökull. Leider zu spät. Weiterfahrt zu den Wasserfällen Barnafoss u. Hraunfossar. Rückfahrt über Borgarnes nach Reykjavik. Besuch der Kirche Hallgrimskirkja und Bummel durch die Fußgängerzone mit dem Rathaus darf dabei nicht fehlen. Danach Fahrt zur eindrucksvollen Blauen Lagune. Mit einem entspannenden Badeaufenthalt, der immer wieder ein besonderes Erlebnis ist, verabschieden wir uns von der Insel aus Feuer und Eis. Abends gemütliches Essen im nahen Restaurant und

Reiseabschluß. 9.8. Frühe Fahrt zum Flughafen Keflavik und Rückflug der Gruppe. Wir bleiben noch und hoffen auf evtl. besseres Wetter. Aber, wir sind es schon gewohnt. Es passt so auch. Danke an alle, die für das gute Gelingen der Wanderreise beigetragen haben.
Wir waren im Anschluss noch ganz draußen am nördlichsten Gletscher und an den Fingern der Westfjorde bis Latrabjarg und haben Touren angeschaut. Einsam, abenteuerlich und wunderschön, wieder ganz anders, am Ende der Welt, urweltlich, ein Traum!

 

 

 

  
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
 
Stürzer-Wandern, Sepp Stürzer (Staatl. gepr. Berg- und Skiführer), Hochweg 4b, 82237 Wörthsee, Tel. 08153/7808, Fax 08153/887946, Handy 00491626226207
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