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Wandern im Pragsertal - Südtirol v. 06.- 10.10.2021
Wir entfliehen dem regnerischen u. nebligen Herbstwetter und fahren in ein überraschend, verschneites Südtirol. Aber so schlimm ist es auch nicht. Ab 2000 m Höhe liegt Schnee, aber auch nicht lange. 6.10. Gemütliche Anfahrt über den Brennerpass, nach Bruneck und weiter ins Pragsertal zu unserem Hotel. Wir werden herzlich empfangen bei sonniger, aber kalter Witterung. 7.10. Der blaue, wolkenlose Himmel lässt auf sich warten. Die Fahrstraße hinauf zur Plätzwiese ist frei. Wanderung über freie, aussichtsreiche Hänge, empor zum M. Specie 2307 m (Strudelkopf). Mit etwas Schneestapfen erreichen

wir den Aussichtsgipfel hoch über dem Hochpustertal. Gleich nebenan, immer im Blickfeld, der Sextner Stock mit den Drei Zinnen. Abstieg und Einkehr in der nahen Dürrenstein Hütte 2040 m. Rückfahrt und weiter in ein wärmeres Gebiet, dem Pragser Wildsee. Während der Rundwanderung um den traumhaften, grünlich leuchtenden Bergsee, bringt uns Petra etwas über die Geschichte dieser Gegend nahe. 8.10. Das Wetter passt wieder, der imposante Lungkofl ist unser heutiges Ziel. Wanderung durch lichten Bergwald und Almweiden Richt. Putz Alm 1743 m. Mit grandiosem Ausblick, Aufstieg über den

freien Bergrücken Richt. Gipfel. Man merkt es deutlich, dass während der Coronazeit wenig an den Wegen gerichtet wurde oder Latschen ausgeschnitten wurden. Nach einer gemütlichen Brotzeitpause, Abstieg als interessanter Rundweg in`s Tal und zurück in unser gemütliches Hotel. 9.10. Wanderung von der Haustüre weg im Schatten der Gaislwände zur bewirtschafteten Rossalm 2212 m. Ein gemütlicher Zwischenstopp mit Kaffee und Apfelstrudel belebt die Geister. Hier entscheiden wir uns wegen der unsicheren Schneelage, doch für die nicht weniger schöne Tour zum Kl. Jaufen 2372 m. Ein

weitreichender Rundblick in das Hochtal Richt. Pragser Wildsee zum Seekofl, die schneebedeckten Nordabstürze der hohen u. kleinen Gaisl bis hinüber zur Plätzwiese und den Drei Zinnen. Einfach traumhaft und dieses Mal bei sommerlichen Temperaturen. Am Rückweg noch eine kurze Kaffeepause, dann geht es hinab mit nicht angezogener Handbremse zu unserer Unterkunft. 10.10. Frühzeitige Auffahrt zur Plätzwiese. Heute haben wir uns den Knollkopf mit 2204 m Höhe vorgenommen. Interessanter Anstieg an verfallenen Stellungen und Schützengräben aus dem 1. Weltkrieg vorbei zum breiten

Gipfelrücken mit einem weitreichenden Rundherum Blick über die Plätzwiese und die wilden, gezackten Gipfel und Grate des Sextner Stocks. Rückweg als Rundtour zum Parkplatz. Ein schöner Abschluss. Kurze Einkehr am Hotel Brückele. Bald darauf machen wir uns auf die Heimreise. Nochmals vielen Dank an die freundliche und nette Bewirtung im Hotel und an die Teilnehmer, die zum guten Gelingen der Wandertage beigetragen haben.

Sardinien - Ost-Westküste Wanderreise vom 12.09. - 25.09.2021

Herzlichen Dank an eine großartige, kameradschaftliche Gruppe, die zum guten Gelingen
dieser Wanderreise beigetragen hat!


Mineralien - Hochtour im hint. Habachtal, Neue Thüringer Hütte v. 20.-22.8.2021
Bedingt durch Corona hat sich eine kleine, nette Gruppe gefunden, kaum einer kann es noch erwarten. Die Wettervorhersage - für Freitag - ab 14:00 Uhr Gewitter. Wochenende 10 - 11 Std. Sonne, das ist ja ein Traum. Anfahrt nach Hammersbach und mit dem Tauerntaxi hinauf zum Gasthof Alpenrose. Bei sommerlich warmen Wetter, geht`s zur schön gelegenen Neuen Thüringer Hütte 2220 m. Vom Gewitter u. Regen keine Spur. Super! Auf der Terrasse genießen wir vor dem Abendessen noch die herrliche Aussicht. Abends, Einführung in die Mineralienkunde, Nationalpark Hohe Tauern, Tauernfenster, Habachtal usw., wir gehen die verschiedenen mineralienhaltigen Gesteine und Kristalle durch, die hier evtl. zu sehen und zu finden sind. Samstag: Schon früh sind wir unterwegs, über Almhänge, Schutt u.

Geröll zur Gletscherzunge des Habachkees. Die ersten Kristalle lassen nicht lange auf sich warten. Bald schon steuern wir einem vielversprechenden Gipfelhang zu. Keiner nimmt sich noch Zeit für eine gemütliche Brotzeit. Das Jagdfieber ist ausgebrochen und jeder findet seinen Kristall. Wir wechseln von Hang zu Hang und nähern uns erst um ca. 17:00 Uhr der Hütte. Die wärmende Sonne genießen wir auf der Terrasse, bei interessanten Gesprächen, einem kühlen Bier und Kuchen beim herrlichen Panoramablick zu den freien Gletschergipfeln der Habachkette. Ein gelungener Tag, dazu das freundliche

Hüttenpersonal mit Wirt, besser kann`s gar nicht passen. Die Tour für Sonntag haben wir schon festgelegt. Eine ruhige Nacht mit Vollmond, um 6:10 Uhr ist die Nacht vorbei. Frühstück, aber so einfach ist es nicht im Hochgebirge. Um 7:00 Uhr zieht es zu und das Wolkenbild verändert sich zusehends. Kurz darauf sind die Gipfel und Gletscher in den Wolken. Das sieht nicht gut aus und der Luftdruck ist auch gefallen. Wir packen unsere Rucksäcke und steigen schnell ab, bevor die anderen reagieren, sind wir schon unterwegs. Kurz vor 9:00 Uhr fängt das Gewitter an zu toben, draußen im Tal und in Hüttennähe. Uns erwischt es nur noch mit ein paar Tropfen im untersten Teil des Steiges. Alle anderen kommen frisch geduscht ca 1 Std. später daher. Nach einer Tasse Kaffee in der Alpenrose Alm, versuchen wir

unser Glück am nahen Bachlauf noch bei der Smaragdsuche. Das Waschsieb ist schnell aufgebaut. Suchen, waschen und warten auf die grünen, begehrten Edelsteine. Aber so leicht ist das auch nicht. Nur einzelne Fusserl finden sich auf die Schnelle in unseren Taschen wieder. Nach kurzer Auflockerung ziehen schon bald die Wolken wieder zu. Noch stört es uns wenig. Nach dem Motto, "wer suchet der findet" ! Aber der einsetzende Regen macht für alle ein schnelles Ende. Nach einer trockenen Einkehr im Gasthof geht es mit dem Taxibus hinunter in`s Tal zum Parkplatz. Jeder hat seinen gefundenen Kristall mit dabei und die anderen u. größeren im Foto oder im Gehirn gespeichert. Ein sehr schönes und interessantes Wochenende.

 

Wander-Rundreise - Kreta-West vom 05.06. - 14.06.2021

Die Vorbereitungen durch das Wirrwar der Corona Bestimmungen und die Reise sind längst abgeschlossen. Auch die noch notwendigen Umbuchungen bei Condor, der Mietautos und dem Pflichttest für Flug und Einreise in Kreta sind erledigt. Jetzt kann es endlich losgehen, wir wollen alle wieder raus und Neues erleben. 5.6.21 Ankunft am Flughafen in Chania. Jetzt beginnt die Freiheit wieder, bedingt mit Maske in dieser Corona Zeit. Mit zwei Mietautos geht es gleich weiter zum Hotel in der Omalos-Hochebene. 6.6.21 Eine Stille empfängt uns, die Samariaschlucht ist noch geschlossen und wir sind alleine im

Hotel. Seit unserer Ankunft steht er im Blickfeld. Der Gipfelstock des Gingilos 2080 m. Ein wuchtiger, Aussichtsberg und "der Wächter" über dem Eingang der Samariaschlucht (längste Schlucht Europas 18 km) an der Südküste Kretas. Über den aussichtsreichen Wanderweg geht es hinauf, Richt. Scharte und in die sagenumwobene, abgeschiedene, einsame, karge Bergwelt. Hier hatte Zeus seinen Thron und badete im kalten Wasser der Quelle Lenoseli. Je höher wir kommen, umso weiter schweifen unsere Blicke. (bei lebhaftemund abkühlend wirkendem Nordwind, Rückenwind). Das Meer und die vielen

versteckten Buchten heben sich hinter den Hügeln und Graten hervor. Erst am felsigen Gipfel gibt es die Brotzeitpause. Rückweg wie Anstieg. 7.6.21 Bei frühlingshaftem Wetter, Fahrt nach Agia Irini. Wanderung durch die Irini Schlucht Richt Sougia. Hier am westlichen Rand der Lefka Ori beginnt die tief eingeschnittene Schlucht, die uns durch eine gewaltige Berglandschaft hinab zur Südküste leitet. Interessant, dieses Mal leider ohne Wasser, aber nicht weniger reizvoll an Länge und Felskulisse als die bekannte Samaria-Schlucht. Am Restaurant am Schluchtende wartet Petra mit dem Auto. Nach einer

gemütlichen Pause wechseln wir von den weißen Bergen durch das Selinas Gebirge in den Südwesten nach Paleochora, der bezauberndsten Ecke Kretas zum Hotel am Meer. Ein Bad im klaren Wasser gehört dazu. 8.6.21 Die Fährtickets und Formalitäten haben wir am Vorabend schon erledigt. Frühzeitige Anfahrt zum Hafen. Fahrt mit dem Linienschiff nach Sougia. Küstenwanderung empor durch eine kleine, schattige Schlucht zur Bucht des antiken Lissos, mit seinem Asklepios Heiligtum. Über dem Höhenrücken Kap Flomes mit etwas kühlendem Meerwind und weiter an der malerischen Küste des Lybischen, tintenblauen bis türkis leuchtendem Meer entlang, kombiniert mit viel Schauen und endlich, Baden am schönen Strand in der letzten Bucht an der Taverne. Ein gelungener Tag. 9.6.21 Einpacken

und Verabschieden von der freundlichen Hotelleitung. Hotelwechsel mit beschaulicher Fahrt durch die Selina Bergkette in den äußersten Westen Kretas, und zum einsam gelegenen Frauenkloster Hrissoskalitissas und den bezaubernden Elafonissos - Inseln mit ihren weißen Sanddünen, dem seichten türkisfarbenen klaren Wasser und rötlichen Korallensand, von paradiesischer Schönheit. Wandern zur Insel und von Bucht zu Bucht, Baden und Genießen. Den nahen, geschichtsträchtigen Gipfel lassen wir uns nicht entgehen. Weiter geht die Fahrt durch das Kissamos-Gebirge und zur eindrucksvollen, atemberaubenden Topolia-Schlucht. Besichtigungspause mit einem kurzen Fußmarsch zur Agia-Shopia-Tropfsteinhöhle, in der ein Kirchlein eingebaut ist. Von hier aus, belohnt ein weitreichender Ausblick in

die Schlucht. Weiterfahrt nach Kastelli zum Hotel am Meer. Hier werden wir auch schon freundlich erwartet. 10.6.21 Fahrt auf die Halbinsel Akrotiri zum Wehrkloster Koumares. Wanderung bei herrlichem Wetter über den alten Pflasterweg zur Arkoudhiotissa, der Bärenhöhle mit der am Eingang stehenden Kapelle. Bestechend die einzigartige Lage an der Steilküste mit den vielen türkis leuchtenden Buchten hoch über dem Meer. Über den in den Fels geschlagenen Treppenweg erreichen wir das interessante, tiefergelegene Kloster Katholiko. Eine architektonische Meisterleistung. Besichtigung. Abstieg durch die enge, wilde Schlucht, in die nahe Bucht. Einfach traumhaft! Das wellige Meer verleidet uns ein Bad darin. Den gleichen Weg zurück, mit Meerwind zum Parkplatz. Weiterfahrt z. sehenswerten Kloster

Agia Triada mit Besichtigungspause. Anschließend zum nahen Sandstrand bei Strafros. Kaffee, Getränke und natürlich das lange ersehnte kühle Bad im Meer. Zurück am Hotel, beim Abendessen in der nahen Hafen Taverne lassen wir den Tag noch einmal vorüberziehen. 11.6.21 Wir kombinieren, türkisblaues Wasser und feiner Korallensand in der Piratenbucht der westlichsten Halbinsel, Gramvoussa. Eine aussichtsreiche Rundwanderung über den Höhenrücken mit Gipfeln bis 233 m Höhe im Nordwesten der Insel mit dazugehöriger Aussicht zu den Seeräuberinseln, Buchten und Stränden. Eine

imponierende Landschaft. Das Farbenspiel von kristallklarem Wasser in der seichten Lagune, leuchtend von grün, türkis bis blau, im feinen Korallensand lockt zum Baden. Die Zeit nehmen wir uns und genießen in vollen Zügen. Den schönen Tag kann uns nicht einmal die staubige Sandstraße hin u. zurück vermiesen. 12.6.21 Heute haben wir vieles vor. Anfahrt ins Bergdorf Polirina und weiter zur Kapelle. Wanderung durch den kühlen, wildromantischen Schluchtgrund der Tsikhliana-Schlucht, mit seinen mächtigen und imposanten Felswänden. Das Geläute der neugierigen Ziegen und das Kreischen der Vögel ergibt eine eigenartige Stimmung in dieser wilden Gegend. Bald schon erkennen wir in der Luft die großen, neugierigen Geier, die hier leben. Pause um Pause ergibt sich beim Beobachten der Greifvögel.

Rückweg wie Anstieg. Zurück am Ort, Einkehr in einem kleinen schnuckligen Cafe, Getränke und Kuchenpause. Für die Besichtigung der Bergfestung Palinuro. dessen Name etwa "Stätte vieler Herden" bedeutet, ist eine der ältesten dorischen Gründungen auf der Insel, bleibt nicht mehr Zeit. Hier holt uns Corona wieder ein. Wir haben in Chania im Krankenhaus noch den wichtigen Test Termin für die Gruppe. Ohne diesen, gibt es keinen Rückflug nach München. Zudem hat uns die Fluggesellschaft den Rückflug einen Tag vorverlegt mit Abflug ab Heraklion. Das heißt, nochmal Gas geben. 13.6.21. Frühzeitige Fahrt nach Heraklion zum Flugplatz, Mietautos abgeben, einchecken und Heimreise. Ruhiger, entspannter Rückflug nach München. Eine schöne, erholsame Wanderwoche mit lauter netten, lustigen Teilnehmern geht zu Ende. Danke an Petra und die Gruppe, die zum guten Gelingen beigetragen haben.

 

 

 

  
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
 
Stürzer-Wandern, Sepp Stürzer (Staatl. gepr. Berg- und Skiführer), Hochweg 4b, 82237 Wörthsee, Tel. 08153/7808, Fax 08153/887946, Handy 00491626226207
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