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Hohe Tatra Wanderreise vom 31.08. - 7.09.2019
Der Sommer war sehr heiß und wechselhaft und jetzt noch ein paar Sonnentage dazu, dieses Mal in den Karpaten und vielleicht etwas kühler. 31.8.19 Es ist soweit. Frühzeitige Anfahrt über Salzburg - Wien - Bratislava - Vysokè Tatry, in`s Landesinnere zum schön gelegenen Gasthof. Wir werden herzlich empfangen und auch das Wetter ist sonnig und warm. 1.9.19: Kurzweilige Wanderung vom Kurort Strbske Pleso, zum Akklimatisieren auf den Spuren der Tatranska magistrale, zuerst durch Bergwald zum Popradske Pleso. Vom Berggasthaus über die Almen auf den aussichtsreichen, südseitig

verlaufenden Magistrale zum Gipfel des Ostrva 1984 m. Ein erster Einblick in`s kleinste Hochgebirge der Welt, in die Täler der Mengusovskadolina zieht uns in den Bann. Uns zu Füßen die Waldhügel Richt. Poprad und der Ort, Strbske Pleso mit dem gleichnamigen schön gelegenen See. 2.9.19. Anfahrt Richt. poln. Grenze. Interessante Wanderung im Nationalpark - Tatransky Narodny von der Weißen Tatra in die Hohe Tatra. Anstieg über das Javorova dolina, durch naturbelassene Wälder, entlang plätschernder Wildbäche auf die weiten Almflächen u. Wiesen mit blauen, langstieligem Enzian.

Eine Augenweide. Am Wegesrand und an Rastplätzen ist deutlich erkennbar, mit Tafeln u. aus Holz geschnitzten Bären, dass die Gegend auch die Heimat der hier lebenden Tiere ist. Leider bleibt es nicht beim Plätschern des Wildbaches. Ein schnell aufziehendes Gewitter mit starkem Regen zwingt uns knapp unterm Kopskesedlo Pass, zur baldigen Umkehr. Schade. 3.9.19: Wetterbedingt ziehen wir den Besichtigungstag vor. Bei Regen, Aufstieg durch schönen Hochwald zur Schauhöhle Belianska. Führung durch die sehr sehenswerte Grotte im kristallinem Gestein, einfach gewaltig, geschaffen durch einen urzeitlichen Flusslauf. Ein

Naturschauspiel kaum zu beschreiben. Nach der Mittagspause kurze Fahrt in die mittelalterliche Stadt Kezmarok (Käsmark) im Zipser Land. Die Regenwolken bleiben im Gebirge hängen. Interessante Besichtigung der alten Stadtburg mit Innenhof, erstmalig erwähnt 1463, der Basilika, der wunderschönen alten evangelischen Holzkirche, die sogar in das Weltkulturerbe der UNESCO aufgenommen wurde, dem historischen Rathaus usw. Nach einer gemütlichen Kaffeepause, Rückfahrt zum Gasthof u. Ausklang des ereignisreichen Tages. 4.9.19: Heute ist wieder schönstes Wetter u. wolkenloser Himmel.

Seilbahnauffahrt Richt. Lomnicky stit. Leider ist der Gipfel heute in Wolken. Schade! Dafür haben wir auf dem nicht weniger interessanten Gipfel der Lomnicka Veza 2214 m noch einen herrlichen Rundblick. Hier sind wir mitten in der Hohen Tatra. Die Aussicht ist überwältigend, aber unsere Wanderung fängt erst an. Nach einer gemütlichen Brotzeitpause, Abstieg als Rundweg vom Bergsee Skalnate pleso 1751 m, auf dem Tatranska magistrale, auf der Sonnenseite querend, in das von wilden Felszacken und Wänden umgebene Hochtal Studena dolina, zur Zamkovskeho chata 1479 m. Bei einem Kaffee mit Kuchen und Dampfnudel, genießen wir diese herrliche Bergwelt. Anschließend Abstieg über den schönen Wasserfallweg und durch lichten Bergwald hinab nach Tatranska Lomnica zum Parkplatz. (Ein alter Bekannter, dieses Mal sind es schon zwei zahme Füchse, spielen und betteln um uns herum). 5.9.19: Aufstiegserleichterung mit der Standseilbahn zum Hrebienok 1285 m. Anstieg bei sonnigem und warmen

Wetter auf dem Tatranska magistrale Richt. Wasserfallweg. Auf schönem Wanderweg, geht es gemütlich über die eher einsame Gegend in das Hochtal Velka Studena dolina zur Hütte Zbojnicka chata 1960 m. Sie ist umgeben von schönen, blauen u. grün spiegelnden Bergseen, mitten in diesen schroffen und doch lieblichen Bergen. Unterwegs, treffen wir auf die Träger mit ihren Hochlasten, die wie vor ca. 100 Jahren bei uns in den Alpen, hier noch einzelne Hütten versorgen. Hier müssen wir, ob wir wollen oder nicht, einfach relaxen. Der nahe, schöne Hüttengipfel als Aussichtspunkt geht auch noch her. Rückweg wie Anstieg. Rückfahrt von Stary Smokovec zu unserer Pension. 6.9.19: Fahrt zum Ferien- u. Kurort Strbske Pleso. Aufstiegshilfe mit dem Sessellift. Wetterbedingt planen wir um. Heute sind Gewitter und

Regen ab Mittag angesagt. Mit dem Aufstieg auf den aussichtsreichen Predne Solisko 2093 m, wird es nichts. Dichter, zäher Nebel umgibt uns. Nach einer gemütlichen Kaffeepause, Abstieg vom Berggasthaus und Weiterweg hinunter als Rundweg über herbstliche Bergwiesen und lichten Wald zum Bergsee Strbske Pleso. Ein würdiger Abschluß. 7.9.19: Leider schon der letzte Tag in der Hohen Tatra. Einpacken im Trockenen, dann fängt es an zu regnen. Zeitige Rückreise mit mehreren Pausen an Rastplätzen, zurück nach Wörthsee. Danke, an alle die zum guten Gelingen dieser wunderschönen und interessanten Wanderreise beigetragen haben.

Mineralien - Hochtour, im hint. Hollersbachtal -
Neue Fürther Hütte 2201m im Nationalpark Hohe Tauern vom 02.-04.8.2019

Eine nette Gruppe hat sich gefunden, kaum einer kann es noch erwarten. Die Wettervorhersage ist etwas gemischt, dürfte aber passen, kein Schnee. Anfahrt nach Hollersbach und mit dem Tauerntaxi hinauf zum Talschluss. Bei sommerlich, warmen Wetter, kommen wir beim Hüttenanstieg gleich in den ersten Regenduscher. Abends, Einführung in die Mineralienkunde, Nationalpark Hohe Tauern, Tauernfenster. Wir gehen die verschiedenen mineralienhaltigen Gesteine u. Kristalle durch, die hier evtl. zu finden sind. Samstag: Voller Tatendrang geht`s regendicht über Almhänge, Schutt u. Geröll Richt.

Hochtal der Sandebne. Nach einem kurzen Regenschauer planen wir aus Sicherheitsgründen unser Suchziel um. Hier lassen die ersten Kristalle auch nicht lange auf sich warten. Praxis: Tricks und Tipps zum Erkennen der begehrten Kristalle. Das Jagdfieber ist ausgebrochen und jeder findet seinen Kristall. Inzwischen hat sich das Wolkenbild wieder zum Regen verändert. Rückweg ist angesagt. Noch ist es trocken, die nahen Gipfel ziehen schon zu. Sonntag: Es ist gutes Wetter angesagt. Wir sind schon früh unterwegs. Nach dem Motto, "wer suchet der findet" ! Die Sonne kommt durch und es ist trocken.

Wandertour Richt. Lärmkogl-Scharte zu den Resten des Kratzens-bergkees. Schon bald ist Rucksackdepot angesagt. In einer herrlichen Landschaft und einer schönen, interessanten Umgebung, beim Suchen, die Hänge hinauf und hinunter findet jeder seinen Stein oder Kristall. Nach einer gemütlichen Brotzeit geht es zurück zur gemütlichen Hütte. Kurze Einkehr und Rucksack umpacken, dann Abstieg zum Taxibus und das Tal hinaus zu unserem Parkplatz. Heimfahrt. Jeder hat seinen Kristall mit dabei, oder als Foto im Gehirn abgespeichert. Ein sehr schönes und interessantes Wochenende.

Azoren - Wander-Reise vom 24.6. -04.07.2019
Mitten im Atlantik, fast auf halben Weg zwischen Europa und Amerika liegt eine faszinierende und exotische Welt, geboren aus Vulkanen, eingebettet in das milde Klima des Golfstromes: Die neun grünen Inseln der Azoren. Feurig und unheimlich, lieblich und von mediterranem Charme, eine faszinierender als die andere. Zuhause stöhnen alle wegen der momentan vorherrschenden Hitzewelle bis 37 Grad. Wir dagegen wandern bei gut temperierter Atlantikluft bis 24 Grad und traumhaften, frühlingshaften, angenehmen Wetter mit einerWassertemperatur von ca.20-22 Grad. 24.6.19: Kurzweiliger Flug nach Sao

Miguel, der Hauptinsel. Abendessen am Hafen von Ponta Delgada. 25.6.19: Weiterflug zur blauen Hortensieninsel Faial. Nach dem Beziehen unserer Zimmer, kurze Fahrt nach Horta. Küsten Rundwanderung mit Blick in die Caldeira de Inferno und zurück zur alten Walverarbeitungsfabrik. Ein Bad in der Bucht von Porto Pim darf dabei nicht fehlen. 26.6.19: Ein mächtiger Vulkankrater auf 1000 m Höhe. Wanderung zum akklimatisieren. Im Kraterinneren finden sich noch die Reste eines Sees. Vor dem Erdbeben 1998 war hier ein tiefblau leuchtender Vulkansee. Den Großteil des Kraterrandes umsäumen wild wuchernde

Hortensien. Interessant geht`s auf den Gipfel Cabeco Gordo 1043 m und am Kraterrand mit herrlichen Tiefblicken rundherum zum Ausgangspunkt. Im Wolkenspiel gibt sich der mächtige Vulkan Pico die Ehre, natürlich der Gipfel über den Wolken. Weiterfahrt auf der Hortensienstraße Richt. Norden. Eine märchenhafte, blau blühende Landschaft, im Farbenspiel zum tiefblauen Atlantik. Schauen und genießen. Auf der Rückfahrt gibt es noch zur Kaffeepause ein erfrischendes Atlantikbad in den Natur-Felsenbecken von Varadouro. 27.6.19: Das Wetter hält und passt genau zur Königstour, oben wolkenlos und unten eine

wundervolle Wolken-stimmung. Der Vulkangipfel Pico auf der Insel Pico ist unser heutiges Ziel. Der höchste Berg Portugals 2351 m hoch. Das Taxi bringt uns schnell zum Ausgangspunkt der Tour. Interessant und abwechslungsreich, gehen wir die 1150 Höhenmeter an. Der weitreichende Blick ins Tal und zu den Nachbarinseln ist uns durch den Wolkenvorhang momentan versperrt. Am teils ausgewaschenen, aber gut ausgetretenen, markierten Aufstieg erreichen wir den Kraterrand. Erst jetzt erblicken wir den Gipfel. Die Vulkanspitze erscheint wie aufgesetzt-eine letzte Anstrengung, die Mühe hat sich gelohnt und die

Aussicht ist wieder mal im Nebel der Wolken. Urplötzlich reißt es auf! Wir sind über den Wolken, überwältigend! Brotzeitpause. Abstieg auf gleichem Weg, genauso interessant wie der Anstieg. Am Infocenter bekommt jeder seine Pico-Urkunde. Nach einem guten Abendessen geht`s mit der Fähre zurück nach Faial in unsere schöne Quinta. 28.6.19: Wir gehen es heute ruhig an. Es ist etwas wolkig. Fahrt in das einstige Erdbebengebiet von Riberinha-Espathafatos. 1998 hat ein schweres Erdbeben diese Inselecke schwer verwüstet. Küstenwanderung entlang der hügeligen Weiden mit seinen schwarz-weiß gefleckten

Kühen und den im Überfluss blühenden Hortensien und blauen Agapanthen zum alten verfallenen Leuchtturm. Unter uns der Atlantik. Ein Panoramaweg sondergleichen. Nach einer guten, lustigen Kaffeepause, Weiterfahrt zum bekannten Sandstrand - Praya do Almoxarife. Gemütliche Badepause bei sonnigen Temperaturen. Zum Rundkurs noch nach Horta. Besichtigung der berühmten Bilder u. Gemälde an der bemalten Kaimauer des Hochseesegelyachthafens. Nicht zu vergessen: Peters Cafe Sport, hier treffen sich die Segler aus aller Welt, so sagt man. 29.6.19: Fahrt in den Westen der Insel (jüngster Inselteil).

Der Vulkanausbruch von 1957/58 veränderte die Landschaft völlig und vergrößerte die Landspitze beträchtlich. Nur der Leuchtturm von Ponta dos Capelinhos blieb erhalten. Wieder haben wir schönstes Wetter. Heute nehmen wir uns alle 3 Vulkane vor. Das Blütenparadies des tropisch überwucherten Aussichtsberg`s Cobeca Verde (488 m) den Vulkankrater Cabeco do Canto 346 m. Zu guterletzt Fahrt zum alten Leuchtturm, der als einziger den Ausbruch etwas ramponiert überstanden hat. Ein stummer Zeuge einer Naturkatastrophe. Rundweg durch diese futuristische, gespenstische Landschaft aus Asche und

Bimsstein über kleine Vulkankrater und Lavarücken und zurück zum Parkplatz. Unter uns geschützt, das Lava-Meerwasserbecken und so weit das Auge reicht, der Atlantik. Gemütliche Badepause. Rückfahrt zur Quinta Buganvillas. 30.6.19: Insel- und Hotelwechsel. Wir verabschieden uns von Faial, Flug zur Hauptinsel Sao Miguel, der größten Azoreninsel, auch Ilha Verde genannt (Grüne Insel). Noch einmal winkt uns der Vulkangipfel Pico, auf gleicher Höhe des Flugzeugs, ein sagenhaftes Erlebnis, dieser Wolkenberg. Weiter geht`s zum Hotel, schön an der Küste gelegen. 1.7.19: Und immer noch, zu Hause eine

Prügelhitze und bei uns ein gut temperiertes Klima und Sonne pur. Ein weiteres Highlith, der wahrhaft königliche Aussichtspunkt, Vista do Rei, besser der Punkt nebenan. Hoch über dem Ort Sete Cidades, der 7 km durchmessenden Caldeira, mit den wie Perlen leuchtenden Kraterseen Lagoa Azul und Lagoa Verde. Ein blühendes Paradies. Weiße und blaue Hortensien säumen unsere Höhenkamm Rundwanderung um den sagenumwobenen Vulkankessel mit einem nicht mehr aus dem Staunen kommenden Rundblick im westlichen Teil der Insel. Abstieg zum Lagoa Azul zum Auto. Den Durst löschen wir

in der nächsten Bar. Weiterfahrt nach Mosteiros an den Atlantikstrand. Ein Bad im Meer ist immer drin und Weiterfahrt zum Hotel. 2.7.19: Das Wetter ändert sich langsam. Wie wechseln die Tour. Furnas, der älteste Kurort von Sao Miguel. Viele reiche Geschäftsleute wählten schon im 17. Jhd. Furnas als ihren Sommersitz und erholten sich in den heißen Schwefelquellen von ihren Rheuma- und Hautleiden. Wanderung um den grün leuchtenden Lagoa das Furnas. In einer traumhaften Landschaft umrunden wir durch Wälder mit Pinien und Japanischer Sicheltanne den blubbernden See. Schon von weitem riechen

wir die Schwefel Fumarolen. Einheimische lassen hier, in dafür hergerichteten Erdlöchern ihren Cozida (Eintopf) garen. Abstecher zum Pico do Caspar 382 m. Von hier, ein herrlicher Ausblick auf den tiefen Einsturzkrater und auf Furnas. Zum Abrunden noch ein Stück vom Paradies! Besichtigung des Terra Nostra Parks, mit seiner überwältigenden, exotischen Pflanzenvielfalt und einem Bad im 38 Grad warmen Thermalbecken. Dazu ein kühlender Schluck in der nächsten Bar. 3.7.19: Der Lagoa do Fogo (Feuersee). Auffahrt auf der Paßstraße zur Serra de Aqua de Pau. Direkt unterhalb liegt der malerische,

smaragdgrün schillernde, märchenhafte, mit Regenwasser gefüllte Lagoa do Fogo. Nebelspiel im Abstieg zum Kratersee. Es reißt auf , Wanderung inmitten des Vogelschutzgebiets am See entlang. Es findet sich ein nettes Plätzchen zur Brotzeitpause, auch die Sonne kommt durch. Ein friedliches Eckerl beim Schrei der Möven. Beim Rückweg geht es dann zur Sache, 9 Tage super Wetter das büßen wir nun.. in 1 Std. tropfnass kommen wir zu den Autos. Das geplante Plantschen im abenteuerlichen Wald Bade Wasserfall, der von heißen Schwefel-Quellen gespeist wird fällt auch aus. Alle wollen nur noch zurück zum

Hotelstrand. Abends, gemütlicher, lustiger Wander Abschluß. 4.7.19: Wir genießen die herrliche Aussicht und milde Atlantikluft. Abschied mit einem Bad im tiefblauen Atlantik. Fahrt zum Flughafen Ponta Delgada u. Rückflug über Lissabon nach München. Danke an alle, die zum guten Gelingen der sehr schönen und interessanten Wanderreise beigetragen haben.


Wanderreise Sardinien - Westküste vom 5.5. - 17.5.2019
Endlich ist der lange, schneereiche Winter vorbei. Jetzt wird die lange Unterhose mit der Badehose getauscht. Auf geht`s, aber halt, wir müssen doch noch schnell die Winterreifen auf die Autos zurückmontieren. Es ist Schnee bis unter 800 m angesagt und auch gefallen. Auf unserer Alpen-Route herrscht tiefster Winter. Kaum erreichen wir die Südseite, werden die Wetteraussichten besser. Ab Genua Überfahrt mit der Nachtfähre nach Sardinien - Porto Torres. Das stürmische Wetter in den Alpen reicht herab bis ins Mittelmeer. Hohe Wellen machen die Überfahrt zu einem Erlebnis der besonderen

Art. Der Anfang ist gemacht. 2. Tag: Wir kommen etwas verspätet in Porto Torres an. Ein frischer Macchia Duft empfängt uns. Anfahrt über Bosa zur Westküste zu unserem ersten Hotel in der Nähe vom Strand Bosa Marina. Nachmittags Programm: Ein beeindruckender Tiefblick hinunter ins Temo Tal mit dem tradtitionsreichen Ort Bosa, das am einzig schiffbaren Fluss "Fiume Temo" der Insel liegt, läßt uns die Mühen des Aufstiegs zur trotzig über der Stadt stehenden Burg Malaspina vergessen. Nach der Besichtigung, Rückweg durch die mittelalterlich wirkende Altstadt. Mit einem Cappuccino in der nächsten

kühlen Bar runden wir den Tag ab. 3. Tag: Vormittag`s ist auf Wunsch, der Markt in Bosa eingeplant. Muss man einfach gesehen haben. Anschließend, nach einer ausgiebigen Stärkung, Wanderung hoch über dem Meer zum alten Seeräuber-Aussichtsturm. Die wunderschönen Farbspiele des türkisen Meeres, Felsen und Strandflora erfreuen unser Auge. Im Frühjahr breitet die Natur einen prächtigen "sardischen Blumenteppich" aus. Rückweg an der Felsküste in Wassernähe! Baden und genießen. 4. Tag: Das Wetter ist wieder schön und warm. Rundwanderung über die Gipfel des Monteferru, 1050 m.

Das mächtige, erloschene Vulkanmassiv wird wegen seiner eisenhaltigen Gesteinsschichten auch der Eisenberg genannt. Auf seiner Westseite fallen die zerklüfteten Täler bis zur Küste ab. Felsheide, Myrte, Kork- u. Steineichen. Das Gehege für Lämmergeier ist leider schon seit Jahren leer, dafür gibt es eine Aussicht über nahezu der gesamten Insel. Auf der Rückfahrt, Abstecher zur Kirche von Orgosolo und Kaffeepause. 5. Tag: Fahrt an der kurzzeitig, sehr nebeligen Küstenstraße nach Argentiera. Diese Landschaft hat die schöne Bezeichnung Nurra, bekannt nach einer römischen Siedlung. Bedeutung fand sie

wegen ihrer Blei,-Zink,-Eisen- u. Silbervorkommen. Nicht nur mit ihrem Namen erinnert Argentiera (Silberbergwerk) an diese Zeit, auch zahlreiche brachliegende Bergwerke sind Zeugen blühender Vergangenheit. Rundwanderung an den wild abbrechenden Felsklippen entlang auf die Punta Argentiera 220 m. Nach getaner Arbeit, Abkühlen an der schönen Bucht mit Bar am nahen Strand. Auf der Rückfahrt, Abstecher zur sehenswerten Grotta Neptuno, an den Steilabbrüchen des Capo Caccia. Ein aussichtsreicher Treppenweg führt zur Grotte am Meer. Weiterfahrt nach Alghero und Altstadt-besichtigung, ein Muss auf Sardinien. 6. Tag: Mit einem schönen, weitreichenden Ausblick über die Westküste beginnt unsere Wanderung bei traumhaftem Wetter. Durch blühende Küstenvegetation abwärts,

Richtung Capo Maragiu zu den einsamen Buchten und Küstengipfeln, zwischen Bosa und Alghero. In fast ständiger Begleitung von ca. 6-8 Geiern, die uns neugierig im Auge haben, nehmen wir den aussichtsreichen Gipfel über den Weiden mit. Baden in der nahen Bucht ist heute selbstverständlich. Durch üppig blühende Macchia mit grandiosen Ausblicken aufs Meer und die bizarre Felsküste, geht unser Rundkurs zurück und empor zum Ausgangspunkt. 7. Tag: Wieder ein schöner, frühlingshafter Tag. Hotelwechsel, Baden u. Kultur. Anfahrt nach Oristano-Besuch der Cantina Sociale zum Kosten des

bekannten Vernaccia. Weiter geht es nach Tharros, hier wurde erst 1900 mit Ausgrabungen begonnen. Im 8. Jahrhundert vor Christus von den Karthagern gegründet, im 3. Jahrhundert v. Chr. von den Römern erobert, - so könnte man die Kurzform beschreiben. Besichtigung und Führung. Nach soviel Kultur führt uns die Fahrt mit einer Badepause am einmalig schönen weißen Kristallstrand nach Mari Ermi. Ausgeruht geht es weiter Richtung Süden über Guspini zu unserem altbekannten Agriturismo, ruhig und schön gelegen. 8. Tag: Der falsche Genargentu - auch als Silber Sattel-Berg bezeichnet, jedoch die

Einheimischen nennen ihn den Mufflon-Felsen. Der formschöne, großartige Aussichtsberg fällt vor allem wegen des felsigen Gipfelaufbaus auf, der von weitem wie Silber schimmert. Interessant über alte Serpentinenwege zum Sattel 598 m. Verlassene, alte Minen, Stollen und Gruben am Hangrücken, zeugen von der mühevollen Bergwerks-Vergangenheit. Mineralien und Erze wurden hier abgebaut. Mit etwas Glück, finden wir hier auch schöne Kristalle. Auf dem Bergpfad, interessant zum Gipfel des Monte Corongiue Mouronis 651 m - die Aussicht ist grenzenlos - im Norden die gesamte Costa Verde - vom Cap Pecora bis zum Monte Arguento usw. Rückweg als Rundweg. Als krassen Gegensatz besuchen wir die Grotte Su Manu - Ein Erlebnis in der Tiefe. Nach einer Tasse Cappuccino an der Bar und anschließend

Fahrt zum Sandstrand von Sanicolo beschließen wir den Wandertag. 9. Tag: Die Wettervorschau sagt bis 16:00 Uhr gut an, danach leichter Regen. Müsste passen. Wir fahren etwas früher weg. Endlich eine Schlucht! Anfahrt durch`s Hinterland in die Brennholzberge, sie gehören zum nördlichen Iglesiente und sind im Forestale Monti Mannu. Genußtour mit sportlichem Akzent, vorbei an tiefen Gumpen zum höchsten Wasserfall der Insel. Ein Eldorado für Bergsteiger und Wanderer. Die Kraft des Wassers des Riu Oridda hat hier unglaublich schöne Formen entstehen lassen. Gumpen eingerahmt von glatt

geschliffenen Felsen, am Ende die Piscinas Irgas. Hier stürzt das Wasser stufig 70 Meter tief in einen kleinen Bergsee. Anschließend weiter Richt Punta P. Irgas, 691 m. Hier erwischt uns vorzeitig der Regen. Nochmals, ein umfassender Ausblick in die Schlucht zurück. Rundweg zurück am Riu Cannisoni entlang zum Bus. Das war Timing!!! Ein warmes Bad gibt es heute in der Dusche!! 10.Tag: Jetzt sind wir schon einmal hier und wollen sie natürlich erkunden und genießen - die Costa Verde. Anfahrt durch die verfallenen Bergwerkanlagen von Ingurtosu und weiter in den eher unbekannten Teil dieses

Küstenabschnittes. Wanderung mit der Badehose im Rucksack durch die riesigen Dünenareale, die größten und eindrucksvollsten von Sardinien. Sandberge, kontrastreich dazu, das klare, türkisfarbige Meer mit der felsig kahlen Küste. Hier ist die Welt zu Ende und der lange Sandstrand nur zu Fuß erreichbar. Alte Bergwerke u. Bergarbeitersiedlungen stehen verlassen in der von der Natur zurückeroberten Landschaft. Baden und relaxen ist angesagt. 11.Tag: Zwischen unberührter Costa Verde und dem fruchtbaren Campidano Graben erhebt sich ein Ausläufer vulkanischen Urspungs, mit einem 8 Kilometer langen, bizarren Grat. Die höchste Erhebung ist der Monte Arcuentu 784 m, unser heutiges Ziel. Ein alpiner Kreuzweg führt interessant zum Gipfel. Rundweg am Kammrücken mit faszinierenden Ausblicken

durch Basaltmauern, die aussehen wie Ruinen riesenhafter Schlösser, abwechslungsreich im Felsenlabyrinth bergauf ,bergab bis zum höchsten Punkt. Brotzeitpause. Die Wolken sehen eher etwas verdächtig aus. In aller Ruhe, aber flott geht's runter und über Weiden erreichen wir wieder die Zivilisation. Kurz vor dem Parkplatz erwischt uns der Regen. Was soll`s. Das wohlverdiente Bad genehmigen wir uns in unserem Agriturismo im angenehm warmen, entspannenden Whirl-Pool. 12.Tag: Leider schon der letzte Tag auf Sardinien. Ab Mittag Koffer und Reisetaschen einpacken und Abreise. Auf der Fahrt nach

PortoTorres besichtigen wir die hervorragend gut erhaltene Nuraghe von Santu Antine, eine der bedeutendsten Befestigungsanlagen Sardiniens. Anschließend zum Erfrischen und Ausklingenlassen an den Sandstrand in nächster Nähe von Porto Torres, hier ist noch alles verlassen. Kaffeepause und Souvenirläden begutachten. Danach gehts auf die Nachtfähre nach Genua. Gemütliches Ausklingenlassen bei einem kühlen Schluck. Ruhige, angenehme u. kurzweilige Überfahrt zum Festland. 13.Tag: Heimreise über die Schweiz nach Hause. Ab dem San Bernardino Pass haben wir wieder unser greisliges Wetter.
Sardinien kann man nicht beschreiben, man muss die Insel mit allen Sinnen fühlen - wir kommen bestimmt wieder und freuen uns schon darauf! Herzlichen Dank an Alle, die zum guten Gelingen dieser Wanderreise beigetragen haben!

Island-Wander-Rundreise - Hochland bis zu den Ost-Fjörden v. 23.07. - 02.08.2018
Die Vorbereitungen sind längst abgeschlossen und die Vulkane sind ruhig. Nur das Wetter spielt im Nordatlantikraum und auf Island mit sehr wechselhaften Tages Verhältnissen etwas verrückt, ansonsten schaut es zumindest bis zum Hochland gut aus. Dann kann es losgehen. 23.7. Ankunft der Gruppe am Flughafen Island-Keflavik. Wir sind schon vorneweg mit der Fähre angereist mit unserem VW-Bus. Mit dem 4x4 Mietwagen geht es gleich weiter zum Strand und zum Hotel. 24.7. Die Wolken hängen tief. Fahrt zum mächtigen Vulkankrater des Hengill und Richt. Geothermalkraftwerk Nesjavellir. Unterwegs am

heißen Bach hängen die Wolken tief. Mit kurzweiliger Fahrt zum See Pingvallavatn. Abwechslungsreiche Wanderung vom See entlang der Erdspalte zum Thingplatz, Islands Nationalheiligtum. Über die Piste Lyngdalsheidi geht's weiter zu Islands berühmter Springquelle, dem"Geysir", Strokur. Jeder versucht das schönste Bild zu schießen! Ein kurzes Stück ist es nur noch zum majestätischen Wasserfall Gullfoss. Hier ziehen die Nebelschwaden der fallenden Wasser als Regenplatscher zu uns herauf. Weiter geht es zum Gästehaus. 25.7. Nach einer ruhigen Nacht weckt uns die Sonne.

Entlang der Pjörsa und im Schatten des mächtigen Vulkans Hekla, geht es zum Hochlandzentrum - Hrauneyjal. Kurze Nachfrage beim Ranger über die momentanen Verhältnisse, den Bus voll auftanken und weiter geht`s. Zwischen den majestätischen Gletschern Vatnajökull und Hofsjökull querend durch einige Flüsse auf der Hochlandpiste Sprengisandur, die unwirtliche, einsame Gegend durch das Landesinnere nach Norden mit einer uns knapp folgenden schwarzen Regenwolke und Wind. Eine interessante Wanderung lockert die Muskulatur, immer die gewaltigen Gletschermassen vor Augen. Unterwegs kommt

noch der mit Basaltsäulen umgebene Wasserfall Aldefoss. Am Ende der Odadahraun Wüste erreichen wir wieder die Zivilisation und den Götter-Wasserfall - Godafoss. Hier steht unser Gästehaus, direkt davor. Jetzt haben wir auch die schon lange zum Ausbruch überfälligen Vulkanberge hinter uns. 26.7. Fahrt über den Fischerort Husavik in das Tal Jökuldlur zum Fluss Jokulsa. Wanderung an d. "Echofelsen" Hljdaklettar und am mächtigen Dettifoss, (der größte Wasserfall Europas). Anschließend zum Myvatn-See. (Mückensee) Unterwegs Halt bei den Solfataren von Namaskard in der aktiven Zone. Das

anschließende Bad in den neuen Naturbädern am Myvatn versalzen uns die neuen, hohen Eintrittspreise. Fahrt entlang des Mückensees zurück zum Gästehaus. 27.7. Rundwanderung auf den Vulkan - Hverfall, ein Explosionskrater über dem dunklen Lavalabyrinth von Dimmuborgir, mit einem weiten Rundblick über die Seenlandschaft. Fahrt zu den neuen Ausbruchsgebieten des Vulkans Krafla. Interessante Rundwanderung um den Viti Kratersee. Unterwegs reizt ein Bad im heißen Bach. Über die weite Vulkanlandschaft geht die Fahrt Richt. Ringstr. und entlang der Missetäter-Wüste nach Eglisstadir. 28.7.

Wanderung am Strand der Heradsfloi-Bucht entlang, zu den Klippen mit den nistenden Seevögeln u. den putzigen, possierlichen Papageientauchern - Lundis. Vom Vogelfelsen geht die Fahrt weiter entlang an den einsamen Sandstränden, Buchten der Ostfjörde, dem ältesten und zugleich mineralienreichstem Teil der Insel. Hier kann man nur noch staunen. Das Meer, der Himmel, die bunt bemalten Häuser, die steil abfallenden Klippen usw. unterwegs, Besuch der Mineraliensammlung v. Petra Steinsdottir. Hier lagern Kristalle an Kristalle, soweit man sieht. Da möchte man am liebsten sofort anfangen zu suchen. Eine

Gelegenheit ist bald gefunden an den Küstenbergen der malerisch schönen Strände. Vorbei an den schroffen Felsabbrüchen des Liparitgebirges an der Süd-Ost Küste entlang zur nächsten Übernachtung. 29.7. Fahren u. wandern an der malerisch schönen Küste zur Gletscherlagune Jökulsarlon, dem bekanntesten Eissee Islands. Schwimmende Eisberge schillern in der ganzen Farbpalette von weiß über tiefblau bis schwarz, einfach märchenhaft, und wie sie in den Atlantik hinaustreiben. Dahinter der mächtige Gletscher desVatnajökull mit seinen

Eisabbrüchen. Wir wandern am Ufer entlang u. schauen u. genießen. Ein Schauspiel der Natur jagt das andere. Weiterfahrt durch die Sanderwüste zum Nationalpark Skaftafell. Rundwanderung am Hundadoss vorbei zum Svartifoss. Hier fällt ein Wasserfall über mächtige Basaltsäulen in die Tiefe. Als Rundwanderung mit weitem Blick zur Gletscherzunge und den wilden Eisabbrüchen erreichen wir wieder das Infocenter. Eine Kaffeepause ist immer willkommen. Unterwegs zum Hotel am Skogafoss noch ein kurzer Stopp bei der alten Postreiter Station. 30.7. Gleich um die Ecke ist der mächtige Skogafoss der in unzähligen Wasserstufen dem Meer entgegenstürzt. Ausgedehnte Wanderung entlang der schönen Wasserfälle. Von

wilder Schönheit abgelenkt, merkt man kaum, welche Höhe man schon erreicht hat. Anschließend weiter zum Seljalandsfoss, hier führt ein Weg hinter dem Wasser-vorhang des Wasserfalls durch. Wer bis jetzt nicht nass ist,geht noch mit in die Schlucht zum versteckten Wasserfall, der wie in einer Dusche herabfällt. Weiterfahrt an der Küste, zum Vogelfelsen Dyrholaey. Am Stand u. der Steilküste entlang sind die Nistplätze der putzigen Papageientaucher. Hier erwischt uns der erste kräftige Regenduscher mit Sturm. Bald sind wir im Bus und es ist gleich wieder trocken und warm. 31.7. Wir haben wieder wechselhaftes Wetter aber im Hochland sollte es gut sein. Über die einsame Vulkangegend, hinter den Gletschern

Myrdalsjökull und dem Vulkan Hekla gelangen wir über das Lavagebiet Skaftartunga zur tief eingeschnittenen Erdspalte Eldgja. Wir folgen der Hochlandpiste abenteuerlich u. interessant, durch viele Furten nach Landmannalaugar. Rundwanderung im farbenprächtigen Liparitgebirge durch das Obsidian-Lavafeld und Bimsstein auf den aussichtsreichen Gipfel des Brennisteinsalda. - Der hohe Anteil an Kieselsäure im Liparit- u. Rhyolith gibt dem Gestein die hellen Farben mit vielen Kristallen. Ein heißes Naturbad erwartet uns. Weiter auf der Sandpiste zum Hochlandzentrum und der Pjörsa entlang in`s Südland. 1.8. Leider schon der letzte Tag auf Island. Heute geht es zu den heimischen, netten Island-pferden zum Reiten, was allen großen Spaß machte. Nach kurzer Fahrt über Hveragerdi nach Reykjavik. Besuch des neuen Konzerthauses, der Kirche Hallgrimskirkja und einem Bummel durch die Stadtmitte

mit dem Rathaus und den alten Häusern. Nach einer gemütlichen Kaffeepause Weiterfahrt zur eindrucksvollen Blauen Lagune. Mit einem entspannenden Badeaufenthalt verabschieden wir uns von der Insel aus Feuer und Eis. Durch einen Flugplanwechsel bleibt die Gruppe noch eine weitere Nacht auf der Insel. So ergibt sich ein gemeinsames, gemütliches Abendessen zusammen mit der neu angekommenen estfjorde Gruppe. Eine schöne, interessante Wanderreise geht zu Ende. Die guten Wünsche einiger Teilnehmer auf ein besseres Wetter bei der kommenden West-Fjörde Wanderreise haben sich leider nicht erfüllt. Es ist so interessant und abwechslungsreich geblieben, wie in der ersten Reise.


Island-Wander-Rundreise - Hochland bis zu den West-Fjörden v. 01.08. - 09.08.2018
02.08. Diesesmal geht es mit meinem bequemen, robusten und geräumigen VW-Bus auf Tour. Nach einer kurzweiligen Fahrt zum See Pingvallavatn erreichen wir den Nationalpark und UNESCO-Welterbestätte Pingvellir. Abwechslungsreiche Wanderung durch Kontinentspalte zum Thingplatz, Islands National-heiligtum. Nach einem guten Schluck Kaffee im Informations Laden geht es weiter über die Piste Lyngdalsheidi zum aussichtsreichen Krater des Kerid - Vulkan. Anschließend weiter zu Islands berühmter Springquelle, dem "Geysir". Mit Erinnerungen u. schönen Photos in der Kamera fahren wir das

kurze Stück Straße noch bis zum majestätischen Wasserfall Gullfoss. Bis jetzt sind wir den Regenwolken gut entkommen, aber hier nässt uns der Wasserstaub von unten ein. Was soll`s, wir sind nicht aus Zucker. Anschließend Fahrt nach Laugarvatn zur Übernachtung. 03.08. Weiter geht es auf der Kjölur-Route. Der frische Wind hält die Regenwolken fern. Im Quellengebiet Hveravellir genießen und entspannen wir uns im heißen Naturbad mit dem Blick auf die Gletscher Langjökull und Hofsjökull. Über die einsame Vulkangegend, hinter den Gletscherzungen des Langjökulls, durch das Seengebiet der

Arnarvatnsheidi nach Hvammstangi. Weiter geht`s zur Halbinsel Vatnsnes in den Hunafjördur zum Felsungeheuer. Wanderung zu den Seehunden, die friedlich, träge u. faul auf den Felsen u. in den Sandbuchten in der Sonne liegen und zu den Vogelfelsen, so nutzen wir den langen taghellen Abend. Den Sonnenuntergang genießen wir in wunderschöner Lage. 4.8. Wieder ein traumhafter, wolkenloser, sonniger Tag. Heute geht die Fahrt entlang des Hruterfjördur Richt. Westen in`s Laxardalur hier wechseln wir über das interessante Innland zum Breidafjördur. Bucht um Bucht, wildromantisch und fast allein

unterwegs, erreichen wir den Fährort Bryanslaekur. Mit kurzen Wanderungen zu Aussichtspunkten und an schönen Buchten vergeht die Zeit kurzweilig zum Patreksfjördur. Hier kann man nur noch staunen. Das Meer, der Himmel, die bunt bemalten Häuser, die steil abfallenden Klippen usw. Jetzt ist es nicht mehr weit zur Westspitze Europas. Nur 300 km über den Nordatlantik nach Grönland. 5.8. Endlich einmal ein Kurze-Hosen-Wetter. Wanderung am Ende der Welt, an den 14 km langen und bis zu 400 m hohen Klippen des Vogelfelsen Latrabjarg entlang. Hier herrschen ideale Bedingungen für die Meeresvögel in

allen Nischen und Stockwerken zu nisten und brüten. Die putzigen Papageientaucher sowie Tordalke, Dickschnabellummen, Trottellummen, Eissturmvögel, Eismöwen usw. Leider schon fast alles ausgeflogen. Durch das anhaltende feuchtkalte Wetter - heuer ist die Natur früher dran und die Jungvögel sind schon rechtzeitig flügge geworden. Den Tag runden wir mit der Strandwanderung in Breidavik an der nicht endenwollenden Küste bei untergehender Sonne und einem köstlichem Schluck ab, wobei ein Bad im kalten Nordatlantik bei 12 Grad, Sonne kein Wind, Sandstrand und wenig Wellen nicht fehlen darf. Von hier sind es nur 300 km nach Grönland. 6.8. Abschied von dieser einsamen Idylle mit den weiten Sand- u. Kieselstränden und den wunderschönen Sonnenuntergängen. Auf der Fahrt nach Bryanslaekur zum

Fährhafen noch ein kurzer Abstecher zum weiten Sandstrand. Aber der starke kalte Wind lässt schnell die Lust vergehen. Nach einem guten isländischen Kaffee geht es auf das Schiff. Während der kurzweiligen Überfahrt über den Breidafjördur nach Stykkisholmur. Über den Paß erreichen wir unsere Pferdefarm-Hotel in der Nähe vom Strand. Die Zeit reicht noch zum Besuch der in der Nähe lebenden Seehunde. Friedlich, träge u. faul ohne Menschenscheue liegen sie herum. Die jeden Abend anstehende Tagesbesprechung ist heute am Strand bei Abendrot u. Lightbeer. 7.8. Rundtouren auf der Snefellsnes

- Halbinsel. Hier dominiert der sagenumwobene Gletscher Snefellsjökull. Wanderung am Leuchtturm von Malarrif, interessant an der Steilküste und in der Bucht von Dritvik zur Trollkirche. Basaltpfeiler, Felsentore und schwarze Lavakieselstrände laden zum Verweilen ein. Die Abschlusstour auf den aussichtsreichen Vorgipfel Geldingafell 824 m, direkt am Gletscher Snefellsjökull versaut uns das heute besonders stürmische Küstenwetter und dichte Schneewolken über den Gipfeln. Als Ausweiche - Wandertour vom Fischerort Arnarstapi an der Basaltküste als Rundtour mit gemütlicher Kaffeepause. 8.8.

Ein klarer, sonniger Morgen empfängt uns, und das mit freien, wolkenlosen Blick zum Gletscher und Gipfel des Snefellsjökull. Leider zu spät. Weiterfahrt zu den Wasserfällen Barnafoss u. Hraunfossar. Rückfahrt über Borgarnes nach Reykjavik. Besuch der Kirche Hallgrimskirkja und Bummel durch die Fußgängerzone mit dem Rathaus darf dabei nicht fehlen. Danach Fahrt zur eindrucksvollen Blauen Lagune. Mit einem entspannenden Badeaufenthalt, der immer wieder ein besonderes Erlebnis ist, verabschieden wir uns von der Insel aus Feuer und Eis. Abends gemütliches Essen im nahen Restaurant und

Reiseabschluß. 9.8. Frühe Fahrt zum Flughafen Keflavik und Rückflug der Gruppe. Wir bleiben noch und hoffen auf evtl. besseres Wetter. Aber, wir sind es schon gewohnt. Es passt so auch. Danke an alle, die für das gute Gelingen der Wanderreise beigetragen haben.
Wir waren im Anschluss noch ganz draußen am nördlichsten Gletscher und an den Fingern der Westfjorde bis Latrabjarg und haben Touren angeschaut. Einsam, abenteuerlich und wunderschön, wieder ganz anders, am Ende der Welt, urweltlich, ein Traum!

 

 

 

  
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
 
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