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Wanderreise Elba vom 23.09. - 30.09.2017
Wir können es kaum noch erwarten, haben das ständig wechselnde Wetter satt, seit Ende August schneit es unenwegt ziemlich ausgiebig in den Bergen. Nichts wie weg!Richt. Süden, ab nach Elba. 1.Tag: Anreise über den Brennerpass, bei südl. warmen Temperaturen und teils mit Wolken bedecktem Himmel nach Piombino. Kurzweilige Überfahrt mit der Fähre nach Portoferraio auf Elba. 2. Tag: Der Wetterbericht hält, was er verspricht. Wolkenschwaden ziehen um die Berggipfel u. um die Burgfestung Volterraio. Wanderung vom Pass Le Panche 347 m. Unser Weg windet sich über den

aussichtsreichen Rücken auf dem GTE- Weitwander-weg zur Cima del Monte 516 m empor. Die Wolkendecke reißt auf und wir nehmen die ersten Tiefblicke wahr. Das Panorama ist grandios, auf dem östlichsten Höhenkamm der Insel. Rechts unter uns die Dörfer Rio nell Elba, Rio Marina u. Porto Azzurro bis Capoliveri und links ständig das Profil der Burg Volterraio, dahinter Portoferraio, der M. Capanne in dichten Wolken gehüllt und nicht zu übersehen, das azurblaue Meer. Den M. Castelli 390 m nehmen wir noch mit. Einen Brotzeitplatz mit dieser Aussicht gibt es nicht alle Tage. Weiterweg

über den Höhen-kamm nach Porto Azzurro. Die schönen Mineral-u. Kristall-Geschäfte und das nahe Meer lockt! Ein Eis u. ein kühlender Schluck im Lokal und weiter geht`s zum Strand von Terranera mit einem ersten Eintauchen ins angenehm nasse Element, dem wunderbar warmen Meer.3. Tag: Schönes, sonniges Wetter empfängt uns. Anfahrt nach Marciana. Rundwanderung über den alten, gepflasterten Pilgerpfad von Marciana Alta aus, an den Kreuzwegstationen vorbei, die die Leidensstationen Christi darstellen, zur ältesten Wallfahrtskirche Elbas, Madonna del Monte. Ein weit

ausladender, aussichtsreicher Rundweg an Erdbeerbäumen mit den roten, gut schmeckenden Früchten vorbei, zeigt uns Elbas ganze Schönheit. Unser Rundweg führt über den Gipfel der La Tavola 936 m und zurück nach Marciana. Auf der Terrasse gibt es den wohlverdienten Cappuccino, ein Bier oder eine fette Eisbombe. Das Bad im Meer heben wir uns auf bis zum Hotel. 4. Tag: Fahrt nach Rio Marina. Einst der Verladehafen für die gewonnenen Erze aus den Gruben von Rio Elba. Mit Führer besuchen wir das Museum, das uns in die Mineralien Geheimnisse und die Bergbaugeschichte dieser

Ecke einführt und anschließend geht's mit dem Touritraktor in den Mineralienpark hinauf zum Selbersuchen u. Finden schöner Kristalle. Reich an schönen Pyrit u. Hämatit im Rucksack, Fahrt zum schönen Bergwerks-Strand zur Mittags Brotzeit. Ausgedehnte Badepause bei angenehmer Wasser-Temperatur. Weiterfahrt über den Le Panche-Pass, an der Burgruine von Volterraio vorbei nach Portoferraio. Zu Fuß hinauf zur Festungsanlage Forte Stella, erbaut von den Medici 1548, der Villa dei Mulini, erster Wohnsitz Napoleons auf Elba und zur Festung Forte Falcone. Leider alles geschlossen. Keine Möglichkeit zur Besichtigung von innen. Dann geht es eben von außen. Grandios ist die Aussicht von den Steilwänden der Verteidigungsanlagen. Abstieg in der Altstadt, hier gibt es in gemütlicher Lage

noch einen Cappuccino, dann geht es zurück zum Hotel und in den Swimmingpool. 5. Tag: Wieder schönes Wetter. Fahrt an der Süd-Westküste entlang nach Pomonte. Rundtour durchs romantische Val dei Mori an spärlich blühendem Ginster, (wegen der Trockenheit) und immergrünen, blühenden Buschwald - die Macchia entlang, auf den C. le della Grottaccia 647 m. Hier treffen wir auf den GTE, so wird der Fernwanderweg durch Elba genannt. Wunderschöne Blicke eröffnen sich Richt. Monte Capanne, auf dem Höhenweg zum Monte Cenno 592 m. Etwas oberhalb von Pomonte schließt sich der Rundweg. Unterwegs wieder die Erdbeerbäume mit den roten Früchten, leider ohne der gewohnten hellen Blüte zugleich. 4 Monate ohne Regen, das spürt man richtig. Ein kühlender Schluck u. ein

Cappuccino in der nahen Bar. Den Sprung ins türkisblaue Meer heben wir uns für das Hotel auf. 6. Tag: Falls man in dem Irrglauben ist, Elba sei eine langweilige, kleine, flache Insel, der wird heute sicherlich vom Gegenteil zu überzeugen sein. Das Ziel ist Elbas höchste Erhebung. 1018 stolze Höhenmeter ragt der Monte Capanne in den blauen Himmel. Durch üppige Maroniwälder aufsteigend, schlängelt sich der Pfad zur Scharte Le Filicaie 790 m. Den Abstecher zur Le Calanche 905 m als gesicherten Steig als Rundweg, nehmen wir heute mit. Weiter geht`genauso interessant über den versicherten Klettersteig zum Gipfel des Monte Capanne 1018 m. Aussichtsreiche Gipfelpause mit wenig Puplikum und Cappuccino Pause an der Bergstation. Den Abstieg nehmen wir auf allgemeinen

Wunsch mit der Vogelkäfig-Seilbahn. Der traumhafte Tiefblick zur Küste und Talstation ist auch so. Heute reicht die Zeit für ein Bad in Marciana Marina. 7. Tag: Wieder bauer Himmel und wolkenlos. Das richtige Wetter zum Baden und Schauen. Monte Calamita 413 m. Der Berg, sowie die Halbinsel benannt nach dem Eisenoxid des Magnetit. Auf der Halbinsel wurde bis 1981 Bergbau betrieben. Jetzt sind die Strände ein Eldorado für Insider zum Baden. Rundwanderung von der Höhenstraße aus über Innamorata, in grandioser Küstenlandschaft und blühender Vegetation. Abstieg zum schön gelegenen,

einsamen hellen Strand. Nach so viel Berg, Küste u. Wasser tut eine Abkühlung im Thyrrenischen Meer gut. Hier nehmen wir uns Zeit, Baden, Relaxen, Schauen und . . . wer sucht, der findet. Rückweg zum Bus und Fahrt weiter zum Hotel. Das schön gelegene Hotel an der Bucht von Portoferraio verwöhnt uns mit gutem Essen und Getränken bei bester Aussicht. Nach dem Abendessen, Wanderwoche-Abschluss und Besprechung für die morgige Abreise. 8. Tag: Nach dem gemütlichen Frühstück sind die Taschen und Rucksäcke schnell eingepackt. Kurze Fahrt zum Porto und rauf geht´s auf die Fähre. Leider ist die Wanderwoche schon vorbei. Heimreise ins frische Oberbayern. Er war eine wunderschöne Wanderreise. Danke an alle die zum guten Gelingen beigetragen haben.


Klettersteig mit Ausbildung im Rofan am 26.8.2017
Jeder Tag wird wärmer und heißer und damit steigt auch die Gewittergefahr. Wir entscheiden uns für einen Rofan-Klettersteig, wenn s gerade kracht sind wir schnell aus dem Gefahren-bereich. Frühe Anfahrt und gemütlich geht es zum Klettersteig an der Heidachstellwand. Angefangen mit Einweisung und Ausbildung geht`s bald darauf in den Fels. Luftig u. interessant klettern wir, immer gesichert am

Klettersteig, bei einer klaren Aussicht hinauf zur Seilbrücke, natürlich mit Photopause u. zum Ausstieg. Kurz darauf stehen wir am Gipfel. Brotzeit bei einem leichten Lüfterl und den frechen Bergdohlen. Es ist noch Zeit, also das Gleiche rückwärts. Etwas ungewohnt und anders, einfach hinunter. Noch ein Besuch am Übungsklettersteig, etwas schwerer u. senkrechter, dann geht es zurück zur Erfurter Hütte.

Hier erwartet uns schon, je nach Durst u. Geschmack, das Radler od. Weißbier mit Apfelstrudel. Ein Supertag mit einer lustigen Gruppe. Anschließend Talfahrt mit der Seilbahn u. Heimfahrt.

 

Mineralien - Hochtour im hint. Habachtal, Neue Thüringer Hütte v. 17.-20.8.2017
Eine nette Gruppe hat sich gefunden, kaum einer kann es noch erwarten. Die Wettervorhersage dürfte bis auf Sa. auch passen. Anfahrt nach Hammersbach und mit dem Tauerntaxi hinauf zum Gasthof Alpenrose. Bei sommerlich, warmen Wetter und kurzer Hose geht`s zur schön gelegenen Neuen Thüringer Hütte 2240 m. Auf der Terrasse genießen wir vor dem Abendessen noch die herrliche Aussicht. Abends, Einführung in die Mineralienkunde, Nationalpark Hohe Tauern, Tauernfenster, Habachtal usw., wir gehen die verschiedenen mineralienhaltigen Gesteine u. Kristalle durch, die hier evtl. zu sehen

und zu finden sind. Freitag: Schon früh sind wir unterwegs, über Almhänge, Schutt u. Geröll zur Gletscherzunge des Habachkees. Über diesen, angeseilt und mit Steigeisen u. Eispickel interessant Richt. Habachscharte 2915 m. Die ersten Kristalle lassen nicht lange auf sich warten. Bald schon ändern wir unser Ziel und steuern einem vielversprechenden Gipfelaufbau zu. Keiner nimmt sich noch Zeit für eine gemütliche Brotzeit. Das Jagdfieber ist ausgebrochen und jeder findet seinen Kristall. Inzwischen hat sich das Wolkenbild zusehends verändert. Rückweg ist angesagt. Noch scheint die Sonne, die

nahen Gipfel ziehen schon zu. Auf der Terrasse, bei einem kühlen Bier und Apfelstrudel genießen wir nochmals die Abendsonne. In der Nacht schlägt das Wetter um. Sturmböen und Starkregen geben den Takt an. Samstag: Gemütlich gegen wir den Tag an. Um 9:00 Uhr geht`s regendicht Richt. Scharte. Leider lässt die Sicht auf sich warten. Die Wolken hängen tief und Nebel umhüllt uns. Das stört uns wenig. Nach dem Motto, "wer suchet der findet" ! Aber der einsetzende Regen u. der kalte Wind nehmen den meisten die Lust. Rückweg zur Hütte. Regen, der fast die ganze Nacht anhält geht 200 m über der Hütte in Schnee über. Sonntag. Eine Überraschung! Oben ist alles weiß. Nach dem Frühstück packen wir unsere Rucksäcke und steigen bei Sauwetter ab in`s Habachtal zur Alm. Hier versuchen

wir unser Glück noch bei der Smaragdsuche. Das Waschsieb ist schnell aufgebaut. Jetzt suchen und warten wir nur noch auf die grünen, begehrten Edelsteine. Aber so leicht ist das auch nicht. Nur einzelne Fusserl finden sich in der Schnelle in unseren Taschen wieder. Zwischendurch kommt blauer Himmel durch und die warme Sonne trocknet unsere Ausrüstung. Nach einer kurzen Einkehr im Gasthof geht es mit dem Taxibus hinunter in`s Tal zu unserem Parkplatz. Jeder hat seinen gefundenen Kristall mit dabei und die anderen u. größeren im Foto oder im Gehirn gespeichert. Ein sehr schönes und interessantes Wochenende.


Madeira - Wander-Reise vom 20.6. -27.6.2017
Die Blumeninsel im Atlantik, dieses Mal zur Frühsommerblüte. Zuhause stöhnen alle wegen der momentan vorherrschenden Hitzewelle bis 35 Grad. Wir dagegen wandern bei gut temperierter Atlantikluft bis 24 Grad und traumhaften, frühlingshaften, angenehmen Wetter mit einerWassertemperatur von ca.20 Grad. 20.6.17: Kurzweiliger Flug nach Madeira. Nach dem Beziehen unserer meerseitigen DZ., wagen noch einige den Sprung in das kühle Nass des Atlantiks. 21.6.17: Capo Girao, die zweithöchste, freistehende Klippe der Erde, 580 m hoch. Ein unbeschreiblicher Blick in die Tiefe und hinaus auf

den Atlantik. Gleich in der Nähe beginnt unsere Wanderung. Die Levada do Norte, der längste Wasserkanal im Südwesten der Insel. Der ruhige Lauf des Wassers begleitet uns auf ca. 600 m Höhe, in einer malerischen, blühenden Landschaft an den in den leuchtenden Farben blühenden Agapanthen, Ginster, Kerzengewächse der Massarocco, Orchideen, Mittags-blumen usw., nach Boa Monte. Die aussichtsreiche Levadatour beschließen wir direkt am Meer im Fischerort Ribeira Brava. 22.6.17: Fahrt nach Westen über die Hochebene Paul de Serra nach Rabacal. Interessant geht`s durch den

märchenhaften Wald zur Levada Risco und durch den "Reitertunnel" weiter auf einem alten Verbindungsweg an knallgelben Ginster vorbei, durch flechtenbewachsene u. jahrhundertealte Baumheide, auf den Stockwerk um Stockwerk nun folgenden, naturbelassenen Levadas zu den tosenden Risco-Wasserfällen und den 25 Quellen von Rabacal. Rundwanderung durch ein in allen Farben blühendes Paradies, zurück zum Bus. Auf der Rückfahrt besuchen wir die sehr schönen Meeresschwimmbäder von Porto Moniz in traumhafter Umgebung. Baden und genießen. 23.6.17: Das Wetter hält und passt

genau zur Königstour, oben wolkenlos und unten eine wundervolle Wolkenstimmung. Pico Ruivo 1862 m. Anfahrt von Norden zur Achada do Teixeira auf 1592 m. Hier beginnt die spannende Höhenwanderung über blühende Blumenhänge und der tiefblauen Massaroccokerze zum Gipfel 1862 m, mit überwältigendem Ausblick in die wilden Bergtäler und hinunter zur Nordküste. Weiter geht`s auf den in den Fels geschlagenen Wegen und gesicherten Treppen- Steigen entlang dieser einmaligen Höhenwanderung an den höchsten Bergen der Insel zum Aussichtspunkt über dem Nonnental. Der Rückweg über den Tunnelweg ist leider immer noch gesperrt. Auf der Rückfahrt gibt es in der Bar am Pico do Ariero 1810 m, zum schon gewohnten, atemberaubenden, rundherum Ausblick noch Kuchen,

Torte, Kaffee u. diverse andere Getränke. 24.6.17: Funchal - Besichtigungstag. Hier sind wir in mediterraner Hafenatmosphäre im historischen Stadtzentrum. Besuch der inseltypischen Markthalle - mit Angeboten von Meeresfischen, über Obst, Gemüse , Blumenzwiebeln usw. Anschließend Fahrt mit der Seilbahn nach Monte zur Wallfahrtskirche Nossa do Monte, hoch über Funchal. Hier ruht Karl I., der letzte Kaiser Österreichs. Der Abstecher in den Parco Tropical mit seiner traumhaften, tropischen Pflanzenvielfalt und dem sehr interessanten Mineralienmuseum, mit einer Einkehr im Kaffee runden wir den

Ausflug ab. Auch die Altstadt mit den vielen Parks, Kirchen und alten Gebäuden ist sehenswert. Jetzt ist die Luft raus, den Nachmittag genießen wir mit einem Bad im Hotel Meerwasserpool u. im Atlantik. Baden, relaxen in der salzhaltigen Meeresluft bei Sonne ist angesagt. 25.6.17: Fahrt Richt. Osten. Der Küstensteig von Machico nach Porto da Cruz ist unser Ziel. So genannte Borracheiros brachten zu Fuß den jungen Wein in Schläuchen aus Ziegenhaut über die Bocca do Risco. Abwechslungsreiche Wanderung entlang der Levada do Canical zur Boca. Frische Atlantikluft verstärkt etwas das Kribbeln im

Bauch beim Begehen des gesicherten, in der fast senkrechten Kliffküste geschlagenen Verbindungsweges. Gähnender Tiefblick von ca. 400 m zu den in der Tiefe tosendem Atlantik. Abwechslungsreich auf Wegen und die schon gewohnten Treppen nach Porto da Cruz. Nach einem oder… Schluck Kaffee oder Bier gehen wir in das nahe Meeresschwimmbad in herrlicher Umgebung am Strand. Hier schlagen anschaulich und abkühlend die hohen Wellen in das Meerwasserbecken. 26.6.17: Levada-Wanderung an der Boca da Encumeada. Heute zeigt uns die Insel nochmals ihre überschweng-liche, blühende

Farbenpracht entlang des Wasserlaufes mit weiß und blau blühenden Agapanthen entlang zum Tunnel. Interessant mit der Taschenlampe hindurch auf die Nordseite. Dichter Regenwald empfängt uns mit üppiger Vegetation an der Levada entlang zum schönen Wasserfall. Zurück durch den Tunnel auf die Sonnen-seite. Hier fließt in ausgesprochen schöner Lage die Levada mit Meerblick, bei extremen Blütenreichtum, von Agapanthen, Ginster, der tiefblauen Massarocco, Orchideen, und den nicht zu übersehenden blauen Hortensien-büschen und Flächen. Entlang durch etwas feuchte Tunnel zum

Brotzeitplatz an der und Rifugio. Rückweg auf der gleichen Route. Entspannt, kurze Einkehr im Kaffe am Boca da Encumeada mit Geschäftsbummel und zurück zum Hotel mit einem Bad im tiefblauen Atlantik. 27.6.17: Leider schon der Abreisetag. Aber wir haben noch Zeit zum Baden u. Genießen in der angenehmen Hotelanlage. Rückflug 16.40 Uhr. Danke an alle, die zum guten Gelingen der sehr schönen und interessanten Wanderreise beigetragen haben.


Kreta-Ost, Wander-Reise vom 5.5. -14.5.2017
Wir können es kaum mehr erwarten, endlich in wärmere Gefilde auszuweichen. Die eiskalte Skitourenwoche am Adamello mit 16 - 20 Grad minus hat gereicht. Jetzt wechseln wir zur Badehose und Meerwasser-Temp. 18 -20 Grad plus. Das frühe Aufstehen hat sich gelohnt. Wir lassen das anhaltende kalte Wechselwetter zu Hause. Am frühen Nachmittag erreichen wir gemütlich, bei abwechslungsreicher und kurzweiliger Fahrt unser ruhig gelegenes Hotel in der Nähe von Palekastro im Osten von Kreta. 6.5.17: Es wird schnell hell, etwas ungewohnt, dazu eine fast vergessene

Wärme und Sonne schon in der Früh. Nach dem Frühstück geht´s nach Zakros, dem Einstieg in die Toten-Schlucht, dem Grand Canyon Ost-Kretas. Hier schlängelt sich der Wanderweg hinunter, durch blühenden Ginster u. Oleander in die sagenumwobene Schlucht. In den Höhlen und Nischen wurden Gräber mit Totenbeigaben aus der Zeit bis 2300 v. Chr. gefunden. Mächtige Felswände ragen über 300 m senkrecht in die Höhe. Zypressen und blühender Oleander säumen überschwenglich den Weg bis zum Ende der Schlucht, hier stehen die Überreste eines der vier großen

minoischen Paläste. Kato Zakros. Der Besucherstrom hat ziemlich nachgelassen. Das glasklare Wasser des Libyschen Meeres lockt. Gemütliche Badepause, Kaffee oder ein kühles Bier, das haben wir uns redlich verdient. Rückfahrt zum Hotel. 7.5.17: Wir kombinieren die Hohlakies-Schlucht zum Meer, baden, viel schauen, fotografieren und Küstenwandern. An der malerischen Küste des Libyschen Meeres und am Höhenrücken des Simodi entlang, im Auf und Ab durch die im Frühling blühende Blumenpracht, von einer einsamen Bucht zu nächsten. Ein Hirtenweg führt uns hinauf in die Scharte zu einem weißen Kirchlein. Abstieg an alten Bauernhöfen vorbei und durch Olivenhaine zum schon von weitem sichtbaren Hotel. Die Gelegenheit zum Baden an den vielen versteckten

und verträumten Buchten nützen wir natürlich aus. Auf dem direkten Weg zurück zum Hotel. 8.5.17: Wieder schönes, warmes, frühlingshaftes Wetter. Zuhause hat es 0 Grad und Regen. Wir gehen zum Traostalos 515 m empor, einer der schönsten Aussichtsberge an der Ostküste. Anstieg über den alten Verbindungsweg, interessant am Höhenrücken entlang, einsam, über die Hochebene mit den leuchtend gelben Farbtupfern, der verschieden blühenden Ginsterarten. Je höher wir kommen umso weiter schweifen die Blicke. Das Meer und die vielen versteckten Buchten heben sich hinter den Hügeln u. Graten hervor. Erst am Gipfel finden wir Ruhe bei der wohlverdienten Brotzeit und einem Gedichts-Vortrag von Nikolaus. Im Hintergrund die schemenhafte Bergwelt des Tripti- u. Sitia

Gebirges. Eine Badepause sowie ein Getränk im nächsten Lokal gehören dazu, wie das Amen in der Kirche. 9.5.17: Das angesagte Wetter, evtl. mit etwas Regen, hat sich verzogen. Wanderung auf den Küstenberg Petsofas 255 m, direkt über dem Hotel. Das tintenblaue Meer immer im Blickfeld, erreichen wir den aussichtsreichen Gipfel. Als Rundweg zur Küste u. zurück zum Hotel. Nachmittag`s Fahrt zum bekannten Palmenstrand von Vai und Kaffeepause. Hier herrscht ungewohnte Stille. Wir fahren weiter nach Itanos. Hier bei der Küstenwanderung sind wir alleine auf weiter Flur. An der malerischen Küste unter Palmen an der versteckten Badebucht. Baden und genießen. Auf dem Rückweg besuchen wir noch die Ausgrabung von Itanos. 10.5.17: Hotelwechsel, Fahrt

mit dem gesamten Gepäck Richt. Sitia. Besichtigungspause am Wehrkloster Moni Toplou, erbaut im Festungscharakter gegen die Türken. Weiterfahrt durchs verlassene, einsame Hinterland Richt. Handras. Inmitten der kargen und doch so schönen Bergwelt steht eine riesige, halbzerstörte Festungsanlage. Sehr interessante Besichtigung ,ein kühler Schluck bei der Kaffeepause in der Nähe. Weiterfahrt an die Südküste nach Ierapetra und zum Hotel. 11.5.17: Das sichere, frühlingshafte Wetter bleibt uns erhalten. Heute geht`s in die Kritsa-Schlucht. Das Bergdorf Kritsa am nördl. Hang

der Lassithi Berge ist unser Ausgangspunkt. Durch einen alten Verbindungsweg geht es hinein in den kaum zu erkennenden, engen, ausgewaschenen Schluchtgrund. Abenteuerlich und interessant, teils im Kiesbett des Baches oder über Felsstufen, begrenzt von steilen, markanten Felswänden, erreichen wir den zahmeren Teil der Schlucht. Durch eine schon fast tropische Pflanzenwelt mit blühendem Oleander im Überfluss, schlängelt sich unser Weg bis hinauf in die Bergortschaft Tapes mit ihrer kleinen Taverne. Pause. Rückweg zum Schluchtanfang und als Rundweg über Felder,

gemütlich oberhalb der Schlucht zum Ausgangs-punkt zurück. Rückfahrt zum Hotel. 12.5.17: Das Dikti-Gebirge von Süden. Die versteckten Bergdörfer in einer vergessenen, unwegsamen, wilden Landschaft. In Christos beginnt unser Abenteuer. Empor zur Alm Selanco, bekannt für seinen Wasserreichtum und den Anbau von Wein, Obst und Walnüssen. Abwechslungsreich auf Almwegen, in Begleitung eines jungen Almhundes - "Dikta",schattig durch hohe Kiefernwälder und Schluchten empor zum Südhang. Alpin und interessant auf das Gipfelplateau. Hier steht eine Gruppe von fast

gleich hohen Gipfeln. Einer davon ist unser Gipfel. Die Mühen sind vergessen. Jetzt den herrlichen Rundblick genießen. Rückweg wie Anstieg. 13.5.17: Angeblich der wärmste Tag!! Eine schattige, gewaltige, wasserführende Schlucht! Genusstour durch die Sarakinas-Schlucht. Hier überwindet das Wasser der Diktiberge die letzte Barriere auf dem Weg zum Libischen Meer. Die Kraft des Mirtos hat unglaublich schöne Formen und enge senkrechte Felsdurchbrüche ausgeschliffen. Interessant mit einigen Kletterstellen, die wir gut gesichert überwinden, geht es jeweils rechts oder links

an den Abbrüchen vorbei. Die bei Wasser etwas rutschigen Stellen wurden entschärft, was vom Sicherheitsaspekt absolut richtig ist! Bald öffnet sich die Schlucht und der Blick zu den Diktis wird frei. Rundweg zurück zum Autoparkplatz. Jetzt aber zum schönen Hotelstrand und ein kühles Bad im Meer. Dazu ein kühles Bier im Schatten der Palmen? Das wäre es. 14.5.17: Vormittag, Besuch des sehenswerten Klosters Moni Kapsa an der Südküste. Ab Mittag können wir durch die späte Abflugszeit, noch ausgiebig das Meer zum Baden, die Ruhe und die warmen Sonnenstrahlen auf Kreta genießen. Dann heißt es wieder Abschied nehmen und zurück in das wechselhafte, frische Oberbayern. Das war eine Super - Woche!


Zur Erinnerung an unseren gutmütigen und braven Hund Luggi.
Vor 4 Wochen ist sehr überraschend für uns alle, innerhalb von wenigen Stunden unser Luggi an einer nicht erkennbaren, seltenen Krankheit gestorben. Keiner konnte ihm mehr helfen.
Er war diese 7 Jahre, die er leben durfte, ein ständiger, treuer Begleiter auf unseren Skitouren, Wanderungen und allen sonstigen Unternehmungen. Er stellte sich bei seinen mitgemachten

Ausbildungskursen mit viel Freude überaus klug und geschickt an. Wir sind sehr traurig, dass es ihn nicht mehr gibt. Danke dass Ihr, die ihn kannten, Rücksicht auf ihn genommen habt. Hier noch ein paar Bilder zur Erinnerung.

Island-Wander-Rundreise vom 02.08. - 10.08.2016
Die Vorbereitungen sind längst abgeschlossen und die Vulkane sind ruhig. Nur das Wetter spielte im Raum Reykjavik mit viel Regen etwas verrückt, aber das war in der letzten Woche. Ansonsten schaut es auf unserer Route durch das Hochland in den Norden u. Westen, gut aus. Dann kann es losgehen. 2.8. Flug von München nach Island-Keflavik. Nach Übernahme des Mietwagens geht `s erstmal in unser Übernachtungsquartier. 3.8. Die Sonne weckt uns. Fahrt zum mächtigen Vulkankrater des Hengill und Richt. Geothermalkraftwerk Nesjavellir. Unterwegs am heißen Bach hängen die Wolken tief.

Weiter am See Pingvallavatn und Einkauf im nächsten Supermarkt. Eindrucksvolle Wanderung am aussichtsreichen Kraterrand des Kerid - Vulkan. An den Seen, Apavatn u. Laugarvatn zu Islands berühmter Springquelle, dem"Geysir". Hier erwartet uns schon die Sonne bei angenehmer Temperatur. Nach dem Rundgang mit langen Fotopausen geht es zum nahen, majestätischen Wasserfall Gullfoss, einem der größten Wasserfälle in Island. Hier ziehen die Nebelschwaden der fallenden Wasser als Regenplatscher zu uns herauf. Den Tag runden wir ab mit einem heißen Bad im Hot Pot am

See. 4.8. Nach einer kurzweiligen Fahrt entlang des Sees Pingvallavatn erreichen wir den National-park und UNESCO-Welterbestätte Pingvellir an der kontinentalen Verwerfungszone und dem Thingplatz, Islands Nationalheiligtum. Rundwanderung mit anschließender Kaffeepause am Infohäuschen. Proviant und Getränke sind eingekauft, jetzt kann`s in`s Hochland losgehen. Auf dem Weg nach Norden queren wir über den Pass Tröllhals durch die unwirtliche Welt der einsamen Vulkanlandschaft. Die Strecke führt zwischen den Gletschern Porisjökull und Ok auf die Kaldidalur-Piste. Interessante

Wanderung im Hochland Richt. Ok. Hier liegt Obsidian (Vulkanglas) in allen Variationen herum. Im Bereich von Husafell sehen wir die Wasserfälle Barnafoss und Hraunfossar. Unterwegs steht unser Gästhaus an aussichtsreicher Stelle oberhalb des Flusses und abseits der Touristenmassen, die mittlerweilen auf der Insel unterwegs sind. 5.8. Ausgeruht und gut gefrühstückt nehmen wir die nächste "F-Hochland Sandpiste" zur Lavagrotte in den Norden. Über die einsame Vulkangegend, hinter den Gletscherzungen des Langjökulls, durch das Seengebiet der Arnarvatns-heidi nach Hvammstangi. Weiter

geht`s um die Halbinsel Vatnsnes in den Hunafjördur zum Felsungeheuer. Wanderung zu den Seehunden die friedlich, träge u. faul auf den Felsen u. in den Sandbuchten in der Sonne liegen und zu den Vogelfelsen, so nutzen wir den langen taghellen Abend. Den Sonnenuntergang genießen wir in wunderschöner Lage von unserem Holzhaus aus. 6.8. Wieder ein traumhafter, wolkenloser, sonniger Tag. Heute geht die Fahrt entlang des Hruterfjördur Richt. Westen in`s Laxardalur und die Laxardalsheide zum Hvammsfjördur, weiter an der schroffen, schönen Küste und den Brokey Inseln entlang zum

Hildarvatn Bergsee. Aussichtsreiche Rundwanderung über die Vulkangipfel des Pverfell bei sommerlichen Temperatu-ren. Zum Auflockern der Muskeln, Badepause im nächstgelegenen heißen Pot. Anschließend Fahrt an der Küstenstraße z. Hotel auf der Halbinsel Snefellsnes. Hier kann man nur noch staunen. Das Meer, der Himmel, die bunt bemalten Häuser und nicht zu übersehen, der über allem stehende weiße, vergletscherte Gipfel mit dem Snefellsjökull. 7.8. Das Wetter hält und ist warm. Snefellsnes - Halbinsel. Hier dominiert der sagen-umwobene Gletscher Snefellsjökull. Wanderung am

Leuchtturm von Malarrif zu den Vogelfelsen. Weiter geht es an der Steilküste mit den nistenden Seevögeln in der Bucht von Dritvik und zur Trollkirche. Basaltpfeiler, Felsentore und einladende, schwarze Lavakieselstrände laden zum Verweilen ein. Weiterfahrt nach Olafsvik und hinauf zum Gletscher Snefellsjökull. Wanderung auf den aussichtsreichen Vorgipfel Geldingafell 824 m. Ein weitreichender Blick zum nahen Gletscher und hinab zum Meer, lässt alle Mühen vergessen. Auf der Rückfahrt Besuch des alten Fischerort Hellnar. Nach dem Abendessen genießen wir noch die langsam untergehende Sonne

 

bei hohem Wellengang am nahen Strand beim Mineraliensuchen, mit einem kühlen Bier. 8.8. Die Zeit reicht noch zum Besuch der Seehundebucht. Bei dem noch hohen Wellengang schwimmen nur zwei neugierig herum. Wir verlassen die Halbinsel Snefellsnes an der Westküste. Unser heutiges Ziel liegt sehr versteckt am Hvalfjördur. Anstieg durch Birkenwäldchen und große Flächen von Lupinen - leider schon fast alle verblüht - und einer unbeschreiblichen Blumenvielfalt, interessant und fast abenteuerlich zum mächtigen Glymur (198 m hoch) - der höchste Wasserfall Islands - an luftigen Aussichts-

punkten vorbei erreichen wir das Hochtal. Jetzt ist die Abrisskante des Wasserfalls unter uns. Welch ein Schauspiel! Jetzt gibt es noch kalte Füße durch den Fluss und danach eine gemütliche Brotzeit in der wärmenden Sonne. Auf gutem Wanderweg zurück zum Parkplatz. Nach kurzer Fahrt, erreichen wir unseren Reiterhof am ruhigen, von der Abendsonne beleuteten Hvalfjördur. 9.8. Leider schon der letzte Tag auf Island. Der Ausritt mit den heimischen, netten Islandpferden in dieser schönen Gegend, lockert nochmals auf. Vom Hvalfjördur, Rückfahrt nach Reykjavik. Besuch der Kirche Hallgrimskirkja

und ein Bummel durch die Stadtmitte mit dem Rathaus und dem alten Hafendorf darf dabei nicht fehlen, dazu, der Geheimtipp, Baden am beheizten, warmen Sandstrand. Den schauen wir uns einmal an. Weiter geht es zur eindrucksvollen Blauen Lagune. Mit einem entspannenden Badeaufenthalt verabschieden wir uns von der Insel aus Feuer und Eis. Anschließend Fahrt zum Flughafen Keflavik, Abgabe

des Mietwagens und Rückflug nach München. Es war wieder eine sehr schöne und interessante Wanderreise mit sehr netten und lustigen Teilnehmern. Ein großes Danke an alle die zum guten Gelingen beigetragen haben. Ein unvergessliches Erlebnis. Es ist wahr, Island macht süchtig! Kaum sind wir im Flughafengebäude, fängt es an zu regnen.

 

 

 

   
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
 
Stürzer-Wandern, Sepp Stürzer (Staatl. gepr. Berg- und Skiführer), Hochweg 4b, 82237 Wörthsee, Tel. 08153/7808, Fax 08153/887946, Handy 00491626226207
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